Recap zum „Far out“-Event

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Wie zu erwarten war, ging es heute um genau drei Produkte: Das iPhone, die Apple Watch und die AirPods. Damit war direkt zum Anfang an klar, dass es AirPods Pro 2 geben wird. Den Auftakt machte jedoch die mit Abstand beliebteste Smartwatch. Doch es wurde wild und extrem teuer.

Apple Watch Series 8

Die neue Apple Watch wurde wie üblich von Jeff Williams vorgestellt, rein äußerlich ist diese der Series 7 zum Verwechseln ähnlich. Es gibt aber gemäß des „Tik Tok“-Zyklus einen neuen Sensor – die Rede ist vom Temperatursensor. Dazu gab es entsprechende Gerüchte im Vorfeld. Dieser soll zusammen mit den neuen Funktionen vor allem für Frauen von Vorteil sein. Konkret ist es möglich, noch genauer den Zyklus und den Eisprung zu überwachen. Dafür setzt Apple insgesamt zwei neue Sensoren ein, die als Handgelenks-Temperaturmessung fungieren soll.

Einen auf der Rückseite und einen auf der Vorderseite, um die Differenz zu ermitteln. Die nächtliche Handgelenktemperatur kann ein guter Indikator für die Gesamtkörpertemperatur sein. Die Sensoren der Apple Watch Series 8 nehmen alle fünf Sekunden die Handgelenktemperatur während des Schlafes ab und messen Änderungen von nur 0,1 ° C. In der Health-App können Benutzer nächtliche Verschiebungen der Grundtemperatur sehen, die durch Bewegung, Jetlag oder sogar Krankheit verursacht werden können. Apple bezieht hier auch zum Beispiel die Pulsfrequenz mit in die Berechnungen ein, um ein komplettes Bild zum Gesundheitszustand zu liefern. Diese Informationen werden über iCloud end-to-end-verschlüsselt und lassen sich mittels Apple ID und dazugehörigem Passwort auch auf dem iPhone in der Health-App einsehen.

Mit Crash Detection soll die Apple Watch Series 8 bei einem Unfall mit dem Auto die Rettungskräfte alarmieren. Die Uhr erkennt, wenn ein Autounfall stattgefunden hat und ruft Notfallkontakte wie auch Rettungsdienste an, wenn der Träger nicht interveniert. Dafür verbaut Apple einen neuen Gyroskop-Sensor und einen neuen G-Kräfte-Sensor. Damit soll übrigens auch eine Vielzahl von Unfällen erkannt werden. Die Crash Detection ist allerdings nur aktiv, wenn man mit dem Auto fährt.

Neuer Energiesparmodus

Aufseiten der Hardware bleibt es leider bei den 18 Stunden Akkulaufzeit. Aber mit einem neuen „low-pwer-mode“ will Apple die Akkulaufzeit auf bis zu 36 Stunden strecken – allerdings nur bei der Series 8. Der Modus soll auch auf ältere Modelle ab der Series 5 aufwärts kommen, unklar ist hier, inwieweit die Akkulaufzeit dann verbessert wird.

Preise und Verfügbarkeit

Die Series 8 wird es in insgesamt vier verschiedenen Farben geben. Ein verändertes (PRODUCT) RED sowie Midnight, Starlight und Silber – wenn das Gehäuse aus Aluminium sein darf. In Edelstahl stehen drei unterschiedliche Farben zur Verfügung: Silber, Gold und Graphite. Auch die Hermes-Modelle bleiben mit neuen Modellen im Programm, entgegen den aktuellsten Gerüchten.

Apple Watch SE 2022

Wie zu erwarten war, frischt Apple die rund zwei Jahre alte Apple Watch SE auf. Die neue Apple Watch SE 2 bekommt dabei fast alle Funktionen der Apple Watch Series 8. Der gleiche Prozessor, Crash Detection und die neuen Bewegungssensoren. verzichten muss die SE 2022 allerdings auf den neuen Temperatursensor. Und auch beim Gehäuse gibt es massive Abstriche. So besteht der Boden aus einem Nylon-Komposit-Material.

