Eine hypothetische Frage: Ich darf nur drei Produkte von Apple besitzen – für welche ich mich entscheide

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

ich bin ja durchaus sehr aktiv auf Clubhouse, nicht immer zu meinem Vorteil. Aber in einem meiner letzten Talks gab es von einem Moderator einen spannende Frage an mich, welche mich zum Nachdenken brachte – und zwar länger, als ich dachte. Folgende Frage wurde mir gestellt: „Ich darf nur drei Produkte von Apple besitzen. Für welche drei Devices entscheide ich mich?“. Und genau diese Frage möchte ich in dieser Kolumne etwas erläutern.

Wie kamen wir zu der Frage?

Menschen, die mich wirklich gut kennen, beschreiben mich als Mensch der Gegensätze. Nach außen extrem extrovertiert und dennoch introvertiert. Aus diesem Grund habe ich einen durchaus unrunden Lebenslauf und ich stellte mir lange Zeit die Frage, was will ich mit meinem Leben anfangen? Welches Resümee will ich ziehen, wenn ich im Alter von 80 Jahren hoffentlich gemeinsam mit meiner Frau auf einer Bank unter einem alten Baum zurückblicke und über mein Leben sinniere?

So konkret kann ich das gar nicht mehr beantworten, aber eine Sache möchte ich auf jeden Fall auf meiner persönlichen Bucketlist abgehakt haben: Mal für zwei, drei Monate am Stück durch die Welt, vorzugsweise Südostasien reisen. Mein Job als Blogger und freier Redakteur ist dafür genau der richtige Baustein und hier schließt sich der Kreis zur eingangs gestellten Frage: Wer eine solche Reise unternehmen will, braucht leichtes und funktionales Gepäck und deshalb entscheide ich mich für die drei nachfolgenden Apple-Produkte – wenn ich heute zu dieser Reise aufbrechen würde:

– iPhone 12 Pro Max

– Apple Watch Series 6

– MacBook Air m. M1

Warum das iPhone 12 Pro Max ?

Selbstverständlich nehme ich nur ein iPhone mit, das liegt auf der Hand. Ich brauche nicht das technisch beste Smartphone, da gibt es doch genügend Alternativen , sondern das Gerät, welches die technisch beste Balance bietet. Und genau damit punktet das iPhone. Es ist nicht bei allen Eigenschaften das alleroberste Preisregal, doch dafür läuft es und lässt mich so gut wie nie im Stich – und genau darauf kommt es mir an. Dazu kommt das perfekte Zusammenspiel aus Hard- und Software und nicht zuletzt das Öko-System. Was mein iPhone nicht nativ an Funktionen kann, kann ich mithilfe einer App aus dem iOS App Store „nachrüsten“. Software ist auch ein gutes Stichwort, denn die Integration der grundlegenden Funktionen in die anderen Softwareplattformen aus dem eigenen Haus ist Apple so gut wie keinem anderen Konzern gelungen.

Das iPhone 12 Pro Max ist wegen seiner Kamera gesetzt. Der vollständig optisch stabilisierte Sensor in der Weitwinkelkamera sucht Seinesgleichen. Schließlich bieten die verschiedenen Landschaften, Kulturen und Menschen schier unbegrenzte Motive an – die möchte ich auf jeden Fall festhalten. Dazu kommt das konische Design sowie die mittlerweile wirklich gute Akkulaufzeit. Und das große Display steht für einen Brillenträger wie mich nicht zur Debatte. Und ja, meine Schrift ist extrem groß darauf eingestellt

Apple Watch Series 6

Lässt sich der gemeine Konsens zum iPhone dahingehenden finden, dass es nicht das technisch ebste Smartphone ist, greift dies bei der Apple Watch nicht. Die ist auch aus technsicher Perspektive die beste auf dem Markt verfügbare Smart Watch. Alleine der Vibrationsmotor im Zusammenspiel mit der Digital Crown ist jedes einzelne Mal auf´s Neue verblüffend. Es fühlt sich tatsächlich wie ein mechanisches Räderwerk im Inneren an. Doch die beste Hardware nützt nichts, wenn die Software grottig ist. Bis watchOS 2 war die Software eher gruselig, langsam und wenig komfortabel. Doch spätestens mit watchOS 5 unternahm der Konzern die richtigen Schritte.

Vor allem der Fokus auf die Gesundheitsfunktionen sprechen mich wirklich an. Ich würde mir eine akzeptable Grundfitness attestieren, dennoch kann man plötzlich auftretende physische Einschränkungen nicht ausschließen. Genau da kommen die verschiedenen Sensoren und Features der Apple Watch zum Tragen. Mir ist bewusst, dass diese keine finale Diagnose darstellen und dennoch: Es gibt mir ein gutes Gefühl, auch im Ausland einen Erstcheck vornehmen zu können.

Die Akkulaufzeit stört mich dabei gar nicht so sehr, vor allem dank Fast Charging meiner Series 6 kann ich die jederzeit kurz auf den Ladepuck auflegen und habe anschließend wieder genügen Saft auf dem Akku. Der Vorteil schlechthin ist aber Apple Pay. Der Bezahldienst von Apple hat Kartenzahlung auf ein völlig neues Niveau gehoben: Es ist einfach, ein Doppeltipp auf die Seitentaste reicht aus, es ist komfortabel, auch mit mehreren Karten und es ist vor allem sicher dank der Anonymisierung.

Warum habe ich auf die AirPods Pro und Co verzichtet

Nicht zu Unrecht werden hier viele einwerfen, dass die AirPods Pro sowie das iPad Pro fehlen. Fangen wir mit Letzterem an: Das iPad Pro ist ein gutzes Tablet, doch die Software sowie die Apps und die damit verbundenen Einschränkungen machen mich immer noch wahnsinnig. Mein Worklflow ist gegenüber einem Mac deutlich langsamer und umständlicher, deswegen muss das iPad zugunsten des MacBook Air mit M1 weichen.

Warum ich auf die AirPods Pro verzichte, ist ganz einfach erklärt: Ich durfte mich für lediglich drei Produkte entscheiden: iPhone, MacBook und Apple Watch sind in ihren jeweiligen Kategorien das Beste, was man dort für Geld kaufen kann. Dies gilt aber nicht für die AirPods Pro, hier habe ich mittlerweile zu viel Auswahl. Anders ausgedrückt, es gibt zu gute Wettbewerber, deren Anbieter den AirPods Pro vom Sound und vom ANC mindestens ebenbürtig sind – hier würden mir spontan die Track Air+ von Libratone einfallen.

Ich gebe die Frage gerne an Euch weiter? Wenn Ihr nur noch drei Produkte von Apple besitzen dürftet, für welche entscheided Ihr Euch? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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