Halide wirft einen ersten Blick auf die Kamera im iPhone 14 Pro

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

„Die beste Kamera ist die, die man dabei hat“: Das trifft absolut auf das iPhone zu und Apple hat in den vergangenen Jahren immense Anstrengungen unternommen, die daraus resultierenden Bilder zu verbessern. Aufseiten der Software konnte man nie ganz Schritt halten, weshalb ich auf Halide setze. Die Macher der App haben haben nun ihre ersten Erkenntnisse zusammengetragen, die spannend klingen und mittelfristig zu Kompromissen nötigen werden.

Licht und Schatten…

Das Team hinter der App Halide begeistert mich seit Jahren, weil sie fundierte Analysen zur Kamera der jeweiligen iPhone-Kamera ansprechen und dabei kein Blatt vor den Mund nehmen. So ist es auch dieses Jahr.

Vergleich von Halide Weitwinkelkamera iPhone 13 Pro und 14 Pro

Die Weitwinkelkamera sieht die größten Veränderungen. Das Objektiv wird etwas breiter, ein Unterschied zwischen 2 mm Brennweite. Die Blende wurde von Apple allerdings verkleinert. Das bedeutet, dass die Linse insgesamt weniger Sicht einfängt. Apple gleicht den Verlust aber mit einem größeren Sensor aus, was in Summe ein Zugewinn der Lichtausbeute von ca. 20% bedeuten dürfte.

Der größere Sensor ermöglicht es Apple auch, hier auf eine Auflösung von 48 MP zu verwenden. Um hohe ISO-Werte zu ermöglichen bzw. das Bildrauschen zu unterdrücken, kombiniert Apple mit seinem Pixelbinning 4 Pixel zu einem Pixel.

Der iPhone-Konzern bezeichnet dies als „Quad-Pixel“ und dürfte laut API für alle Drittanbieter-Apps so angesteuert werden. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass abseits von ProRAW-Aufnahmen, aufgenommen mit der originalen Kamera-App, derzeit auch Apps wie Halide nicht auf die volle Auflösung zugreifen können. Apple will vermutlich so Schwierigkeiten beim Abspeichern der Bilder mit Blick auf die benötigte Größe vermeiden.

In Summe geht Halide aber davon aus, dass die Kombination aus „Quad-Pixel“, der daraus resultierende hohe ISO-Wert sowie der optischen Sensor-Stabiliserung der zweiten Generation bei schwierigeren Lichtverhältnissen deutlich bessere Bilder produziert.

-> Halide

… da es einen Rückschritt gibt

Apple hat bei dem Fokusabstand einen Schritt zurückgemacht, und zwar von 150 mm (5,9 Zoll) auf 200 mm (7,8 Zoll).

de With geht davon aus, dass in kritischen Situationen die Kamera im Fokusbereich öfter zwischen den Linsen hin und her wechselt. In der Praxis dürfte es darauf hinauslaufen, dass Objekte nicht so nah wie mit dem iPhone 13 Pro fokussiert werden können. Halide setzt aber darauf, dass gerade hier die neue „Photonic Engine“ den größten Nutzen entfaltet.

Ultraweitwinkelobjektiv auf Augenhöhe

Das Ultraweitwinkelobjektiv war im iPhone 11 Pro und iPhone 12 Pro eher Spielerei, erst mit dem iPhone 13 Pro war die Qualität wirklich brauchbar. Das iPhone 14 pro macht hier noch einmal einen großen Schritt nach vorne:

Wie man erkennt, hat Apple die Sensorgröße noch einmal vergrößert, was für größere Pixel sorgt. Leider kommt auch hier eine langsamere Blende zum Einsatz, die Brennweite scheint 14 mm zu betragen (Vollformatäquivalent). Die vollmundig angekündigte Verbesserung, bis zu 3x bessere Bilder zu erzeugen.

Facetime-Kamera

Das augenscheinlich größte Update hat die FaceTime-Kamera bekommen, schließlich ist die Bestandteil der Dynamic Island. Doch darüber hinaus hat Apple auch massiv an den Fotoeigenschaften geschraubt.

Die größte Veränderung ist der variable Fokus bzw. Autofokus mit einer dramatisch verbesserten Blende. Die dürfte vor allem das Bildrauschen signifikant reduzieren.

LiDAR-System marginal verbessert

Neben dem Teleobjektib scheint auch das LiDAR-System weitestgehend gleichgeblieben. Die Änderungen sind nämlich äußerst moderat, das Punktaster ist nun etwas breiter. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf die Kamera im iPhone 14 Pro Max.

Was sagt Ihr dazu? Habt Ihr ein iPhone 14 Pro bestellt? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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