Mini-LED als Nachfolger von OLED: Apple zieht die Umstellung wohl vor

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Wer Apple verfolgt, erkennt hinsichtlich technologischer Entwicklungen ein stets bekanntes Muster: Apple schaut sich den Markt an, verbessert die Technologie und implementiert sie erst anschließend in eines seiner Produkte – so geschehen mit dem OLED-Display. Bekanntlich wechselte Apple erst mit dem iPhone X im Jahr 2017 auf diese Technologie. Beim Nachfolger hingegen möchte das Unternehmen wohl zu den Ersten gehören.

Mini-LED´s wohl schon 2021

Bereits vor geraumer Zeit erklärte Ming-Chi Kuo, seines Zeichens Analyst, dass Apple insgesamt sechs Produkte mit Mini-LED-Panels versehen wolle: Neben einem iMac Pro mit 27 Zoll sollen zwei MacBook Pro, ein iPad mit 10,2 und eines mit 7,9 Zoll großem Bildschirm sowie das kommende Tablet-Spitzenmodell, das 12,9 Zoll große iPad Pro, über derartige Panels verfügen.

Da passt es sich gut, dass für die Einhaltung dieses Zeitplans die Kosten für Cupertino dank dem Wettbewerb zwischen den Zulieferen gesunken ist, Sanan Optoelectronics konnte diesbezüglich zu Epistar aufschließen. So zumindest äußert sich Kuo durch die Kollegen von 9to5mac.

Dadurch kann der iPhone-Konzern 2022 wohl zwischen 20 bis 30 Prozent seiner MacBooks mit der neuen Display-Technologie ausstatten, beim iPad sollen sogar zwischen 30 bis 40 Prozent der in 2021 ausgelieferten Modelle damit ausgestattet sein. In einer ursprünglichen Kalkulation ging Apple davon aus, höchstens 10 bis 20 Prozent der dafür in Frage kommenden Geräte mit den neuen Panels ausstatten zu können

Neuer Zulieferer macht´s möglich

Ermöglicht wird diese Planung durch Sanan Optoelectronics, wie weiter oben bereits angedeutet. Das Unternehmen konnte die Entwicklung diesbezüglich deutlich stärker als erwartet steigern, zudem stiegt die Fertigungsausbeute an – somit kann Apple also auf zwei Lieferanten zugreifen.

Bei den Macs dürften allen voran die Baureihen mit einem Mini-LED-Panel ausgestattet werden, die in 2021 eine Aktualisierung und den Wechsel auf Apple Silicon verzeichnen. Der gerade erst aktualisierte iMac 27″ dürfte somit als eine der letzten Baureihen den Umstieg auf die neuen Panels verzeichnen.

Netter Nebeneffekt für Apple: Epistar ist nicht mehr der alleine Fertiger und muss preisliche Zugeständnisse durch den nun entstandenen Wettbewerb machen – Tim Cook und Co. dürfte es freuen. Konkret verspricht sich der Konzern aus Kalifornien, die Preise von ehemals 75 US-Dollar auf bis zu 45 US-Dollar drücken zu können.

Wäre ein iDevice mit Mini-LED etwas für Euch? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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von Anders Noren.

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