Revolution auf dem iPhone? Apple soll für 2023 Sideloading und alternativen App Store planen

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Einige wenige Dinge galten als gesetzt und unumstößlich: Morgens geht die Sonne auf. in der Kirche gibt es das Amen und auf dem iPhone muss man in den iOS App Store gehen, wenn man neue Software installieren will. Zumindest Letzteres soll kommendes Jahr jedoch fundamental geändert werden.

Apple plant für 2023 Sideloading

Einem neuen Bericht von Bloomberg zufolge soll Apple nicht nur an gänzlich neuer Hardware arbeiten, es soll auch fundamentale Änderungen für den App Store geben. Demzufolge wird Apple 2023 erstmals Sideloading erlauben. Laut den Quellen handelt es sich dabei als der „größte Vorstoß, Schlüsselelemente der Apple-Plattform“ zu öffnen. Es gibt intern aber einige kritische Stimmen, die dies als erhebliche Ablenkung verstehen. In die gleiche Kerbe schlagen bereits erste Entwickler, wie nachfolgend vermerkt:

Interessanterweise soll Apple das Sideloading im kommenden Jahr nur für Kunden in Europa anbieten. Der Konzern will so möglichen europäischen Gesetzen vorgreifen und verhindern, dass man noch restriktivere Maßnahmen umsetzen muss. Zur Wahrung der Sicherheit plant Apple eine zusätzliche Überprüfung, die man Entwicklern natürlich in Rechnung stellen will – um so den Einnahmenverlust bezüglich der Provision im App Store aufzufangen. Um das so organisieren, dürfte es einen alternativen App Store geben. Dieser dürfte webseitenbasiert sein.

NFC und Co. sollen ebenfalls geöffnet werden

Apple könnte zugrunde liegende App-Frameworks und APIs für Drittanbieter von Apps öffnen und einen tieferen Zugriff auf die wichtigsten Systemfunktionen und -hardware bieten. Apps von Drittanbietern könnten in Zukunft Zugriff auf Kameratechnologien erhalten, die derzeit nicht verfügbar sind, und Apple arbeitet daran, NFC auf eine begrenzte Weise zu öffnen. Auch das „Wo ist?“-Netzwerk soll geöffnet werden. Selbst wenn nur ein Bruchteil davon umgesetzt werden wird, stellt dies die größte Zäsur im Bereich Software auf dem iPhone da. Apple plant, dies mit iOS 17 umzusetzen. Im Umkehrschluss bedeutet dies also, dass wir auf der WWDC23 im kommenden Juni deutlich mehr wissen

Einschätzung

Wie bereits erwähnt, passiert dies nicht freiwillig. Apple reagiert lediglich auf Vorgaben der EU, was erklärt, wieso die Änderungen nur in der EU kommen sollen. Die Änderung des Digital Markets Act verlang von Apple, Entwicklern die Installation von anderen Zahlungsmöglichkeiten zuzugestehen. Ignoriert Apple dies, droht eine Strafe von bis zu 20% des weltweiten Jahresumsatzes – was bis zu 80 Milliarden US-Dollar betragen kann. Grundsätzlich hat sich Apple hier als zu starr und unflexibel gezeigt. Wäre man nur einen kleinen Schritt auf die Entwickler zugegangen, hätte man dieses Dilemma nicht. Jede Öffnung in der Software oder anderen Sicherheitsaspekten, ob Apps oder NFC, erhöht das Risiko für Angriffe. Dem muss Apple mit erhöhtem Aufwand beikommen, was sich schlussendlich mittelfristig in höheren Preisen für die Hardware niederschlagen wird.

Was sagt Ihr dazu? Wie findet Ihr diese Pläne? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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