Rückseite aus Nylon-Kompositmaterial

Hier werden Erinnerungen an die allererste Apple Watch wach, dessen Boden ebenfalls ein Kompositmaterial aufwies und deshalb mit abgeplatzten Stellen rund um den Pulssensor zu kämpfen hatte. Last but not least bleibt es hier bei den Abmessungen von 40 mm und 44 mm. Für 299€ könnte es dennoch genügend Interessenten geben. Allerdings kostet das große Modell mit Cellular knapp 410€ und hier könnte eine Series 7 im Angebot die deutlich attraktivere Wahl werden. Auch das fehlende always-on-Display sowie der fehlende EKG-Sensor sollten bedacht werden.

Apple Watch Ultra

Der Konzern hatte schon immer davon geträumt, eine Apple Watch für Extremsportler auf den Markt zu bringen. Die Apple Watch Ultra sei das Ergebnis einer mehrjährigen Arbeit.

Wir haben uns von Entdeckern und Sportlern aus der ganzen Welt inspirieren lassen und eine ganz neue Apple Watch für extreme Umgebungen entworfen – es ist die robusteste und leistungsfähigste Apple Watch, die es je gab. Die Apple Watch Ultra ist ein vielseitiges Toll und ermöglicht es ihren Nutzern, ihre Grenzen bei Abenteuer, Ausdauer und Erkundung zu erweitern.

Jeff Williams

Um die Uhr möglichst robust zu machen, verwendet Apple neben Titan ein deutlich flacheres Design und verbaut zudem einen weiteren Knopf – Action Button genannt.

Action Button der neuen Apple Watch Ultra

Über diesen kann der Träger zum Beispiel Abschnitts-Markierungen während eines Workouts setzen oder ein neues Workout starten. Apple stattete auch die Kompass-App mit neuen Ansichten und Funktionalitäten ein. Die Digital Crown ist nun besser gegen unabsichtliches Drücken oder Drehen geschützt, Apple nennt das Feature „Crown Guard“.

Apple watch Crown Guard

Noch einmal zum Gehäuse: Die Größe liegt bei 49 mm. Apple betonte vor allem die WR100/EN13319-Zertifizierung für Tauchgänge. Die Apple Watch Ultra ist auch die relevanten Aspekte von MIL-STD-810H zertifiziert, die für militärische Ausrüstung gilt. Das erklärt auch das enorm helle Display, welches Apple mit bis zu 2000 Nits angibt. Da schließt sich auch der neue Night Mode an.

Auch eine eingebaute Sirene ist mit an Bord, welche es erlaubt, anderen die eigene Position mitzuteilen. Das Signal sei auf bis zu 180 Metern zu hören. Dafür gibt es auch eine neue Ozeanic-App, mit der sich Tauchtiefe, Tauchdauer sowie die Wassertemperatur ablesen lässt. Außerdem soll die App beim Auftauchen die sogenannten Sicherheitsstopps anzeigen, damit sich nicht zu viel Stickstoff im Blut bildet – Tauchcomputer dürften es ab heute schwerer haben. Auf dem gekoppelten iPhone steht ebenfalls eine entsprechende App zur Verfügung, um beispielsweise die Daten auszulesen oder Tauchgänge zu planen. 

Übersicht Apple Watch Ultra

Die Apple Watch Ultra verfügt über drei integrierte Mikrofone, um die Klangqualität bei Sprachanrufen unter allen Bedingungen deutlich zu verbessern. Ein adaptiver Beamforming-Algorithmus verwendet die Mikrofone, um die Stimme zu erfassen und gleichzeitig Umgebungshintergrundgeräusche zu reduzieren, was zu einer bemerkenswerten Klarheit führt

