Recap zur WWDC22: iOS 16, iPadOS 16, macOS 13 Ventura und watchOS 9 vorgestellt

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Willkommen zu meinem Recap mder diesjährigen WWDC22. Wie erwartet, stellte der Konzern iOS 16, iPadOS 16, macOS 13 Ventura und watchOS 9 vor. Welche Neuerungen Euch erwarten, erfahrt Ihr hier in einer ausführlichen und dennoch kompakten Zusammenfassung.

Einführung

Tim Cook eröffnete, wie gewohnt, das Event. Erstmals gibt es Entwickler-Workshops nur für Frauen in Saudi-Arabien und man kündigte sogenannte Tech-Talks an. Damit bekommen Entwickler auf Wunsch personalisierte Trainings angeboten, mit dessen Hilfe sich die neuen Werkzeuge von iOS 16, iPadOS 16, macOS 13 Ventura und watchOS 9 entdecken lassen.

iOS 16

Den Anfang des Events machte das mobile Betriebssystem und man wird einen komplett neuen Sperrbildschirm bringen. Dieser wird das größte Update in der Geschichte von iOS bekommen. So lässt sich endlich dauerhaft Uhrzeit, Wetter oder verbundene AirPods einblenden – ein Hinweis für ein always-on-Display im kommenden iPhone.

Neuer Sperrbildschirm

Dieser lässt sich nun zusätzlich individualisieren, ähnlich wie Watch Faces auf dem iPhone: Durch das Halten des Fingers auf dem Lock-Screen aktiviert man den Konfigurationsmodus – dieser ist ähnlich aufgebaut wie bei der Apple Watch. Es existieren diverse Bereiche, in welchem man zusätzliche Bedienelemente ablegen kann. Auch der Font der Uhrzeit lässt sich anpassen. Widgets, die bereits im Home-Bildschirm verfügbar sind, können auch auf dem Sperrbildschirm eingeblendet werden – inklusive der Anpassung von Fonts und Farbe. Zur Darstellung des Fotos nutzt Apple die Tiefeninformationen in Bildern, damit zum Beispiel eine Person die Uhrzeit leicht überlagert. Wer keine passenden Bilder hat, bekommt mit iOS 16 speziell angepasste Wallpaper mitgeliefert

Neue Notifications

Die Notifications werden wieder einmal komplett überarbeitet und erscheinen nun am unteren Bildschirmrand. Damit verdecken diese nicht mehr das Hintergrundbild. Für Live-Events gibt es nun „Live Activites“, mit dessen Hilfe Informationen wie der Spielstand in Echtzeit eingeblendet werden können

Apple wird für Entwickler eine entsprechende API zur Verfügung stellen, das dürfte eine neue Generation von Widgets ermöglichen.

Focus-Mode

Auch der Focus-Modus ist im Sperrbildschirm integriert: Ist ein bestimmter Focus-Modus aktiviert, kann sich der Sperrbildschirm daran anpassen und unter anderem unterschiedliche Widgets oder ein anderes Hintergrundbild anzeigen. In Safari lassen sich nun Webseiten-Tabs ausblenden, je nachdem welcher Focus-Modus aktiviert ist. Zum Beispiel lassen sich Webseiten ausblenden, die mit der Arbeit zu tun haben, wenn ein entsprechender Fokus aktiviert ist.

iMessage

Erwartungsgemäß wird auch iMessage überarbeitet: Endlich lassen sich Konservationen als ungelesen markieren. Außerdem lassen sich Nachrichten nun nachträglich bearbeiten und löschen. In iMessage gibt es auch ein neues Features im Teilen-Menü. Durch eine neue Programmierschnittstelle können sich Entwickler in „Mit dir geteilt“ einklinken und Inhalte in Apps übernehmen. Zusätzlich wird SharePlay nun in iMessage integriert. Während eines Chats kann man darüber Bildschirminhalte teilen.

Sprache statt tippen

Geht es nach Apple, sollen Nachrichten zukünftig diktiert statt geschrieben werden. Dafür führt man eine neue Diktierfunktion ein, welche vollständig auf dem Gerät selbst ohne Internet funktioniert. Die Diktierfunktion lässt sich nun direkt mit der Tastatur kombinieren, da diese nicht mehr ausgeblendet wird, wenn man etwas diktiert. Mit Sicherheit wird diese nicht auf jedem iPhone verfügbar sein. Live-Text wird von Apple ebenfalls weiter ausgebaut: Dieses Feature funktioniert nun nicht mehr nur bei Bildern, sondern auch in Videos, wenn man dieses and er entsprechenden Stelle pausiert. Dann können Texte daraus kopiert werden. Im gleichen Atemzug erwähnt Apple, dass sich mit iOS 16 auch Tiere, Pflanzen oder Personen aus Bildern herausschneiden und via iMessage verschicken lassen

Wallet-App

Die digitale Brieftasche wird ebenfalls angefasst: Zunächst einmal lassen sich erstellte Schlüssel nun auch über Drittanbieter-Apps wie WhatsApp verschicken.

Geteilter Schlüssel aus der Wallet-App

Zwei neue Funktionen sind Apple Pay Later und Apple Pay Order Tracking: Beide Funktionen werden zunächst nur in den USA zur Verfügung stehen. Mit Apple Pay Later können amerikanische Kunden in den USA Einkäufe tätigen und später zahlen.

Apple Pay Later

Apple Pay Order Tracking zeigt den Status der mit Apple Pay abgeschlossenen Bestellung an und soll sol das Sammeln von Trackingdaten unterbinden

Apple Pay Order Tracking

Damit schlicht sich die Einführung von Tap-to-Pay an, was wenig überraschend ist. Denn in den eigenen US-Stores lässt sich seit Kurzem so der Einkauf bezahlen, wie hier berichtet.

Apple Maps

Die mit iOS 15 angekündigten Verbesserungen mit iOS 15 haben erst kurz vor Toreschluss auch den Weg nach Deutschland gefunden, hier und hier berichtet. Apple erweitert die Navigation: Nun kann man Routen mit mehreren Zwischenstopps planen. Apple will auch den öffentlichen Nahverkehr besser einbinden – und zeigt nun auch die Preise an.

Auch für Entwickler gibt es Neuigkeiten: Entwickler sollen mehr Informationen über Städte erhalten, um bessere Dienste bieten zu können – zum Beispiel für den Fahrradverleih.

Family Sharing

Apple will das Erstellen und Verwalten von iCloud-Konten für Kinder vereinfachen – und auch das Einstellen von Screen Time und anderen Einschränkungen für Erziehungsberechtigte mit einem einfachen Assistenten vereinfachen. Mit der Familien-Checkliste behält man über die getroffenen Einstellungen den Überblick und kann so schneller gegensteuern, wenn die Einstellungen nicht den Vorstellungen entsprechen.

Fotos teilen

Apple stellt nun eine bessere Möglichkeit vor, Fotos mit der Familie zu teilen. Ab sofort lässt sichüber die iCloud Shared Photo Library eine einzige Bibliothek mit der Familie teilen – sodass alle dieselben Bilder haben. Dies lässt sich aber auch einschränken, sodass nicht alle Bilder automatisch geteilt werden. Dafür stehen verschiedene Parameter zur Verfügung. Clever, man kann direkt beim Schießen eines Fotos entscheiden, ob dieses in die iCloud Shared Photo Library verschoben werden soll.

Datenschutz und Privatsphäre

Seit iOS 14 treibt Apple den Datenschutz und die Privatsphäre voran, iOS 16 macht keine Ausnahme. So wird iOS 16 nun einen Safety Check anbieten, mit dessen Hilfe sich überprüfen lässt, wie sicher die eigenen Daten sind. Will der Nutzer sicherstellen, dass z.B. in einer unglücklichen Beziehung der Partner keinen Zugriff mehr auf den Standort hat, erhält man direkt über den Sicherheitscheck die Möglichkeit, dies zu deaktivieren. Über den Sicherheitscheck kann man sich auch direkt bei allen anderen Geräten von iCloud abmelden, um Zugriff zu verhindern.

HomeKit

Apple kündigte zum ersten Mal auf großer Bühne an, dass man am neuen Standard Matter teilnehmen wird. Damit geht eine komplette Überarbeitung der Ansicht einher. im Startbildschirm können nun vier Überwachungskameras angezeigt werden.

