Apple „Reality Pro“-Headset: größter Leak verrät UI, Digital Crown und mehr

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Der gestrige Abend stand ganz im Zeichen der diversen Softwareupdates, so gibt es nicht nur iOS 16.3, macOS 13.2 und mehr. Doch Bloomberg ließ gestern noch eine Bombe platzen und verriet den größten Leak bezüglich des headset von Apple.

Apple Reality Pro Headset: Funktionen, Design und mehr

 Das Apple ein solches Headset plant und daran arbeitet, ist ein offenes Geheimnis. So erklärt Bloomberg, dass Apples Technology Development Group, ein Team von mehr als 1.000 Mitarbeitern, in den letzten sieben Jahren an der ersten Version des AR/VR-Headsets gearbeitet hat. Dabei peilt Apple eine UVP an, die rund doppelt so hoch wie für das Headset von Meta sein wird – dafür hat sich Apple einige Argumente einfa,llen lassen, die potenzielle Kunden überzeugen soll

Eine Art virtuelles iOS

Zu den Apps gehören Safari, Fotos, Mail, Nachrichten, Apple TV+, Apple Music, Podcasts und Kalender, und das Headset verfügt über einen speziellen App Store für Inhalte von Drittanbietern. Siri kann für die Texteingabe verwendet werden, ebenso wie eine iPhone-, iPad- oder Mac-Tastatur. Damit dürfte klar sein, dass xrOS optisch an iOS angelehnt sein wird.

Digital Crown soll Wechsel zwischen VR und AR erlauben

Apple will mit diesem Headset sowohl VR als auch AR anbieten. Der VR-Modus soll den Benutzer vollständig in die virtuelle Realität eintauchen lassen. Will der Benutzer stattdessen AR verwenden, soll ein Schalter, der wie die Digital Crown aussehen und funktionieren soll, den Wechsel erlauben. Dann wechselt die Software und blendet die reale Umgebung ein – angereichert mit AR-Elementen.

Hand- und Augen-Tracking soll Alleinstellungsmerkmal werden

Um das Headset von den Wettbewerbern abzusetzen, legt Apple neben der Software besonderes Augenmerk auf die Steuerung. Ein ausgeklügelte Hand- und Augentracking soll das wichtigste Verkaufsargument sein. Für das Handtracking verwendet Apple externe Kameras,  während interne Sensoren verwendet werden, um die Augen des Benutzers zu lesen:

Das Headset verfügt über mehrere externe Kameras, die die Hände eines Benutzers analysieren können, sowie Sensoren im Gehäuse des Gadgets, um die Augen zu lesen. Dies ermöglicht es dem Träger, das Gerät zu steuern, indem er sich ein Element auf dem Bildschirm ansieht – egal ob es sich um eine Schaltfläche, ein App-Symbol oder einen Listeneintrag handelt -, um es auszuwählen.

Die Benutzer kneifen dann ihren Daumen und ihren Zeigefinger zusammen, um die Aufgabe zu aktivieren – ohne etwas halten zu müssen. Der Ansatz unterscheidet sich von anderen Headsets, die in der Regel auf einen Handcontroller angewiesen sind.

Bloomberg

Für Brillenträger stellt Apple benutzerdefinierte Objektive zur Verfügung, die im Gehäuse sitzen können. Lautsprecher sind zwar verbaut, Apple scheint aber AirPods empfehlen zu wollen.

Als externes Display für den Mac

Apple soll zudem daran arbeiten, dass sich die Brille als zweites externes Display für den Mac verwenden lässt. Kommandos werden dann über Maus/Trackpad und Tastatur getätigt. Ob allerdings einfach nur ein Bildschirm in den Raum projiziert wird oder ob sich individuelle Fenster im Raum platzieren lassen, ist nicht bekannt.

Akku

Laut den Quellen strebe Apple eine Akkulaufzeit von rund zwei Stunden an. Um ein Überhitzen im Gesicht des Trägers zu verhindern, wird das Headset von einem externen Akkupack angetrieben. Dies wird über ein Kabel verbunden und hat die Größe von zwei aufeinander gestapelten iPhone 14 Pro Max-Modellen.

Weitere Details

  • Die erste Variante des Reality-Headsets besteht hauptsächlich aus Aluminium, Glas und Polster. Auf der Außenseite befindet sich ein Bildschirm, welcher Augenbewegungen des Trägers sichtbar macht.
  • Das Ansehen von Videos soll wohl ein Alleinstellungsmerkmal des Apple-Headsets sein. So soll die Brille dafür sorgen, dass sich der Nutzer wie mitten in einem Film fühlt. Apple strebe hier eine Partnerschaft mit Disney an, um entsprechende Filme zu veröffentlichen.
  • Ferner sieht Apple einen Markt bezüglich Video-Konferenzen: Nutzer sollen sich via FaceTime in VR miteinander unterhalten können – und die Apple-Brille zeigt das Gegenüber mit realistischem Gesicht und Körper.
  • Im ersten Jahr geht Apple davon aus, etwa eine Million Headsets verkaufen zu können. Gegenüber 200 Millionen verkauften iPhones ist dies natürlich sehr wenig – doch Apple sei hier eher an der langfristigen Perspektive interessiert.
  • Für Video-Anrufe via FaceTime soll es ein Ganzkörper-Memoji geben

Interessante Randnotiz

Vor einigen Jahren galten Wearables als der nächste Wachstumsmarkt, doch die Hoffnung erfüllte sich nicht. Dann fokussierten sich die Tech-Konzeren auf den health-Bereich und dessen Digitalisierung, auch hier warten wir bisher auf den finalen Durchbruch. Nun haben sich die großen Konzerne wie eben Apple, aber auch Microsoft und Facebook, auf ihr jeweiliges Metaverse eingeschossen. Auch dies ist eine Wette auf die Zukunft mit ungewissen Ausgang, und das lässt sich an zwei Indikatoren festmachen: Einerseits hat Facebook mit Meta enorm viel Geld verbrannt. Andererseits hat Microsoft die Analysten geschockt, indem man fast die komplette Belegschaft des Holo Lens-Teams entlassen hat. Dies berichten verschiedene Medien, unter anderem Windows Central. Das spricht Bände und scheint darauf hinzudeuten, dass dieser Hype ingesamt wieder extrem am Abflachen ist.

Was sagt Ihr dazu? Wie findet Ihr diese Ideen? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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