„Digital Markets Act“ könnte ernsthafte Folgen für Apple haben

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Wir haben heute zwar bereits den dritten November, aber es geht nicht so sehr um den Tag. Viel wichtiger ist, dass wir eben November haben. Und damit steht nun in der EU eine Zäsur an, der Digital Markets Act ist offiziell in Kraft getreten. Das könnte 2023 Apples Geschäftsmodelle nachhaltig kippen lassen.

Apple wird als Torwächter klassifiziert

Das Gesetz könnte sich insbesondere auch auf das Geschäftsgebaren von Apple nachhaltig auswirken, soll dadurch doch verhindert werden, dass führende Konzerne in für den Verbraucher nachteiliger Weise von ihrer Marktmacht Gebrauch machen.

Dazu muss man wissen, dass Apple als sogenannter Torwächter kategorisiert wird. Laut EU ist das deshalb gegeben, weil mal als digitale Plattform den gewerblichen Nutzern die Bedingungen diktiert, mit denen diese Zugang zu dem Endverbraucher bekommen. Im Falle des App Store kontrolliert Apple beispielsweise in umfassendem Maß die Geschäfte zwischen Entwicklern und Endverbrauchern. Damit verbunden muss sich Apple an eine Reihe von Regeln halten, die teils durchaus Brisanz aufweisen. Über die vergangenen Monate hinweg hat Apple ja bereits versucht, durch Abschwächungen bei den App-Store-Regeln ein wenig die Kohlen aus dem Feuer zu nehmen. Mit dem neuen Gesetz sieht sich der Hersteller jetzt allerdings handfesten und Rechtsvorschriften gegenüber. Diese dürften die Geschäftsmodelle Apples nachhaltig ins Wanken bringen

Sideloading und Öffnung von iMessage

Leidiges Thema ist natürlich der iOS App Store und Apple könnte damit gewzungen sein, alternative App-Stores zu erlauben. Apple ist in dieser Hinsicht schon proaktiv und sorgt dafür, dass man ab dem iPhone 14 bei Inbetriebnahme alle System-Apps aktiv aus der App-Bibliothek wieder auf dem Home-Bildschirm platzieren muss – nachzulesen in meinem Review zum iPhone 14 Pro Max.

Eine der neueren Ergänzungen des DMA ist die Anforderung, Messaging-, Sprachanruf- und Videoanrufdienste interoperabel zu machen. Die Interoperabilitätsregeln bedeuten theoretisch, dass Meta-Apps wie WhatsApp oder Messenger die Interoperabilität mit dem iMessage-Framework von Apple anfordern könnten und Apple gezwungen wäre, sich innerhalb der EU daran zu halten.

Bis Mai 2023 muss der DMA umgesetzt worden sein

Das Gesetz ist nun offiziell in Kraft, befindet sich aber in seiner Umsetzungsphase. Die muss aber bis Mai 2023 abgeschlossen sein. Die vollständige Umsetzung bzw. dessen Regulierung erfolgt dann zum 01. Januar 2023, also noch einmal rund acht Monate später.

Was sagt Ihr dazu? Wie steht Ihr zu dem Digital Markets Act? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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