Außerdem gibt es nun neue Kategorien, die zudem die Informationen deutlich anzeigen sollen – wie beispielsweise die Temperatur von smarten Thermostaten

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CarPlay

Nun zu CarPlay: Apple hat mit diversen Auto-Herstellern zusammengearbeitet, um CarPlay besser zu integrieren. CarPlay steht nun in 98% der Autos zur Verfügung, welche aktuell in den USA ausgeliefert werden. Autos haben sich in den letzten Jahren sehr verändert – beispielsweise kommen nun deutlich größere Bildschirme zum Einsatz. Mit iOS 16 trägt Apple dieser Entwicklung Rechnung. CarPlay „2“ unterstützt nun mehrere Bildschirme gleichzeitig – und soll sich dabei besser mit den Auto-Funktionen integrieren. So lassen sich zum Beispiel bestimmte Fahrzeugfunktionen direkt aus CarPlay heraus steuern – wie zum Beispiel die Sitzheizung. CarPlay 2 zeigt nun auch die aktuelle Geschwindigkeit oder den Tankstand des Autos an.

CarPlay passt sich dabei perfekt an die Bildschirmkonfiguration des Autos an. Der Nutzer kann CarPlay komplett anpassen – wie unterschiedliche Instrumente oder das Farbschema.

Spatial Audio

Apple wird auch Spatial Audio erweitern. Mithilfe der TrueDepth-Kamera im iPhone (setzt wohl ein iPhone mit Face ID voraus) kann man den Raum einmessen, um sich sein persönliches Spatial Audio-Profil zu erstellen.

watchOS 9

watchOS 9 treibt die meistgenutzte Smart Watch der Welt an und bringt vier neue Zifferblätter mit:  Ein neues Globus-Ziffernblatt, das Mond-Kalender-Ziffernblatt, das Memoji-Watchface und ein neues Metropolis-Face.

Auch bei der Aktivitäts-App gibt es Verbesserungen. So hat Apple die Jogging-Aktivität verbessert – und es wird nun gemessen, wie der Uhren-Träger sich genau bewegt. Auch die Schrittlänge und die Kontaktzeit zum Boden während des Laufens wird nun gemessen. Nutzer können sich nun auch benachrichtigen lassen, wenn bestimmte Parameter der Pulsschlag über- oder unterschritten werden. Dementsprechend blendet die App Hinweise und Anweisungen an bzw. gibt diese via Sprache wieder. Apropos Fitness-App: Die wird mit iOS 16 auf jedem iPhone installiert, eine Apple Watch ist nicht mehr notwendig. Zum Verfolgen von Workouts werden dann die Sensoren im iPhone genutzt.

Auch die Schlaf-App passt Apple mit watchOS 9 und iOS 16 an: Mit „Sleep Stages“ kann die Watch erkennen, welche Schlafphasen der Träger in der Nacht absolviert hat. Hier zeigt die Watch an, ob der Nutzer sich lang genug im Tiefschlaf befunden hat – oder nur im leichten Schlaf.

Vorhoffflimmer-Erkennung

Auch die Vorhofflimmer-Erkennung verbesserte Apple mit watchOS 9. Mit der neuen Betriebssystemgeneration kann die Uhr erkennen, wann genau das Vorhofflimmern auftrat, um Muster zu erkennen. Auf diese Art und Weise kann der Nutzer Ereignisse verhindern, welche zu Vorhofflimmern führt. Die Daten können aus der Health-App heraus als PDF mit dem Doktor geteilt werden

Vorhoffflimmer-Erkennung als PDF

Interessant daran, die Zulassung von der FDA hat Apple erst am heutigen Montag erhalten, wie hier berichtet. Mit watchOS 9 wird auch die Einnahme von Medikamenten einfacher. Es ist nun möglich, die Einnahme von Medikamenten zu protokollieren oder an die Einnahme erinnert zu werden. Dies klappt auch komplett ohne Apple Watch – die Erinnerung stehen auch in der Health-App zur Verfügung.

Mit der iPhone-Kamera kann ein Nutzer den Barcode auf einem Medikament scannen, um direkt den Namen ins Logbuch einzutragen oder eine Erinnerung zu erstellen.

