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Einen Mac kaufen – Wie stelle ich das am Besten an

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

in diesem Beitrag soll es einmal darum gehen, wenn Ihr vor der Frage steht, Euch den ersten Mac zu kaufen oder euren alten Mac gegen ein neues Modell zu ersetzen. Denn mittlerweile stehen einem ja grundsätzlich zwei Möglichkeiten zur Verfügung und ich werde aufgrund meiner Berufserfahrung im Vertrieb von Apple-Produkten auch immer wieder im Freundes- und Bekanntenkreis angehauen, ob ich mir dafür nicht mal die Zeit nehmen kann. Grundsätzlich ist das möglich, nur für mich persönlich teilweise sehr zeitaufwendig und ich möchte gerade dem Personal im Einzelhandel nicht seine Darseinsberechtigung wegnehmen. Zudem hat es mich zu meiner aktiven Zeit im Vertrieb immer wahnsinnig genervt, wenn Kunden ihre eigenen „Fachberater“ mitbrachten. Am besten noch solche, die sich mal vor 10 Jahren einen Mac kauften, die alte Kiste immer noch benutzen und deshalb der Meinung seien, sie haben von alles eine Ahnung und das was sie selbst benutzen ist auch gut für denjenigen, den sie beraten. Nur zu oft erlebte ich es, dass diese Kunden nach kurzer Zeit wieder zurück kamen und eigentlich unglücklich mit dem Kauf waren; weil die SSD zu klein, man doch lieber das Retina-Display oder mehr RAM haben möchte…

  • Einzelhandel
  • eCommerce -> also Online Handel über zigtausende Internet-Händler

Beide haben natürlich ihre individuellen Vorteile aber auch Nachteile. Vorweg möchte ich hier sagen, dass dieser Leitfaden keinesfalls eine fachgerechte Bedürfnisermittlung ersetzen kann. Denn auch das habe ich in meiner Laufbahn als Vertriebler gelernt, viele Bedürfnisse werden einem als Kunden erst in einem kompetenten Verkaufsgespräch bewusst; was aber auch die Aufgabe eines guten Vertrieblers ist!

Kommen wir zunächst zum klassischen Vertriebsweg. Die Vorteile hier liegen meiner Meinung nach ganz klar auf der Hand und können durch den eCommerce auch niemals wettgemacht werden.

  • Persönliches Beratungsgespräch (das setzt natürlich einen guten und kompetenten „Verkäufer“ voraus, der weiß, worauf man achten muss und welche Fragen in der Bedürfnis-Analyse essentiell sind. Das wiederum ist allerdings auch die größte Schwachstelle; liegt aber oftmals am Arbeitgeber – schlechte Bezahlung und schlechte Arbeitsbedinungen erzeugen Unmotiviertheit und „Dienst nach Vorschrift“ des Mitarbeiters) wo Ihr als Kunde alle offenen Fragen stellen könnt um sicherzugehen, dass das gewünschte Produkt das für Euch am besten passende Produkt ist.
  • Ihr könnt die Ware in Augenschein nehmen, die Ware anfassen und ausprobieren. Das wird immer wieder unterschätzt.
  • Die Ware kann i.d.R. immer sofort mitgenommen werden. Natürlich kann es mal sein, dass Ware kurzfristig ausverkauft ist.
  • Service vor Ort, wenn im Nachhinein die Ware nicht dem versprochenen Zustand entsprechen sollte. Dies hier ist ein sehr heikles Thema. Grundsätzlich habt Ihr nach BGB und HGB gewisse Rechte im Zuge der Nachbesserung. Entscheidend ist hier der Ton. Nur weil Ihr von dem Händler ein Produkt gekauft habt; bedeutet das nicht, dass Euch der ganze Laden, das Unternehmen gehört und alles auf Euer Kommando springen muss. Sachliche Argumentation in einem freundlichen aber bestimmten Ton sind meist deutlich zielführender.
  • Die grundlegende Möglichkeit, ein Gesamtpaket rauszuhandeln. Auch das ist ein sehr heikles und diffzielles Thema. Grundlegend ist es so, dass Euch kein Händler bei einem Kauf eines einzigen Produktes einen grossartigen Preisnachlass gewähren will und kann. Das geben die Margen der Produkte (in unserem Fall MacBook, iMac,iPhone und iPad) schlicht und ergreifend NICHT HER! Also ist es meiner Meinung nach sinnvoll zu überlegen was Ihr an Zubehör für das zu kaufende Produkt gebrauchen könnt. Auch eine Verlängerung der Garantie ist bei Apple-Produkten aufgrund der hohen Reparaturpreise für den Fall der Fälle immer eine interessante Option. Sprecht den Verkäufer darauf an. Auch wenn es vielleicht fies klingt; je größer das Gesamtpaket im Zweifelsfall wird, desto mehr Spielraum hat der Verkäufer für eine Zugabe (Ihr bekommt also etwas kostenfrei dazu) bzw. für einen Preisnachlass. Seit hartnäckig aber freundlich. Last but not least freut sich auch jeder Verkäufer über einen erfolgreichen Abschluss und einen zufriedenen Kunden. Bedenkt aber immer die Maxime „Leben und Leben lassen“. Setzt Ihr den Verkäufer in der Preisverhandlungen zu sehr unter Druck, platzt das Geschäft oder aber der Verkäufer muss irgendwann wegen Insolvenz zu machen. Das mag vordergründig nicht Euer Problem sein, dadurch sterben aber Innenstädte aus, die persönliche Beratung, das Ausprobieren und Anfassen fallen weg. Und Shopping in der Stadt kann auch ja auch ein Erlebnis sein 😉

