Apple patentiert selbstreparierendes Display: Für ein faltbares iPhone?

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Was heute das Metaverse mitsamt AR und VR ist, war bis vor zwei Jahren der digitale Gesundheitsmarkt und davor faltbare Smartphones. Die beiden letztgenannten Hypes haben sich doch deutlich abgekühlt, auch wenn Samsung unverdrossen seit 2018 pro Jahr zwei neue Geräte auf den Markt bringt. Auch für das iPhone war eine faltbare Version lange Zeit heiß gehandelt, doch bisher geschah nichts. Dennoch scheint das Unternehmen seine Hausaufgaben zu machen und forscht daran. Dies zeigt ein neues Patent.

Patent auf selbstreparierendes Display

Für die aktuellen faltbaren Smartphones werden zumeist flexible Materialen als Beschichtung eingesetzt, das bisher gewohnte Glas lässt sich nicht 1:1 zu ersetzen. Deshalb sind diese Displays deutlich anfälliger für Knicke, wie die Knickfalte, Dellen und Kratzer. Samsung liefert seine Geräte immer mit einer ab Werk aufgetragenen Schutzfolie aus. Das ist für Apple nicht gut genug. Das kalifornische Unternehmen sicherte sich das Patent für neuartige Displays, welche nicht nur weniger empfindlich sind, sondern ihre Oberfläche in gewissen Grenzen auch selbst reparieren können. Die Schutzschrift trägt den Titel „Electronic devices with flexible display cover layers” und wurde jetzt vom US Patent & Trademark Office veröffentlicht.

Quelle: Apple

Konkret wird damit ein faltbares Panel beschrieben, welches sowohl aus starren aber auch flexiblen Schichten besteht. Zudem ist das Display aus drei einzelnen Elementen zusammengesetzt, von denen die beiden äußeren herkömmlichen Komponenten ähneln, während das mittlere sich biegen und falten lässt. Den eigentlichen Schutz übernimmt eine zusätzliche Schicht, die sich über die gesamte Fläche des Displays erstreckt.  Sie soll nicht nur Beschädigungen weitgehend verhindern, sondern diese auch selbsttätig beheben können, wenn ein nicht allzu großer Schaden eingetreten ist.

Kratzer und Dellen werden selbstständig „repariert“

Apple macht in dem Patentantrag keine detaillierten Angaben zum Material, aus dem die spezielle Schutzschicht bestehen könnte. Das kalifornische Unternehmen verweist lediglich auf Elastomere. Dieser Kunststoff soll jedoch in der Lage sein, sich wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen, wenn Kratzer und Dellen hineingekommen sind.  Das kann der Schutzschrift zufolge entweder automatisch ohne Stimulation von außen geschehen, alternativ aber auch mithilfe von Licht, Wärme oder elektrischer Energie. Denkbar ist Apple zufolge das Aufbringen einer weiteren Schicht, die sich bei Bedarf aufheizt und so die Selbstreparatur auslöst.

Apple denkt nicht nur an ein faltbares iPhone

Wenngleich sich dieses Patent geradezu für ein faltbares iPhone anbietet, denk Apple über vielfältige Einsatzmöglichkeiten nach. Zwar werden in dem Patent ausdrücklich Geräte beschrieben, die sich in einem Winkel von 180° falten lassen, doch auch bei Tablets, Smartwaches oder Notebooks könnte das Display zum Einsatz kommen. Wie immer, deutet ein zgesprochenes Patent nicht zwangsläufig auf ein zeitnahe erscheinendes Produkt hin.

Was sagt Ihr dazu? Wie findet Ihr faltbare Smartphones? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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