Apple will Standorte seiner Lieferkette diversifizieren

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Von Anfang 2020 bis zum Spätherbst 2021 kam Apple vergleichsweise gut durch die aktuellen Krisen. Neben Corona sorgte vor allem die angespannte Lage auf dem Weltmarkt für Halbleiter für immer längere Lieferzeiten. Apple sicherte sich bei TSMC zwar entsprechende Kapazitäten, doch die Fertigung in China stockte zuletzt erheblich. Dies musste Apple vor allem beim MacBook Pro 2021 in der Konfiguration mit dem M1 Max erfahren. Das sorgt jedoch für erheblicher Risiken, Käufer sind abgesprungen.

Die Hintergründe

Vor allem die Problematiken rund um die Produktion des MacBook haben Apple zu einem Umdenken bewogen. Demzufolge will das Unternehmen die Fertigungsstandorte breiter aufstellen, wie  DigiTimes Asia unter Berufung auf Informationen aus der Lieferkette berichtet. Dabei sollen die Unternehmen jedoch nicht ausgetauscht werden. Quanta soll einen Teil der Produktion aus seinem Werk in Shanghai nach Chongqing in Zentralchina verlegen. Das ist insofern interessant, weil die chinesische Regierung bei den kleinsten Corona-Verdachtsfällen gleich rigoros abschottet und umfangreiche Lockdowns verhängt.

Das ist insofern problematisch, weil Quanta in Shanghai das MacBook Pro 2021 14″ und 16″ sowie die beiden Varianten des MacBook Air mit M1- und M2-Chip fertigt, was insgesamt rund 60% aller Apple-Notebooks darstellt. Die restlichen 40% kommen von Foxcoon aus dem Werk in Chengdu.

Apple will diversifizieren

Augrund dessen plant Apple, weitere Auftragsfertiger ins Boot zu holen. So soll Wingtech Teile der Produktion für das MacBook Air M1 übernehmen, um die zunehmenden geopolitischen Risiken auszugleichen. Dies berichtet Ming-Chi Kuo

Dabei verweist der Analyst auf ein Spannungsfeld: Einerseits braucht Apple chinesische Auftragsfertiger, um weiterhin die Qualitäts- und Kostenstruktur im griff zu haben. Andererseits sorgt die Kommunistische Partei Chinas für immer stärkere Spannungen, sowohl innen- als auch außenpolitisch. Wobei das Außenpolitische mit Blick auf Taiwan das Potenzial hat, sich zu einer handfesten Krise und möglicherweise einem dritten Weltkrieg zu entwickeln. Übrigens, originale Netzteile für das MacBook haben aktuell eine Lieferzeit von bis zu zwei Monaten, dass dürfte ebenfalls nicht im Interesse Apples sein.

Chinesische Firmen sollen Produktion ins Ausland verlagern

Kui zufolge lässt sich das Problem jedoch recht einfach lösen, wie er in einem weiteren tweet verrät:

Cupertino benötige Zulieferer aus dem Reich der Mitte, welche ihre Anlagen außerhalb Chinas betreiben. Das ist kein neuland, wie eine Fabrik Foxconns in Vietnam beweist. Zukünftig dürften noch weitere Fabriken in anderen südostasiatischen Ländern hinzukommen, eine Fertigung in Europa oder Amerika dürfte auf gar keinen Fall wirtschaftlich sein. Und für eine Produktion in Afrika fehlt das handwerkliche Know-How.

Was sagt Ihr dazu? Wie seht Ihr diese aktuelle Gemengenlage? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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