The Last Dance – Doku über His Airness startet heute


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heute geht es mal nicht um Apple, um ein iPhone oder irgendein technisches Gadget sondern um Jemanden der in seiner Sportart genauso inspirierend wie Steve Jobs für die Computerbranche war: Es geht um den besten Basketballer aller Zeiten der zudem auch einer der größten Sportler auf diesem Planeten war. Es geht um Michael Jordan und seine letzte Meisterschaft mit „seinen“ Chicago Bulls

The Last Dance – eine Dokumentation über seine letzte Meisterschaft

Auch wenn ich damals ein kleiner Junge war und mit Basketball noch nicht soviel am Hut hatte – die Chicago Bulls waren DAS Sportteam der Neunziger. Angesichts der Erfolge kein Wunder, hatte man innerhalb von acht Jahren insgesamt fünf Meisterschaften eingesammelt und war auf dem besten Weg, zum zweiten Mal einen sogenannten Three-Peat zu schaffen. So nennt der Amerikaner einen Meisterschafts-Hattrick. Das ist an sich schon ziemlich schwierig, wird aber durch das amerikanische Draft-System, bei dem das schlechteste Team den besten Spieler im Draft wählt, fast unmöglich gemacht.

Worum geht es in der Dokumentation?

Wie bereits angedeutet, handelt die Dokumentation von Jordan´s letzter Saison bei den Chicago Bulls bei dem der Club in der Saison von 97-98 von einem TV-Team begleitet wurde.

Dabei steht die Saison eigentlich unter keinem guten Stern, denn der Kader der Bulls ist eigentlich überaltert, der damalige Manager Krause wollte das Team deutlich verjüngen und überwarf sich damit sowohl mit dem Trainer Phil Jackson als auch mit dem Team. Alternde Schlüsselspieler wie Rodman oder Scottie Pippen sollten schon zu Beginn der Saison getradet werden.  Doch es kam bekanntlich gänzlich anders und Michael Jordan hob sich und sein Team ein letztes Mal auf den Basketballthron wodurch er jedes seiner 6 Finals gewinnen konnte

In dieser Dokumentation kommen zahlreiche Akteure aus der damaligen Zeit, von denen Einige eigentlich eine eigene Dokumentation verdient hätten, mit teilweise bisher völlig unveröffentlichten Material zu Wort. Jordan selbst wird in einem weißen Sessel mit Zigarre und Whiskey in seinem eigenen Haus interviewt.

Michael-Jordan-Doku auf Netflix: Darum ist sie ein Muss für jeden Sportfan

Wer die 90er nicht erlebt hat, kann sich vermutlich nur schwer einen Basketballer vorstellen, der dominanter ist als LeBron James oder der verstorbene Kobe Bryant (lustige Anekdote: bei seinem Comeback bei den Washington Wizards standen auch die Lakers als Team zur Debatte. Michal Jordan sollte damals nach dem Willen Einiger als eine Art Mentor für Kobe Bryant und Shaquille O´Neal fungieren), der seine Rückennummer „23” übrigens wegen Michael Jordan trägt.

Wer also wie ich Jordan nie live sehen konnte, bekommt hier die einmalige Möglichkeit, sich dem Sportler Michael Jordan mit all seinem Siegeswillen, all seiner Verbissenheit nähern zu können – ohne Tage mit der Suche nach Clips auf YouTube zu verbringen. Und all jene, die bereits in den 90ern die Vorherrschaft der Bulls an den Fernsehern verfolgt haben, dürfen in alten Zeiten schwelgen.

Dabei gab Jordan schon im Vorfeld bekannt, dass mit dieser Dokumentation sein Bild in der Öffentlichkeit bröckeln konnte. Denn seine Verbissenheit und seine Besessenheit nach Erfolg machten ihn nicht wirklich zu einem beliebten Teamkollegen und er ordnete alles dem Erfolg unter.

Dementsprechend sehen wir hier einen fluchenden, pöbelnden und sogar einen Teamkollegen schlagenden MJ, der auf Niemanden Rücksicht nahm – egal ob Gegner, Mitspieler oder Vorgesetzte. Andererseits sehnen wir uns heutzutage doch gerade genau nach diesen Typen in Zeiten des glattgebügelten Sports.

Die Dokumentation ist nicht nur für Sportfans sondern generell für Jeden, der in den 90ern seine Jugend hatte oder nachvollziehen will, wie der Hype um Sportler als Markenbotschafter entstand.

Die Fakten zur Michael Jordan Doku auf Netflix

  • Der Deutschland-Release von „The Last Dance” erfolgt am 20. April 2020 auf Netflix.
  • Die Michael-Jordan-Doku besteht aus zehn Folgen.
  • Jede Woche erscheinen bis zum 18. Mai jeweils zwei neue Episoden.
  • Im Blickpunkt steht MJs letzte Saison mit den Bulls (1997-1998)
  • Es handelt sich nicht um eine reine Sport-Doku.
  • Auch das Drumherum inklusive der Kontroversen um Michael Jordan spielen eine Rolle.
  • Die Kritiken zu „The Last Dance” fallen bisher sehr positiv aus.

Persönlich freue ich mich sehr auf die Dokumentation und ich kann es kaum erwarten, diese endlich zu sehen. Was Tom Brady im American Football ist, das ist Michael „His Airness“ Jordan für den Basketball: The G.O.A.T – The Greatest of All Time.

Schaltet Ihr ein? Wer von Euch kann sich noch an eine Zeit im Basketball vor Dirk Nowitzki und LeBron James erinnern?

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Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick

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von Anders Noren.

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