Apple stellt den M2 vor

Der iPhone-Konzern präsentiert mit dem M2 den Nachfolger des M1 vor: Der M2 ist weiterhin im 5nm-Verfahren gefertigt und bringt 25 % mehr Transistoren mit (20 Milliarden insgesamt). Der Speicher bietet eine Bandbreite von bis zu 100 GB/s (50% mehr als beim M1). Es wird auch mehr Speicher zur Verfügung stehen: Der M2 unterstützt bis zu 24 GB Arbeitsspeicher. Apple sagt, dass der M2 18 % mehr Geschwindigkeit bringt. Weiterhin setzt Apple auf 8 CPU-Kerne: 4 Performance- und 4-Energiesparkerne. Die GPU erhält aber mehr Kerne, wie im Vorfeld erwartet. Insgesamt kommt der M2 mit 10 GPU-Kernen daher und bietet 35 Prozent mehr Leistung.

Die Neural Engine kann bis zu 15,8 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde ausführen – über 40 Prozent mehr als der M1. Die Media Engine hat einen Video-Decoder mit höherer Bandbreite, der 8K H.264 und HEVC Video unterstützt. Die leistungsstarke ProRes Video Engine von Apple ermöglicht die gleichzeitige Wiedergabe mehrerer Videostreams in 4K und 8K. Zusätzlich hat Apple die Secure Enclave überarbeitet und die architekturbedingte Sicherheitslücke überarbeitet.

Der M2 macht aber noch etwas anderes deutlich: Innerhalb von Apple Silicon fährt das Unternehmen zweigleisig: Die M-Chips ohne Zusatz sind für die unteren Baureihen im Mac gedacht, also MacBook Air und iMac, die die Pro- und Max-Varianten für die Geräte für Profis

Neues MacBook Air

Den neuen M2 stellt Apple natürlich nicht ohne Grund vor, es gibt ein neues MacBook Air. Die schlechte Warenverfügbarkeit deutete dies bereits an, hier berichtet. Das neue MacBook Air wiegt gerade einmal 1,2 Kilogramm und ist nur 11,3 mm dick. Es verfügt über zwei Thunderbolt-3.0-Anschlüsse – und bringt auch einen „Notch“ mit, genau wie die MacBook-Pro-Modelle.

Der 3,5mm-Klinkenstecker bleibt ebenfalls erhalten, neu hinzugekommen ist der MagSafe-Anschluss. Der Bildschirm soll um 25 Prozent heller sein als beim aktuellen Modell. Der Bildschirm verfügt über deutlich geschrumpfte Ränder, sodass mehr Bildschirmfläche zur Verfügung steht und so Bildschirmdiagonale von 13,6 Zoll anbietet. Es kann nun außerdem eine Milliarde Farben darstellen und Apple wechselt die Technologie aus. Statt einen herkömmlichen IPS-Display verbaut der Konzern nun sein „Liquid Retina“-Display, in Apples Sprech ist damit HDR gemeint. Die ikonische Keilform ist aber nun Geschichte, es orientiert sich optisch am MacBook Pro 2021. Neben Space Grey und Silber gibt es mit Midnight und Champagner zwei zusätzliche Farben.

Die FaceTime-Kamera löst nun endlich mit FullHD auf und soll deutlich besser bei schlechteren Lichtbedingungen sein. Insgesamt bringt das MacBook Air nun vier integrierte Lautsprecher mit – mitsamt Spatial-Audio-Unterstützung. Die Tastatur ist fast identisch wie beim 2021er MacBook Pro – inklusive großen Funktionstasten.

Das neue Netzteil bringt zwei USB-C-Anschlüsse mit, um mehrere Geräte laden zu können – und unterstützt das schnelle Aufladen. Apple sagt, dass das MacBook Air bis zu 18 Stunden ohne Netzteil durchhält (sogar 20 Stunden bei Video-Wiedergabe). Das neue MacBook Air kann mit bis zu 24 GB RAM und 2 TB SSD ausgestattet werden. Es wird aber teurer werden, der Einstiegspreis mit dem M2 (8-Core CPU und 8-Core-GPU) mitsamt 8 GB RAM und 256 GB SSD liegt nun bei satten 1499,00€. Wer die SSD auf 512 GB verdoppeln und eine 10-Core GPU haben möchte, muss 1849,00€ Investieren – das sind stolze Preise.In der maximalen Ausstattung sind übrigens 2999,00€ fällig

MacBook Pro mit M2

Als Speedbump-Update kann man das MacBook Pro 13″ ansehen: Apple hat hier lediglich den M2 verbaut, ansonsten scheint alles identisch zum Vorgänger zu sein. Design und Touch Bar sind weiterhin vorhanden

macOS 13 Ventura

Zunächst zum Namen, der nicht macOS 13 Mammoth lautet. Stattdessen hat Apple das Betriebssystem auf den Namen macOS 13 Ventura getauft und konzentriert sich hier auf die Kernfunktionen. Apple hat die Verwaltung von Fenstern verbessert, da Nutzer oftmals eine Vielzahl von Fenstern geöffnet haben.

