Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Das Smartphone wird zum Personalausweis

Hallo und herzlich willkommenzu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

wenn es um das Thema Digitalisierung geht, nimmt Deutschland mit schöner Beständigkeit die hintersten Plätze ein, wie gerade in der Zeit der Corona-Pandemie an allen Ecken und Enden sichtbar wird. Während eine Ummeldung, die Neuanmeldung eines Fahrzeuges oder das Eröffnen eines Bankkontos in anderen Ländern vollkommen digital vonstatten geht, schauen wir hierzulande in die Röhre. Es bewegt sich allerdings endlich etwas.

Geplante Gesetzesänderung

Gestern erinnerte sich die Bundesregierung an einen Kabinettsbeschluss, dass das Smartphone zur persönlichen Identifikation ausgebaut werden kann. Besagte Gesetzesänderung soll dafür sorgen, dass deutsche Staatsbürger in Zukunft den Personalausweis zuhause lassen können, wenn sie zum Amt oder zur Zulassungsstelle gehen.

Die Bundesregierung kommt damit ihrer Verpflichtung aus dem Onlinezugangsgesetz nach. Es verpflichtet Bund und Länder, ihre Verwaltungsleistungen bis Ende des Jahres 2022 für Bürger und Wirtschaft auch digital verfügbar zu machen. Die Identifizierung von antragstellenden Personen ist dabei ein wichtiges Element.

Die Idee ist nicht ganz neu, denn es gibt bereits ein ähnliches Verfahren welches man aber nicht damit verwechseln sollte. Die rede ist hier von der eIS-Funktion, die man aber separat beim Beantragen des neuen Ausweises gegen einen ordentlichen Aufpreis freischalten muss. Der neue Beschluss soll lediglich dafür sorgen, dass auf dem Smartphone ein Abbild seines Persons mit sich tragen kann.

Bundesdruckerei soll für die App verantwortlich sein

Bis es noch soweit ist, dauert es noch etwas. Laut Zeitplan soll die dafür notwendige App am 01. Juni 2021 in den deutschen iOS App Store gelangen und dort zum Download angeboten werden. Diese soll dann dafür sorgen, dass man den Personalausweis übertragen und auf dem Gerät speichern kann. Die App dafür soll noch im Februar offiziell in die Betaphase gehen, der Test der ersten E-Gouvernance-Anwendungen ist dann für Ende Q1 2021 geplant.

Noch eine unklare Fragen

Das sind gute Nachrichten, dennoch bleiben einige Fragen offen. Inwieweit funktioniert die App nach einem Update des betriebssystems? Was passiert, wenn man die Public Beta installiert hat. Welche Ausbaustufen gibt es für zukünftige Anwendungen? Warum kann der Personalsuweis nicht in die Wallet-App integriert werden?

Und dann wären da noch die Amtsstuben landauf- und landabwärts. Nur allzuoft scheitern solche neueingeführten Dinge nicht an den technischen Möglichkeiten, sondern eher am Amtschimmel Derjenigen, die sich auf der Penson gerne mal ausruhen.

Wie seht es bei Euch aus? Welche Sachen sollten im Alltag Eurer Meinung nach dringend digitalisiert werden? Mir fiele da spontan die Krankenkasse ein. Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

Kaffeekasse

Spendiere mir einen Kaffee und unterstütze damit meinen Blog und mich bei der Arbeit

3,00 €

Kommentar verfassen

von Anders Noren.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: