Nach Chip-Embargo strukturiert Apple seine Pläne um und nimmt keine Speicherchips von YMTC

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Diese Meldung ging hierzulande doch etwas unter, was überraschend ist. Denn Biden hat mit den Exportbeschränkungen für die chinesische Chip-Industrie die mit Abstand härteste Sanktion der letzten 40 Jahre verhängt. Doch Biden ging och weiter und drohte allen US-Amerikanern, die für chinesische Firmen tätig sind, mit dem Verlust der US-Staatsbürgerschaft, wenn diese nicht innerhalb einer Woche kündigen. Das dürfte die chinesische Halbleiterindustrie um mehrere Jahre zurückwerfen und es hat direkt Auswirkungen auf Apple.

Es geht um Anlagen zur Fertigung

Die Sanktionen betreffen vor allem die Fertigungsanlagen, mit denen sich Chips produzieren lassen. Demnach dürfen die Chip-Zulieferer KLA, Lam Research und Applied Materials keine Anlagen mehr an chinesische Werke liefern, die fortschrittliche Logikchips herstellen. Die Schritte der US-Regierung könnten nach Einschätzung von Experten die chinesische Chipindustrie um Jahre zurückwerfen. Auf der anderen Seite gewährte die Biden-Administration den angeschlagenen Unternehmen spezielle Konditionen, um die Auswirkungen abzufedern. Dem aktuellen US-Präsidenten geht es vor allem darum, die Chip-Industrie wieder in den USA anzusiedeln. Hier für hatte die aktuelle Regierung ein 280 Mrd. US-Dollar schweres Investitionsprogramm angekündigt.

Apple disponiert um

Diese Entwicklungen betreffen auch die Hersteller, die Endprodukte fertigen und damit kommen wir zu Apple. Der iPhone-Konzern plante für dieses Jahr, 128-lagige 3D-NAND-Flash-Speicherchips von Yangtze Memory Technologies (YMTC) für den Einsatz in iPhones zu kaufen. Der dafür notwendige Zertifizierungsprozess, der mehrere Monate dauert, wurde bereits angeschlossen. Apple plante sogar, bis zu 40% aller im iPhone verwendeten Speicherchips von YMTC zu beziehen. Diese Pläne sind nun mit den Sanktionen Washingtons hinfällig. Apple muss nun also kurzerhand umdisponieren, was höhere Kosten zur Folge hat. Dabei geht es nicht darum, dass andere Unternehmen die Lage ausnutzen können. Apple drückt die Preise extrem, weil sie grundsätzlich hohe Abnahmemengen garantieren. Auf der anderen Seite muss sich Apple nun sehr kurzfristig um Ersatz bemühen, was den Konzern zumindest etwas in die Defensive zwingt.

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Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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