Stage Manager

Apple führt nun „Stage Manager“ ein, um Fenster besser zu verwalten. Stage Manager soll automatisch die Fenster organisieren und nicht benötigte an die Seite schieben. Dies erinnert etwas an Tabs im Browser, jedoch für Apps. Die Fenster können sich weiterhin überlappen und es können mehrere Programme gleichzeitig dargestellt werden.

Der Nutzer kann Gruppen von Apps festlegen, die gleichzeitig sichtbar sein sollen. Fenster werden bei Stage Manager an der Bildschirmseite mit einem 3D-Effekt arrangiert.

Spotlight

Auch Spotlight, die intere Suchfunktion, erhält in macOS Ventura ein Update. Sucht man eine Datei, kann man nun direkt in Spotlight QuickLook aktivieren, um in eine Datei hereinzusehen. Das kennt man schon vom Finder und dürfte den Workflow erheblich beschleunigen. Die neuen Spotlight-Funktionen führt Apple auch bei iOS und iPadOS ein.

Apple Mail – meine Gebete wurden erhört

Der Mail-Client Apple Mail ist Fluch und Segen zugleich, doch Apple nimmt sich einem der größten Probleme an – endlich lassen sich E-Mails zeitversetzt versenden. Eine Funktion, die Outlook seit fast zwei Dekaden nun beherrscht. Außerdem lassen sich Erinnerungen festlegen, auf eine E-Mail zu einem späteren Zeitpunkt zu reagieren. Auch die Suche hat Apple deutlich beschleunigt.

Safari

Safari hat in der letzten Zeit enorm gelitten, der Browser ist immer langsamer und benutzerunfreundlicher geworden. Mit macOS 13 Ventura soll sich dies ändern: Der Apple-Browser erlaubt es nun, Inhalte mit anderen Nutzern mit geteilten Tab-Gruppen zu teilen. So sieht ein Nutzer eine Tab-Gruppe eines anderen Anwenders, um besser zusammenarbeiten zu können. Auch an der Sicherheit hat Apple gearbeitet: Passkeys. Damit will Apple das Passwort ablösen, um Nutzer-Konten auf Webseiten besser abzusichern. Passkeys werden durch Touch ID oder Face ID freigeschaltet und automatisch im iCloud-Schlüsselbund gesichert. Diese können nicht durch gängige Phishing-Methoden abgegriffen werden, so Apple. Übrigens, die Passkeys werden über das iCloud-Schlüsselbund mit iPhone, anderen Macs, iPads und dem Apple TV geteilt.

Gaming auf dem Mac

Für das Gaming war der Mac nie sonderlich beliebt, trotz Apple Silicon und Apple Arcade. Der Konzern ist gewillt, dies zu ändern. Dafür wird macOS 13 Ventura nun Metal 3 einführen. eine neue Programmierschnittstelle, um Grafikbefehle an die Grafikkarte zu senden. Mittels MetalFX ist es möglich, komplexe Szenen deutlich effizienter zu rendern – und schneller Umgebungen zu laden.

Continuity

FaceTime wird in Zukunft auch Continuity unterstützen. Nimmt man ein Gespräch auf dem iPhone an, kann dieses nun direkt auf den Mac transferiert werden. Ab sofort lässt sich auch das iPhone als Kamera für Video-Konferenzen von Mac aus nutzen – ohne Zusatzsoftware. Das Bildsignal wird drahtlos übertragen, das iPhone muss nicht angesteckt werden

iPadOS 16

Dieses Jahr scheint iPadOS 16 endlich die Fesseln abstreifen zu können, denn nahezu alle Funktionen von macOS 13 Ventura und iOS 16 werden übernommen. Und auch hier hat Apple Gebete erhört, die Wetter-App kommt endlich auf das Tablet.

Mittels WeatherKit können Entwickler auch Wetter-Informationen von Apple abfragen und in eigene Apps integrieren.FaceTime lässt sich endlich aus Apps oder Dokumenten heraus starten, was auch auf Drittanbieter-Apps ausgeweitet werden soll.

