Dank iPhone 12 und Co: Apple soll Rekordquartal erwarten können

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nach anfänglichen Startschwierigkeiten sowie den massiven Einschränkungen durch COVID-19 kann Apple zumindest auf das Produktjahr zufriden zurückblicken. Vor allem mit dem HomePod Mini und dem diesjährigen iPhone-Lineup, bestehend aus iPhone 12 Mini, iPhone 12, iPhone 12 Pro und dem iPhone 12 Pro Max, scheint der Konzern ins Schwarze getroffen zu haben.

Analyst geht von hohen Absätzen aus

Wer heute in den Apple Online Store schaut und sich für einen HomePod Mini interessiere, muss mit teil erheblichen Wartezeiten rechnen. Wartezeiten muss man ebenfalls, wenn auch nicht ganz so dramatisch, für die verschiedenen iPhone 12-Modelle in Kauf nehmen.

Dies sagt zwar nichts direkt über die Verkaufszahlen aus, sondern dokumentiert, wenn auch mit zeitlicher Verzögerung, dass Apple und seine Zulieferer mit der Produktion nicht im gleichen Umfang hinterherkommen.

Laut Ming-Chi Kuo im Auftrag von TF Securities soll es aber tatsächlich einen äußerst hohen Absatz geben und für einige Produktreihen im vierten Jahresquartal (das erste Quartal laut Apples eigener Zählung) deutlich besser als erwartet laufen.

Bis auf die AirPods laufen alle Produktreihen

Sowohl die Verkaufszahlen des iPhone 12 Pro als auch des vor einigen Wochen auf den Markt gebrachten iPad Air liegen laut Kuo auf sehr hohem Niveau. Selbiges treffe auf die Apple Watch Series 6 und das 2020er iPhone SE zu – in jedem der Beispiele deuten Marktdaten auf überdurchschnittlich gute Werte hin. 

Lediglich bei den AirPods zeichnet sich eine Sättigung ein, die mit einem Umsatzrückgang zwischen 5% und 10% beziffert wird. Allerdings ist dies der erste Umsatzrückgang seit Markteinführung 2016 – so Kuo.

Gleichzeitig erwähnte Kuo aber, dass dieser Rückgang im kommenden Frühjahr durch die Vortsellung der AirPods Studio ausgleichen könnte und die Umsätze wieder nach oben treibe.

5G mit Sicherheit einer der Wachstumstreiber

Eine zentrale Rolle für die hohen Absätze des iPhone 12-Lineup dürfte mit Sicherheit die Implementierung von 5G in allen Modellen spielen, was auch für Apple ein zwingendes Produktmerkmal der diesjährigen iPhones gewesen ist – zumindest ließ die dazugehörige Keynote keine anderen Rückschlüsse zu.

Tim Cook und Co. dürften dabei insbesondere die asiatischen Märkte im Blick gehabt haben, hierzulande ist 5G nicht viel mehr als ein „Nice to Have“ denn eine wirklich nutzbare Produkteigenschaft. In Asien ist es allerdings von entscheidender Bedeutung, ob ein Flaggship-Smartphone 5G unterstützt oder nicht.

Hohe Nachfrage am Mac mit Apple Silicon

Auch auf finanzieller Ebene scheinen sich die Bemühungen von Apple, auf eigene Chips anstatt auf Intel zu setzen, auszuzahlen. Abseits beeindruckender Leistungswerte und dem Ausblick auf das kommende Jahr mit dem Apple M1X scheint auch das Interesse der Kunden für einen Mac mit dem M1 immens hoch zu sein.

Leider nennt Kuo keine konkreten Werte aber auch hier hilft ein Blick auf die Lieferzeiten der entsprechenden Modelle mit dem Apple Silicon. Abzuwarten bleibt lediglich, ob und, wenn ja, wie stark die Abverkaufszahlen der Mac-Modelle mit Intel-Chipsatz auswirken werden. Last but not least geht Kuo davon aus, dass die zweite Generation der ARM-Macs erst im Herbst 2021 auf den Markt kommen wird. Dies deckt sich übrigens auch mit einem weiteren leak auf twitter:

Was ist denn Eure Meinung dazu? Wie gefällt Euch das iPhone 12 überhaupt? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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von Anders Noren.

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