Apples Roadmap, um mehr iPhones und Macs außerhalb von China fertigen zu lassen

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China galt und ist immer noch die Werkbank der Welt, doch die Vorzeichen haben sich geändert. Wachsende politische Spannungen inner- und außerhalb Chinas haben die Vorzeichen für westliche Konzerne deutlich geändert, wie hier berichtet. Speziell für Apple ist das ein Problem, da man eng mit dem Reich der Mitte verflochten ist. Dennoch will Apple sich von China als Produktionsstandort lösen.

Kuo zeigt mögliche Roadmap auf

Die engen Verflechtungen rühren daher, dass Apple neben der Produktion auch viele Bauteile aus China bezieht. Wie dem auch sei, Apple will seine Produktion kontinuierlich verlagern. Für die AirPods gelang das schon fast vollständig. Kuo zufolge soll Apple auch die Verlagerung der Fertigung von iPhone und Mac vorantreiben, dies berichtet Kuo:

Zu den Änderungen gehören die Verlagerung von mehr iPhone-Produktion nach Indien sowie die Verlagerung von mehr MacBook-Produktion und -Montage nach Thailand. Während diese Schritte Jahre dauern werden, sagt Kuo, dass der US-Markt innerhalb von 3-5 Jahren vollständig von Montagestandorten außerhalb Chinas beliefert werden könnte:

  • Gemäß dem Plan von Apple kann das indische Unternehmen Tata Group in Zukunft mit Pegatron oder Wistron zusammenarbeiten, um das iPhone-Montagegeschäft auszubauen. Mehr als 80% der in Indien hergestellten iPhones (von Foxconn) sollen derzeit die Inlandsnachfrage decken.
  • Die potenzielle Zusammenarbeit der Tata Group und Pegatron oder Wistron kann den Anstieg des Anteils der nicht-chinesischen iPhone-Produktion beschleunigen.
  • Die wichtigste nicht-chinesische Produktionsstätte für MacBook in Zukunft könnte Thailand sein. Alle MacBooks werden derzeit von Produktionsstandorten in China montiert.
  • Mittelfristig (innerhalb von 3-5 Jahren) kann zumindest der US-Markt (~25-30%+ der weltweiten Sendungen) von Montagestandorten außerhalb Chinas beliefert werden, um die potenziellen Auswirkungen politischer Risiken (z. B. US-China-Zölle) zu reduzieren.
  • Auf lange Sicht:
    • Die nicht-chinesischen Märkte werden von Montagestandorten in Nicht-China beliefert, während der chinesische Markt von Montagestandorten in China beliefert wird.
    • Monteure können NPI (Neuprodukteinführung) in China und Nicht-China durchführen.

Immenser Kraftakt

Um dies zu stemmen, muss Apple immense finanzielle Ressourcen aufwenden. Doch es würde sich lohnen. Es bleiben aber Unwägbarkeiten. Dazu zählen beispielsweise auch seltene Erden, von denen sich geschätzt über 85% der weltweiten Vorräte auf chinesischen Territorien befinden. Und es bleibt abzuwarten, inwieweit Apple das Know-How in der Fertigung in anderen Ländern reproduzieren kann.

Was sagt Ihr dazu? Wie findet Ihr diese Pläne? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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