Der klassische Einzelhandel hat eine ganze Menge Vorteile, die aber vielleicht nicht jeder von Euch benötigt. Wer erfahren im Umgang mit seinem Mac ist, vielleicht einfach nur ein Upgrade zu seinem bestehenden Mac sucht oder beruflich so stark eingebunden ist, dass er es zu den (durchaus großzügigen weil durchschnittlich knapp 60 Stunden pro Woche) üblichen Ladenöffnungszeiten nicht ins Geschäft schafft; für den gibt es den eCommerce, auch Internethandel genannt.

Auch hier gibt es einige wenige Vorteile die man geschickt nutzen kann.

  • Der Preis ist hierbei das schlagende Argument. Da eCommerce-Händler ganz anders kalkulieren können, haben Sie meist die günstigeren Preise. Schließlich muss im direkten Vergleich zum stationären Handel bedeutend weniger Personal bezahlt werden. Auch eine teure Ladenmiete fällt weg. Zudem fällt gerade im Bereich von Apple Produkten ein teurer Service-Techniker weg.
  • Dank neuer EU-Verordung kann ich auch überregional nach Angeboten schauen und bin nicht an das jeweilige Land gebunden
  • Die Möglichkeit, sogenannte B-Ware oder Refurbished-Geräte zu kaufen. Die sind meist deutlich günstiger, haben eine eingeschränkte Garantie und aufgrund der Preiskalkulation für einen Online-Händler besser darstellbar als für den stationären Handel
  • Das im deutschen Recht nach HGB verankerte Umtauschrecht innerhalb von 14 Tagen. Achtung; das gilt nur und ausschließlich im eCommerce aufgrund des Fernabsatzgesetz, da Ihr die Ware vor dem Kauf nicht anschauen, anfassen und ausprobieren könnt! Im stationären Handel ist dies kein einklagbares Recht, auch wenn da draußen immer wieder viele Kunden so etwas behaupten.

Leider gibt es auch Nachteile, wovon drei so gravierend sind, dass ich sie noch einmal aufschlüsseln möchte.

