Self Repair Programm: Apple stellt für das MacBook vier PDFs bereit und Ersatzteilkosten sind online

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Wohl auch als Vorgriff vor eventuell deutlich strengeren Auflagen seitens der EU und des amerikanischen Kongresses weitet Apple sein Self Repair Programm aus – seit Anfang der Woche können zumindest US-Kunden auch ihr MacBook mit M1 selbst reparieren. Darüber habe ich hier berichtet. Nun gibt es dazu ein paar weitere Informationen.

Apple stellt PDF-Handbücher bereit

Das Angebot für die Selbstreparatur richtet sich ausschließlich an Kunden, die ein MacBook mit M1 ihr Eigen nennen. Das sind die folgenden Modelle:

Für eben jene Rechner hat Apple im Download-Portal der eigenen Handbücher nun die jeweiligen „Repair Manuals“ veröffentlicht. Die Lektüre ist zwischen 145 und 163 Seiten lang und lässt sich nun downloaden:

Akkutausch bleibt ein teures Vergnügen

Wer sein MacBook selbst nachbessern möchte, braucht zunächst neben der Anleitung einmal viel Geduld und vor allem das nötige Werkzeug. Dieses lässt sich mieten, in den USA werden dafür aktuell 49 US-Dollar fällig. Und man braucht durchaus tiefe Taschen, wenngleich eine Ersatzteile durchaus fair bepreist sind.

So schlägt ein neuer Lüfter oder ein Antennen-Modul mit jeweils 15 Dollar zur Buche, für ein MagSafe-3-Board veranschlagt der Konzern 13,20 Dollar. Ein neuer Touch-ID-Sensor kostet 61 Dollar und für ein Trackpad berechnet Cupertino bereits 78 Dollar. Wer ein defektes Display austauschen möchte, muss je nach Modell tief in die Tasche greifen: Sind es beim MacBook Air nur 395 Dollar, so verlangt Apple für das MacBook Pro 16″ bereits 760 Dollar. 

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Und damit kommen wir auch zum Akku, denn hier langt Apple im fall des MacBook Pro ordentlich zu: mindestens 527 US-Dollar werden fällig. Das entspricht knapp 25% der Kaufsumme, zumindest in der Standardkonfiguration. Noch absurder wird der Preis, wenn man den offiziellen Preis für den Akkutausch in einem Apple Store weiß – dieser liegt bei gerade einmal 229 Euro.

Keine Upgrades möglich

Was sich bereits beim Mac Studio zeigte, trifft auch für oben genannten Modelle des MacBook zu: Eine Aufrüstung ist im Nachhinein nicht möglich. Dies berichtet 9to5mac, die sich extra an einen anonymen Mitarbeiter im Service von Apple wandte. Der Konzern unterbindet dies beim Booten der Hardware, will es aber erst gar nicht so weit kommen lassen. Wer statt der ursprünglichen 256 Gb SSD eine SSD mit 512 Gb Speicherplatz bestellt, kann diese gar nicht abschließen – die Überprüfung nimmt Apple anhand der Seriennummer vor. Sollte man diesen Vorgang trotzdem austricksen können, gibt es einen neuen Warnhinweis und eine Verlinkung zu einer Seite, die beschreibt wo und wie man die Spezifikationen seines MacBook herausfinden kann.

Was sagt Ihr dazu? Wie findet Ihr das Self Repair Programm? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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