Kommen wir zum Akku: Endlich gibt es eine verbesserte Akkulaufzeit. Der Konzern verspricht 36 Stunden, die sich mit dem neuen „low-power-mode“ auf bis zu 60 Stunden erstrecken können. Das ist eine hervorragende Leistung, bedenkt man die zweite Frequenz, die Apple zur Steigerung der Genauigkeit für das GPS verwendet. Davon profitiert natürlich auch der Kompass, der sich mit einem neuen Zifferblatt dauerhaft anzeigen lässt

Das neue Watchface mit dauerhaft eingeblendetem Display

Für die neue Apple Watch Ultra bietet Apple auch spezielle Armbänder an, die sich in Material und Verarbeitungsqualität am angedachten Einsatzzweck orientieren sollen. Preislich geht es mit 41 mm ab 829 Euro los

AirPods Pro 2

Auch die AirPods Pro 2 haben sich bereits angedeutet bzw. waren längst überfällig. Für die neue Generation verwendet Apple den H2-Chip: Dieser soll einmal Verzerrungen minimieren, andererseits das ANC verbessern.

Dafür wurde die Rechenleistung aufgebohrt. Schlussendlich soll auch der Transparenzmodus davon profitieren, der jetzt mehr Frequenzen herausfiltern soll. In Kombination mit einem iPhone und Face ID kann man den Kopf und die Ohren ausmessen, um sich ein personalisiertes Spatial Audio zu gönnen.

Dafür liefert Apple mit denn Airpods Pro 2 auch insgesamt vier Silikonaufsätze aus.

Die Form hat sich nicht geändert, aber Apple bietet endlich auch Wischgesten an. Dies gilt allerdings nur für die Lautstärke. Alle anderen Funktionen werden weiterhin Drücken ermöglicht. Die Trageerkennung wird mittels verbessertem Skin-Deteect-Sensor dafür sorgen, dass die Wiedergabe schneller an- und ausgeht.

Der neue H2-Chip steigert auch die Akkulaufzeit: Apple verspricht nun bis zu 6 Stunden Laufzeit, zusammen mit einem vollaufgeladenen Ladecase kommt man auf 30 Stunden. beim Vorgänger waren es noch 4,5 Stunden bzw. 24 Stunden. Noch ein Wort zum neuen Case.

Wie vermutet, verfügt dieses nun über einen integrierten Lautsprecher. Damit lässt sich das Ladecase ebenfalls durch die „Wo ist?“-App orten.

Last but not least ist ein Lanyard verbaut, um die AirPods Pro 2 an einem Schlüsselband oder Ähnlichem zu befestigen. Das Gesamtpaket kostet 299,00€, kann morgen bestellt werden, Auslieferung ist für den 23. September vorgesehen. Anbei noch einmal das Datenblatt in der Übersicht:

  • Apple H2-Kopfhörer-Chip
  • Apple U1-Chip im MagSafe Ladecase
  • Spezieller High‑Excursion Apple Tieftöner
  • Spezieller Verstärker mit großem Dynamikbereich
  • Aktive Geräusch­unterdrückung
  • Adaptive Transparenz
  • Belüftung für Druckausgleich
  • Personalisiertes 3D Audio mit dynamischem Head Tracking
  • Adaptiver EQ
  • Hauterkennungs­sensor
  • Touch-Steuerung
  • Schutz vor Schweiß und Wasser (IPX4)
  • inkl. Lightning auf USB‑C Kabel
  • Bis zu 6 Std. Wiedergabe mit einer Aufladung, bis zu 5,5 Std. bei aktiviertem 3D Audio und Head Tracking

Das iPhone 14: Statt Mini nun Plus

Kommen wir zunächst zum Elefanten im Raum: Das Mini-Modell ist Geschichte und wird durch das iPhone 14 Plus ersetzt – mit einer Displaydiagonale von 6,7″. Wer weiterhin ein „kompaktes“ Modell haben möchte, muss nun zum iPhone SE 2022 greifen. Kommen wir zum iPhone 14 zurück. Der Rahmen besteht nun aus 100% recyceltem Aluminium, beim Anschluss bleibt es bei Lightning – vermutlich das letzte Mal

