Netflix und Sony Pictures schließen Exklusivvertrag ab

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Der Markt der Streamingdienste ist hart umkämpft. Es reicht nicht mehr, Inhalte als Erstes zu zeigen, sie müssen am Besten noch exklusivsein. Und genau dafür gelang Netflix nun ein großer Coup.

Exklusivdeal

Netflix schloss mit dem Hollywoodstudio Sony Pictures einen bemerkenswerten Exklusivdeal ab. Ab 2022 sichert sich Netflix exklusiv die Möglichkeit, die neuen Filme als erster Videostreamingdienst anbieten zu dürfen.

Und zwar deren Auswertung im Kino und im Heimkino-Bereich (beispielsweise auf Blu-ray Disc und Ultra HD Blu-ray). Darüber hinaus sicherte man sich ein exklusives Vorgriffsrecht für alle Filme, die Sony Pictures direkt für den VOD-Markt platziert. Greift der Dienst nicht zu, stünde es dem Studio allerdings frei, den Film anderweitig anzubieten.

Kostenpunkt: Rund 1 Milliarde US-Dollar

Günstig war der Deal indes wohl nicht nicht. Weder Netflix noch Sony äußern sich dazu, doch das Branchenmagazin geht davon aus, dass rund eine Milliarde US-Dollar geflossen sein soll.

Eine stolze Summe, bedenkt man den gigantischen Schuldenberg, welchen der Dienst vor sich herschiebt. Andererseits war der Deal wohl nicht günstiger zu bekommen. Bisher galt dieser Deal nämlich für “Starz”, einem zum Hollywoodstudio Lionsgate gehörenden Dienst.

Netflix unter Zugzwang

Doch noch ein Fakt könnte ein entscheidende Rolle gespielt haben. Große Hollywoodblockbuster sind immer seltener für den Dienst zu bekommen. Der Grund dafür ist recht simpel: Immer mehr Filmstudios wie Disney, Paramount und Time Warner setzen mittlerweile auf eigene Videdostreamingdienste.

Damit brachen Netflix immer Lieferanten weg und zwang den Dienst so, die Anzahl der Eigenproduktionen massiv zu erhöhen – mit mäßigem Erfolg. Perlen wie Enola Holmes sind leider recht selten, viel ist Kopiertes nach Schema F.

Sony Pictures hat ebenfalls einen Streamingdienst

Was die Wenigsten wissen, Sony Pictures hat dabei sogar einen eigenen Streamingdienyt an den Start gebracht. Dieser hört auf den Namen “Bravia Core”, ist aber eher als Nischenmarkt anzusehen.

Er steht lediglich den Käufern von bestimmten Sony-Fernsehern zur Verfügung. Dabei handelt es sich, wie der Name schon verrät, um TV-Geräte aus der Bravia-Serie. So bezeichnet das Unternehmen seine OLED-Modelle.

Was sagt Ihr zu dem Deal? Ist das der richtige Schritt? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a Meister des Apfels

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