  • Keinerlei Preisverhandlungsmöglichkeiten. Der größte Vorteil des eCommerce ist auch sein größter Nachteil. Aufgrund der Kalkulationen sind die Produkte oftmals mit einer so geringen Spanne kalkuliert, dass hierfür auch bei Mitnahme von Zubehör einfach so gut wie kein Spielraum ist.
  • Die Seriösität der Händler bzw. die schiere Masse an Online-Händlern. Der Gesetzgeber hat vergessen, den eCommerce eindeutig zu definieren. Grundsätzlich kann jeder also einen Online-Shop aufmachen (die geltenden Gesetzesgrundlagen im kaufmännischen Bereich außen vor gelassen) und Ware anbieten. Dies führt zu einer Vielzahl an schwarzen Schafen in der Branche was gerade in dem hochpreisigen Segment von Apple-Produkten schnell ein Schuss nach hinten darstellen kann. Aus diesem Grund explodiert die Anzahl an Zertifikaten, die den jeweiligen Online-Shop als besonders vertrauenswürdig kennzeichnen sollen. Wie angesprochen, wäre hier eine einheitliche Regelung des Gesetzgebers mehr als wünschenswert um die seriösen Händler zu unterstützen und Euch als Kunden zu schützen.
  • Die Beschaffenheit der Ware respektive deren Herkunftsweg. Oftmals fanden sich auch Waren bei deutschen Online-Händlern, die vom Hersteller gar nicht für den deutschen Markt bestimmt waren. In den 90ern ging das beispielsweise mit Markenkleidung von Tommy Hilfiger los und schwappte dann auch Geräte der Unterhaltungselektronik über. Man denke nur an die Netzunterstützung der iPhone zurück. Auch heute ist es bei Apple noch so, dass die Geräte zwar eine weltweite Garantie genießen, unter Umständen aber in dem Land zur Nachbesserung gegeben werden müssen, wohin Apple das Gerät ursprünglich geliefert hat.
  • Last but not least ist natürlich immer die Gefahr eines Betrugs gegeben.

Speziell den Punkt Seriösität möchte ich in Kombination mit Übersichtlichkeit aufgreifen. Auch mir fällt es nicht immer leicht, die Übersicht über all die verschiedenen Modelle und die verschiedenen Anbieter zu bewahren. Aus diesem Grund möchte ich Euch heute eine Kooperation vorstellen.

Diese Kooperation soll Euch helfen, im Zuge eines potenziellen Online-Kaufs, eine bessere Übersicht zu erhalten um das für Euch passende Modell zu finden. Passend dazu wird es bei meinem Kooperationspartner auf seiner Seite demnächst zu einzelnen Produktkategorien auch kurze Videos geben. In diesen Videos versuche ich, kurz und knapp zu erklären, warum das jeweilige Modell für Euch passend sein kann und welche Nachteile es gegebenenfalls mit sich bringt.

Deshalb möchte ich hiermit nun offiziell auf die Partnerwebseite Mac-Checker verweisen bzw. verlinken. Mac-Checker hat eine einfache und zugleich effiziente Produktdatenbank mit aktueller Verkaufsverlinkung aufgebaut. Dadurch erspart Ihr Euch die Arbeit, online selbst die mühselige Recherche nach dem jeweiligen Macbook inkluisve Modellbezeichnung durchzuführen. Zusätzlich habt Ihr die Möglichkeit, Euch eine Mac-Einführung anzusehen und ein für Euch passendes, individuelles Training auszusuchen. Auf der Webseite könnt Ihr das gewünschte Modell auswählen und anschließend im Online-Handel Euren Mac kaufen. Kein lästiges Rumschlagen mit Produktbezeichnungen usw. Wenn Ihr das gewünschte Modell mit der für Euch passenden Ausstattung ausgewählt habt, werdet Ihr direkt mithilfe der Mac-Checker Insider Tipps via Idealo.de auf die Angebotsseiten seriöser eCommerce-Händler zu exakt Eurem Modell weitergeleitet. Abschließend müsst Ihr nur noch auf „Bestellen“ klicken und Euer neuer Mac ist auf dem Weg zu Euch!

Das war es von meiner Seite. Wo kauft Ihr denn eure Hardware? Euer Feedback ist wie immer in den unten folgenden Kommentaren erwünscht.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, euer Patrick

Mein Partner und ich möchten nochmal betonen, dass ein Kauf immer auf eigenes Risiko geschieht und unsere Kooperation im Zweifelsfall keine fachgerechte Bedürfnisanalyse ersetzen kann.

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