Beim Display bleibt es bei OLED, Apple schraubt hier an den Details. Das Super XDR Display verfügt nun über eine verbesserte Wärmeableitung und soll so eine maximale Helligkeit von 1.200 Nits bei der Wiedergabe von HDR-Inhalten ermöglichen. Das Display selbst wird von einem verbesserten Ceramic Shield geschützt

Kamera

Bei der Kamera bleibt es auf den ersten Blick wie gehabt, doch der Teufel steckt im Detail. Der Sensor soll bei Nachtfotografie um 49% genauer sein. Dafür sollen auch kürzere Verschlusszeiten sorgen. Apple will allerdings mit der Photonic Engine gerade bei mittleren bis niedrigeren Lichtverhältnissen bis zu 2,5x mehr Leistung ermöglichen. Apple erläutert die Vorteile als bessere Farbdarstellung – egal ob die Lichtverhältnisse gut oder schlecht sind. Wer sein iPhone zum Filmen verwenden, darf sich ebenfalls freuen, unter anderem über Dolby Vision HDR sowie verbesserte Bildstabilisierung. In Sachen Video gibt es einen neuen Actionmodus, zudem sind HDR-Aufnahmen in 4k bei 60 fps

Deutlicher wurde hingegen die Frontkamera verbessert. Neben der Unterstützung für Deep Fusion verfügt die Frontkamera erstmals über einen Autofocus, zudem wurde noch einmal an der Blende geschraubt. Außerdem gibt es die fotografischen Stile.

A15 macht den Streckbetrieb

Wie zu erwarten, Apple verwendet für das normale iPhone den A15 Bionic. Allerdings wird die Version aus dem iPhone 13 Pro verwendet, man bekommt also den fünften GPU-Kern. Laut Apple ist das aber kein Downgrade, da der A15 Bionic nach wie vor der schnellste Chip in der Industrie ist – nur geschlagen vom A16 Bionic

Preise und Verfügbarkeit

Wie kurz vor der Keynote befürchtet, hat Apple die Preise ordentlich angezogen. Das iPhone 14 beginnt mit 128 GB Speicher nun bei 999 Euro, das 14 Plus schlägt diese Grenze mit 1149 Euro sogar locker. Wer das 14 Plus mit 512 GB nimmt, landet bei 1539€. Das sind astronomische Preise und spätestens jetzt fernab jeglicher Realität.

In den USA noch noch als eSIM-Variante

Den SIM-Slot schafft Apple ab, zumindest für Modelle in den USA. Dort hat man fortan dann mit der eSIM zu arbeiten. Europa jedoch darf sich noch über eine SIM-Kartenslot freuen, der eine physische SIM aufnimmt. Doch mittelfristig geht die Reise klar zur eSIM.

iPhone 14 Pro: Das deutlich interessantere Modell

Kommen wir neben der Apple Watch Ultra zum Star der Veranstaltung, dem iPhone 14 Pro und 14 Pro Max. Apple setzt wie bei der Apple Watch Ultra auf das technisch Machbare – laut eigener Aussage. Auch hier zunächst das Offensichtliche, die Notch. Apple hat sich tatsächlich zu einem pillenförmigen Design entschieden, versteckt dies aber in nahezu jedem Augenblick der Benutzung mittels Software. So werden beispielsweise alle Statusanzeigen in dem Bereich angezeigt. Apple nennt dies „Dynamik Island“

Dynamic Island

Laufende Hintergrundaktivitäten wie Karten, Musik oder ein Timer bleiben sichtbar und interaktiv, und Apps von Drittanbietern in iOS 16, die Informationen wie Sportergebnisse und Mitfahrgelegenheiten mit Live-Aktivitäten bereitstellen, können die Vorteile der dynamischen Insel nutzen.

Display ist immer an

Neben der neuen Notch beinhaltet das Display noch zwei weitere relevante Neuerungen. Da wäre einmal der always-on-Modus, der bereits durch diverse Leaks bestätigt wurde. Fortan wird das Pro-Modell auch im Ruhezustand wichtige Informationen wie Uhrzeit, Datum und die Anzahl der ungelesenen Pushnotifications angezeigt. Auch die Widgets zählen dazu.