Freeform – digitales Whiteboard

Für alle kommenden Betriebssysteme, bis auch watchOS 9 natürlich, wird es eine neue App namens Freeform geben – eine Art Whiteboard, die als Art Brainstorming-App fungiert. Ideen lassen sich mit anderen Nutzern zusammen erstellen. Nicht nur Kritzeleien sind möglich, sondern auch das Einbetten von Video, Fotos, Dokumenten, PDFS oder Web-Links.

Freeform

iPadOS 16 wird ebenfalls Metal 3 bekommen und nicht nur macOS 13 Ventura vorbehalten sein. Über eine neue Programmierschnittstelle soll das Herunterladen von Inhalten im Hintergrund erheblich beschleunigt werden, sodass Spiele nicht mehr so viel Speicherkapazität benötigen. Ferner erweitert Apple Game Center: Über Game Center ist nun zu sehen, was Freunde gerade spielen. Diese Aktivitäten erscheinen direkt im Game-Center-Profil.

Für M1 optimiert

Mit iPadOS 16 konzentriert sich Apple auf bestehende Apps  Die Dateien-App erhält ein großes Update und zeigt nun Datei-Suffixe und Ordner-Größen an. iPadOS 16 wird auch angepasste Toolbars mitbringen – ähnlich wie auf dem Mac. Undo- und Redo-Funktionen lassen sich nun systemweit einheitlich steuern. iPad-Bildschirme sollen sich nun ähnlich wie Displays auf dem Mac kalibrieren lassen.

Weiterhin ist iPadOS 16 ganz klar auf den M1-Chip der letzten Modelle entwickelt worden. So kann man nun eine Bildschirmkalibrierung durchführen, außerdem erlaubt iPadOS 16 auch die Nutzung von Virtuellem Speicher, so dass Programme mehr RAM nutzen können. Wie im Vorfeld schon gemunkelt, bekommt iPadOS 16 endlich eine echte Fensterverwaltung inklusive der Möglichkeit, den angeschlossenen externen Monitor als eigenen Bildschirm anzusteuern. Dafür kommt die mit macOS 13 Ventura eingeführte Funktion „Stage Manager“ zum Einsatz.  Das iPad soll nun die selbe Fensterverwaltung auf dem iPad ermöglichen, die Nutzer vom Mac gewöhnt sind. Das Verkleinern und Vergrößern von Fenstern ist nun genau wie auf dem Mac möglich – inklusive überlappender Fenster.

Wann lassen sich die neuen Betriebssysteme laden?

Apple wird iOS 16, iPadOS 16, macOS 13 Ventura sowie watchOS 9 im herbst mit dem Release des neuen iPhone offiziell zum Download freigeben – wobei macOS 13 wieder ein paar Wochen später erscheinen könnte. Zumindest war dies bei macOS 11 Big Sur und macOS 12 Monterey der Fall. Wer registrierter Entwickler ist, kann gleich heute Abend den Downloadbutton drücken. Die erste Public Beta dürfte dann Anfang/Mitte Juli verfügbar sein.

Was haben wir vermisst?

Es gab jedoch auch einige Sachen, die wir nicht gesehen haben. Dazu zählt natürlich das Mixed-Reality-Headset, was heiß gehandelt wurde. Außerdem haben wir auch keinen Ausblick auf das dazugehörige Betriebssystem bekommen, welches realityOS heißen soll. Zudem wurde schmerzlich tvOS 16 vermisst, was Fragen hinsichtlich der Apple TV und den Ambitionen bezüglich der Heimkino-Unterhaltung aufwirft.

Wie findet Ihr die Neuerungen von iOS 16 und Co? Seid Ihr zufrieden? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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3 Kommentare zu „Recap zur WWDC22: iOS 16, iPadOS 16, macOS 13 Ventura und watchOS 9 vorgestellt

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  1. das Apple mal so nebenbei die Ablösung des Passwords losgetreten hat, hätte ich ja schon mal erwähnt.
    Ich denke das wird die größte Änderrung sein von der man in einigen Jahren srechen wird.

  2. Sehr schöne Zusammenfassung. Klar und verständlich geschrieben, bringt es einfach auf den Punkt genau ! Wann kaufen Sie ein neues mac Book und testen es ausgiebig für ihre Leser ?

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