Apples eigenes 5G-Modem soll spätestens 2025 kommen – was überraschend ist

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Es fing damals mit dem iPhone 4 an. Hier steckte erstmals ein A-Chip von Apple drin, an dessen Entwicklung der Konzern massgeblich beteiligt war. Nach und nach hat Apple dann immer mehr Komponenten in Eigenregie entwickelt, was nun in einem eigenen Modem gipfeln sollte. Dieses Vorhaben jedoch erweist sich als zähe Angelegenheit, doch es gibt eine überraschende Wendung.

Eigenes 5G-Modem soll bis 2025 fertig sein

Vor nunmehr fast vier Jahren kaufte Apple von Intel für mehr als eine Milliarde US-Dollar die Modem-Sparte, nachdem Intel kein 5G-Modem liefern konnte. Apple musste deshalb notgedrungen einen neuen Lizenzdeal mit Qualcomm abschließen. Umso ärgerlicher war es, den eigenen Zeitplan nicht einhalten zu können – die Verwendung des eigenen Modems war eigentlich für dieses Jahr vorgesehen. Nun gibt es jedoch eine spektakuläre Wendung, wie Bloomberg erfahren hat: Apple will sein eigenes 5G-Modem bis 2025 fertigstellen und mehr. Dies bestätigten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Dies kommt deshalb überraschend, weil es gerade gestern noch hieß, dass iPhone SE 4 sei gerade wegen des eigenen 5G-Modems gecancelt worden. Darüber habe ich hier berichtet

Auch Bluetooth soll aus Eigenregie kommen

Neben Qualcomm, dem aktuellen Hersteller der Mobilfunkmodems, dürfte auch Broadcom über diesen Bericht nicht amüsiert sein. Apple arbeitet nämlich auch daran, eine eigenen Bluetooth-Chips fertigzustellen. Für beide Unternehmen geht es dabei um enorme Summen: Qualcomm verdiente zuzletzt mit den Lizenzgebühren etwa 10 Milliarden US-Dollar, was in etw 22% des gesamten Jahresumsatzes entspricht. Bei Broadcom sind es mit 20% Umsatzanteil und 7 Mrd. US-Dollar nur geringfügig geringere Einnahmen.

Welche Vorteile ergeben sich dadurch?

Wie wir nun wissen, sind die Vorteile durchaus finanziell motiviert. Apple kann sich so im Jahr etwa rund 17 Mrd. US-Dollar Lizenzgebühren sparen, wobei diese natürlich auch abhängig davon sind, wie viele iPhones im Jahr über die Ladentheke gehen. Doch Apple geht es vielmehr um die Kontrolle. Die Kontrolle darüber, welche Eigenschaften bei den Bauteilen priorisiert werden sollen und worauf bei der ENtwicklung wert gelegt werden soll. Last but not least kann Apple so zudem natürlich deutlich besser die verbaute Hardware auf die Software hin optimieren und umgekehrt. Vor allem der Blick auf das Energiemanagement dürfte von zentraler Bedeutung sein, wie wir mit Apple Silicon im Mac gelernt haben – Akkulaufzeiten jenseits der 15 Stunden waren mit Intel-Chips einfach nicht mehr drin.

Was sagt Ihr dazu? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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