Um akkutechnisch über den Tag zu kommen, beschneidet Apple diese Funktion etwas: Die eingeblendeten Elemente im always-on-mode werden nur abgedimmt angezeigt. zudem wird auch die Bildwiederholfrequenz ProMotion-Bildschirme der Pro-Versionen des iPhone 14 deutlich reduziert – der Wert kann vom Maximum 120 bis auf 1 Hz reduziert werden. Die maximale Displayhelligkeit schraubt Apple auf bis zu 2000 Nits bei der Wiedergabe von HDR-Inhalten.

A16 Bionic: gefertigt in 4 nm

Im Vorfeld als gesichert, hat Apple vollendete Tatsachen geschaffen: Das Pro-Modell bekommt den brandneuen A16 Bionic. Der wird in 4 nm gefertigt und verfügt über 6-CPU-Kerne. Zwei Hochleistungskerne und vier hocheffiziente Kerne sollen in Summe bis zu 40% mehr Rechenleistung als die Konkurrenz bieten. Aufseiten der GPU gibt es eine verbesserte 5-Kern-GPU mit einer 505 schnelleren Speicherbandbreite. Die neue Neural Engine verfügt über 16 Kerne und erlaubt 17 Billionen Rechenoperationen – pro Sekunde. Außerdem setzt Apple auf seine „UltraFusion“-Technologie aus dem M1 Max und M1 Ultra, um die Kommunikation der einzelnen Bereiche des A16 Bionic zu verbessern. Damit wird auch das neue Kamerasystem ermöglicht

Kamera bekommt großes Update

Die Kamera des 14 Pro hat ein immenses Update bekommen: Zum ersten Mal überhaupt verfügt die Pro-Reihe über eine neue 48-MP-Hauptkamera mit einem Quad-Pixel-Sensor, der sich an das aufgenommene Foto anpasst und über eine optische Sensor-Shift-Bildstabilisierung der zweiten Generation verfügt. Bei den meisten Fotos kombiniert der Quad-Pixel-Sensor alle vier Pixel zu einem großen Quad-Pixel, das 2,44 μm entspricht, was zu einer erstaunlichen Aufnahme bei schlechten Lichtverhältnissen führt und die Fotogröße bei praktischen 12 MP hält. Der Quad-Pixel-Sensor ermöglicht auch eine 2-fache Tele-Option, die die mittleren 12 Megapixel des Sensors für Fotos in voller Auflösung und 4K-Videos ohne digitalen Zoom verwendet.

Das soll vor allem bei Brennweite seine Vorteile ausspielen, sodass Porträtaufnahmen deutlich verbessert werden sollen. Der Quad-Pixel-Sensor bringt auch Vorteile für professionelle Workflows und optimiert für Details in ProRAW. Und mit einem neuen Modell für maschinelles Lernen, das speziell für den Quad-Pixel-Sensor entwickelt wurde, fotografiert das iPhone jetzt ProRAW mit 48 MP mit einem beispiellosen Detaillierungsgrad. Natürlich sind sämtliche Neuerungen des iPhone 14 ebenfalls mit von der Partie, also Photonic Engine oder Dolby Vision HDR. Dazu zählt auch der neue Action Modus, 8k-Aufnahmen bei Videos sind hingegen nicht enthalten. Anbei einmal eine Übersicht:

