Apple stellt M3, M3 Pro und M3 Max vor

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Apple stellte in derNacht von gestern auf heute neue Modelle des MacBook Pro sowie einen neuen iMac 24″ vor. Und die etwas gruselige Vorstellung in Sachen Preisgestaltung passte zum Kalender und der Art und Weise, dass man den ersten Consumer-Chip in 3 Nanometer auf diese weirde Art und Weise vorstellte.

M3: erster Consumer-Chip in 3 Nanometer

Der M3 ist, wie zu erwarten war, der erste Chip für Personal Computer, der in 3 Nanometer gefertigt wird. Apple hat sich hier auf die Effizienz und die GPU konzentriert:

„Die Apple Chips haben das Mac Erlebnis neu definiert. Alle Aspekte seiner Architektur sind auf Performance und Energieeffizienz ausgerichtet. Mit 3 Nanometer Technologie, einer GPU Architektur der nächsten Generation, einer leistungsstärkeren CPU, einer schnelleren Neural Engine und Unterstützung für noch mehr gemeinsamen Arbeitsspeicher sind der M3, M3 Pro und M3 Max die fortschrittlichsten Chips, die je für einen Personal Computer gebaut wurden.“

Johny Srouji, Senior Vice President of Hardware Technologies

Die CPU-Leistung

Durch die Fertigung in 3 Nanometer kann Apple mehr Transistoren auf der gleichen Fläche unterbringen, hat sich dabei jedoch nur für eine moderate Steigerung der CPU-Rechenleistung entschieden. Im Vergleich zum M1 sind die Performance-Kerne um bis zu 30% schneller, bei den Effizienz-Kernen ist ein Geschwindigkeitszuwachs von bis zu 50% möglich. Dabei verbraucht der M3 nur halb so viel Energie wie der M1 – der schon beeindruckend effizient war.

Bei maximalen Stromverbrauch konnte Apple insgesamt die Leistung um rund 35% steigern, zudem werden nun maximal 128 GB unified Memory unterstützt – dafür braucht man jedoch den M3 Max.

Neural Engine der dritten Generation

Auch bei der Neural Engine hat Apple wieder Hand angelegt und hier den größten Mehrwert gegenüber dem MacBook Pro mit M2 Pro/M2 Max geschaffen. Die Leistung im Bereich Machine Learning ist um 60% gestiegen.

Die unterstützt zudem die verbesserte Media Engine mit Hardware-Beschleunigung für  Video Codecs wie H.264, HEVC, ProRes und ProRes RAW. Zudem wird nun endlich die AV1-Decodierung unterstützt.

GPU – der größte Sprung seit Apple Silicon

Das Highlight schlechthin bei dem M3 ist die GPU-Leistung und hier hat Apple dank der Fertigung in 3 Nanometer die größten Fortschritte erzielt. So implementiert der Konzern nun Dynamic Cashing, womit der benötigte RAM in Echtzeit der Hardware zugewiesen wird – das soll grafische Workflows effizienter und schneller machen. Außerdem kommt erstmals in einem Mac Raytracing zum Einsatz. So können Apps extrem realistische und physikalisch genaue Bilder erzeugen.

Das und die neue Grafikarchitektur machen Pro Apps bis zu 2,5-mal schneller als bei der M1 Chip Familie. Game-Entwickler können Raytracing für genauere Schatten und Spiegelungen verwenden und unglaublich immersive Umgebungen erzeugen. Außerdem bringt die neue GPU auch Hardware beschleunigtes Mesh Shading auf den Mac und ermöglicht so mehr Funktionen und Effizienz bei der Verarbeitung von Formen für visuell komplexe Szenen in Spielen und grafikintensiven Apps. 

M3 Max: das neue Biest

Der M3 Max ist die aktuelle Sperrspitze der Chip-Entwicklung bei Apple Silicon. Unfassbare 92 Milliarden Transistoren verbaut der Konzern hier. Nur zum Vergleich: der M3 bringt es auf 25 Milliarden Transistoren, beim M3 Pro sind es 37 Milliarden Transistoren.

In Kombination mit der 16-Core CPU, bis zu 128 GB RAM und den zwei neuen Media Engines ist der M3 Max bis zu 80% schneller als sein Großvater, der M1 Max.

Dabei konnte der iPhone-Konzern die Akkulaufzeit beibehalten bzw. leicht steigern. Bis zu 22 Stunden sind im Batteriebetrieb möglich, was zudem die Umwelt schont. Längere Akkulaufzeit bedeutet nämlich auch, dass das Gerät weniger oft geladen werden muss – und das verlängert zusätzlich die Akkulebensdauer.

Beeindruckendes Upgrade und dennoch ein fader Beigeschmack

Cupertino legt in der Sparte Apple Silicon weiterhin ein beindruckendes Entwicklungstempo vor und hier muss Qualcomm mit seinem Snapdragon X erst einmal hinkommen. Gleichzeitig hinterlässt die Vorstellung des M3 einen ziemlich faden Beigeschmack: erst vor knapp zehn Monaten präsentierte der Konzern nämlich den M2 Pro und M2 Pro Max, noch im optimierten 5-nm-Verfahren gefertigt. Dies ging bereits mit einer Preissteigerung einher und manch ein Pro-Kunde dürfte sich da vor den Kopf gestoßen fühlen. Abschließend will ich noch sagen, dass die Beerdigung der Touch Bar richtig und sinnvoll war. Der Mehrwert hielt sich doch arg in Grenzen, da oftmals benötigte Funktionen wie das Regulieren der Displayhelligkeit nur mit einem Doppeltipp erreichbar war.

Was sagt Ihr zum neuen M3? Wie findet Ihr das Upgrade? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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