Neue AirPods erscheinen als Over-Ear-Kopfhörer?


Artwizz
Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

 

mit diesem Erfolg der AirPods hat selbst bei Apple lange Zeit Niemand so richtig geglaubt weshalb man gerade zum Anfang Ende 2016 lange Zeit mit der Produktion der AirPods nicht hinterherkam. Die Liefersituation war lange Zeit so angespannt, dass die Apple Stores nicht mal AirPods in die Auslage packen konnten.

 

Ein Bestseller – trotz hohem Preis und mittelmäßigem Klang

Die AirPods gibt es mittlerweile in zwei verschiedenen Versionen wobei speziell die AirPods Pro dank ANC und In-Ear-Design einen regelrechten Boom erlebten. Die Gründe dafür sind trotz des hohen Preis und dem Klang, der maximal zur guten Mittelklasse zählt, aber zwei andere Faktoren welche die Liebe für das Detail ausdrücken. Cupertino hat zusammen mit der Stanford Universität hunderte von Ohren eingescannt und vermessen was zu der überraschend guten Passform führte. Der andere, durchaus wichtigere Faktor, ist die enge Verzahnung in Apple´s Ökosystem weshalb die AirPods so beliebt sind.

Deshalb gab es in der Vergangenheit auch leise Gerüchte, dass Apple die Kopfhörer von Beats einstellen will, um in Zukunft alle Modelle unter der hauseigenen Marke AirPods zu vermarkten wie hier von mir berichtet. In Cupertino beeilte man sich allerdings sehr schnell, dieses Gerücht zu dementieren.

 

Neue AirPods als Over-Ear?

Nun sorgt der zurzeit zuverlässigste Leaker Jon Prosser mit einem tweet dafür, dass das Gerücht neue Nahrung bekommt. So sollen neue AirPods, die schon eine Weile als Gerücht durch die Tech-Welt geistern, ein Over-Ear-Modell (mit dem Codenamen B515) mit dem Namen AirPods Studio für 349,00€ auf den Markt kommen:

Unklar ist dabei jedoch, ob es sich nur um eine Planung für eine spätere Veröffentlichung handelt oder Apple hier ein konkretes Modell schon so gebrandet hat. Wie dem auch sei, stellt sich hier die Frage ob Apple weiterhin mit Beats als Kopfhörermarke plant.

Mit dem aktuellen Beats Studio3 Wireless hätte Apple dann zwei Over-Ear-Kopfhörer zum identischen Preis mit identischer Leistung im Angebot was sehr ungewöhnlich für Apple und verwirrend für den Kunden ist – welches Modell soll er denn dann nehmen? Deshalb bleibe ich bei meiner Meinung, dass zumindest Kopfhörer von Beats mittelfristig aus dem Programm genommen wird und man Beats eher als Marke für Bluetooth-Lautsprecher nutzen wird. Hier klafft seit geraumer Zeit eine Lücke im Sortiment des iPhone-Konzerns.

 

Update: Neue Funktionen der AirPods Studio durchgesickert

Apple plant die neuen AirPods unter den Namen AirPods Studio auf den Markt zu bringen und soll ihnen ein paar Extra-Features spendieren. Laut 9to5mac.com soll über ein Sensorsystem im Bügel die von den bisherigen AirPods bekannte Auto-Pause-Funktion übernommen werden, sobald der Kopfhörer bzw. beide Ohrmuscheln abgesetzt werden. Dadurch soll die Musikwiedergabe stoppen, der Kopfhörer selbst aber aktiv bleiben auch wenn noch eine Ohrmuschel auf dem Ohr aufliegt.

Ohren ist dabei ein gutes Stichwort denn Apple möchte seine AirPods Studios wirklich universell machen und plant demnach, dass die neuen Over-Ears automatisch zwischen linkem und rechten Ohr unterscheiden können um so optimal den Sound anzupassen und korrekt linken und rechten Tonkanal wiederzugeben.

Abgerundet werden soll das Ganze von einem erweiterten Equalizer denn Apple als Pro-Setting vermarkten will. Sobald die AirPods Studio mit einem iPhone/iPad/Mac gekoppelt werden, wird dieser freigeschaltet und der Nutzer kann, ganz untypisch für Audiowiedergabegeräte von Apple, Anpassungen in den Mitten, Höhen und Bässen vornehmen. Von den AirPods Pro soll mit dem ANC die bekannte Geräuschunterdrückung nebst Transparenzmodus übernommen werden – das ANC dürfte hier aufgrund der Bauform allerdings deutlich verbessert daherkommen

 

watchOS 7, Apple Watch Series 6 und das Erkennen von Panikattacken

Seit einigen Wochen nimmt watchOS 7 bzw. ein geplantes Fetaure in der Gerüchteküche wieder Fahrt auf. Die Rede ist natürlich davon, dass watchOS 7 den Nutzer vor Panikattacken waren soll. Unklar ist jedoch, ob dies ein software-seitiges Feature bleibt oder neue Hardware benötigt wird.

Für Letzteres zeichnet auch hier wieder Jon Prosser verantwortlich. Er bringt in der kommenden Series 6 einen sogenannten Pulsoximeter ins Gespräch, welcher die Sauerstoffsättigung im Blut messen kann – in Kombination mit den bisherigen Sensoren sollen dadurch Panikattacken identifiziert werden können.

Wenn dem so ist, bin ich eher daran interessiert, welche Schritte die Apple Watch nach Erkennung einer solchen Attacke als Nächstes einleitet: Kommt ein Pop-Up zu einer Atemübung, wie es erfahrene Therapeuten ihren Patienten empfehlen, mittels Atem-App? Oder wird mittels Notfallpass eine entstprechende App an die hinterlegten Notfallkontakte gesendet?  Und überhaupt, wie kann die Series 6 die Schwere-Grade einer Panikattacke erkennen um hier zu differenzieren.

Meiner Meinung nach ist das ein ähnlich komplexes Thema wie das Messen des Blutzuckerspiegels; auch hier soll Apple in der Vergangenheit viel geforscht und experimentiert haben – eine Marktreife haben wir bisher noch nicht erlebt.

Was ist Eure Meinung zu den Gerüchten? Unter welchen Umständen würdet Ihr zu einer Apple Watch Series 6 greifen. Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

 

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von Anders Noren.

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