  • Eine neue 12MP Ultra Wide-Kamera mit 1,4 μm Pixeln, die schärfere Bilder mit mehr Details liefert und die bereits leistungsstarken Makrofotografie-Fähigkeiten verbessert.
  • Eine verbesserte Telekamera, die einen 3-fachen optischen Zoom bietet.
  • Eine neue vordere TrueDepth-Kamera mit einer Blende von ƒ/1,9, die eine bessere Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen für Fotos und Videos ermöglicht. Mit dem Autofokus zum ersten Mal kann es bei schlechten Lichtverhältnissen noch schneller fokussieren und Gruppenaufnahmen von weiter entfernt aufnehmen.
  • Ein neuer adaptiver True Tone-Blitz, der komplett neu gestaltet wurde, mit einer Reihe von neun LEDs, die das Muster basierend auf der gewählten Brennweite ändern.
  • Leistungsstarke Vorteile der Computerfotografie wie Nachtmodus, Smart HDR 4, Porträtmodus mit Porträtbeleuchtung, Nachtmodus-Porträtfotos, Fotostile zur Personalisierung des Aussehens jedes Fotos und Apple ProRAW.
  • Ein neuer Aktionsmodus für unglaublich glatt aussehende Videos, der sich an erhebliche Erschütterungen, Bewegungen und Vibrationen anpasst, auch wenn das Video mitten in der Action aufgenommen wird.
  • Kinomodus, jetzt in 4K bei 30 fps und 4K bei 24 fps verfügbar.
  • Workflows auf Pro-Ebene für Videos, einschließlich ProRes3 und End-to-End Dolby Vision HDR.

Der Konzern beschreibt das neue iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max mit den nachfolgenden Worten:

„Unsere Kunden zählen jeden Tag auf ihr iPhone, und mit dem iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max liefern wir mehr Fortschritte als jedes andere iPhone. Das iPhone 14 Pro führt ein Kamerasystem ein, das es jedem Benutzer – vom Gelegenheitsbenutzer bis zum Profi – ermöglicht, seine besten Fotos und Videos aufzunehmen, und innovative neue Technologien wie das Always-On-Display und die Dynamic Island. Bahnbrechende Sicherheitsfunktionen bringen den Benutzern noch mehr Sicherheit und bieten Hilfe, wenn sie sie am meisten brauchen. Und mit dem unglaublich leistungsstarken und effizienten A16 Bionic-Chip und der ganztägigen Akkulaufzeit ist dies das bisher beste iPhone.

Preise und Verfügbarkeit

Sorgten doe kommunizierten Dollar-Preise noch für ein Aufatmen, hat sich das mit der Bekanntgabe der Europreise gänzlich gedreht. Apple gönnt sich hier noch heftigeren Preisaufschlag. Apple bietet das iPhone 14 Pro mit 128 GB, 256 GB, 512 GB oder 1 TB Speicher zu Preisen ab 1.299 Euro an, das iPhone 14 Pro Max ist mit 128 GB, 256 GB, 512 GB oder 1 TB Speicher ab 1.449 Euro erhältlich. Gegenüber dem Vorgänger iPhone 13 Pro und 13 Pro Max legen die Modelle um 150 Euro bzw. zu 260 Euro zu. Bestellstart ist morgen um 14:00 Uhr, die ersten Besteller dürfen das iPhone dann am 16.September in den Händen halten

EmergencySOS

Der neue Dienst „Emergency SOS via Satellite“ ist für alle Anwender verfügbar, die eine klare Sicht auf den Himmel haben und mit ihrem iPhone 14 und iPhone 14 Pro. direkt in Richtung des verfügbaren Satelliten deuten. Alle Anwender bedeutet jedoch zunächst einmal Kunden in den USA und Kanada. Der Dienst startet im November und wird für zwei Jahre kostenfrei sein – anschließend wandelt Apple das in ein weiteres Abo-Modell um. Nachrichten zu versenden ist hingegen nicht möglich, dafür dürfte die benötigte Bandbreite bereits zu groß sein.Von der Apple Watch Series 8 wird außerdem die Crash Detection übernommen. Das legt den Verdacht nahe, dass hier dazu der Fokusmodus „Fahren“ aktiviert sein muss.

Wann OS 16 und watchOS 9 verfügbar sind

Auch wenn Apple es nur als Randnotiz behandelte, ist diese Information enorm wichtig. Konkret geht es darum, wann iOS 1& offiziell freigegeben wird. Der Release Candidate bekam heute seine Freigabe, der offizielle Download ist für den 12. September 2022 vorgesehen. Gleiches gilt für watchOS. Kommenden Montag ist es also so weit.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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