Apple soll mit anderen Unternehmen zusammen Gold aus illegalen Goldminen in Brasilien aufgekauft haben

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Die Tech-Branche ist zuweilen ein schmutziges Geschäft. Das liegt an den Rohstoffen, die man verwendet. Neben Kobalt und Kupfer gehört auch Gold zu den Rohstoffen, die schnell aus Konfliktregionen oder unklaren Quellen den Weg in unsere Smartphones, Tablets, Computer, Spielekonsolen, Digitalkameras usw. findet. Diese Ressourcen sind wertvoll und teuer, was natürlich Korruption und illegale Minen nach sich zieht. Und wie es scheint, hat Apple Gold aus unklaren Quellen verwendet.

Gold aus illegalen Minen in Brasilien

Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der lokalen brasilianischen Zeitung Repórter Brasil, der bereits am vergangenen Monat erschien. Zusammen mit Microsoft, Google und Amazon kaufte Apple Gold von illegalen Minen, die im Amazonas-Regenwald ohne jegliche Genehmigung auf indigenen Land den Rohstoff geschürft hatten. Dokumente, die von den Autoren des Berichts gesehen wurden, bestätigen, dass die Unternehmen zwischen 2020 und 2021 Gold von den Raffinerien Chimet und Marsam gekauft haben. Beide Raffinerien wurden von der brasilianischen Bundespolizei wegen illegaler Gewinnung natürlicher Ressourcen untersucht, zusätzlich zu mehreren Anklagen im Zusammenhang mit Umweltschäden.

Umweltschäden und Organisiertes Verbrechen

Die Gewinnung von Rohstoffen auf indigenem Land ist in Brasilien gesetzlich verboten und führt zu erheblichen Strafen, doch das Land ist so groß, dass die Behörden nicht alles kontrollieren können. Neben der Ausbeutung und der Umweltverschmutzung, illegale Minen arbeiten mit hochgiftigen Chemikalien und ohne Filteranlagen, gibt es noch ein weiteres Problem: Die Gewinne solcher illegalen MInen landen nicht selten im Organisierten Verbrechen – Menschenraub, Entführung zur Erpressung von Lösegeldern sowie der Drogenhandel sind in Brasilien eklatante Probleme.

Apple verweist auf seine Standards

Jedes an der US-Börse notierte Unternehmen ist verpflichtet, seine Lieferanten für natürliche Ressourcen zu melden. Obwohl Chimet und Marsam in Brasilien untersucht werden, werden diese Raffinerien derzeit in den Vereinigten Staaten und Europa zertifiziert. Repórter Brasil bat Apple, Google, Microsoft und Amazon um einen Kommentar, lediglich der iPhone-Hersteller gab eine Stellungnahme ab.

„Apple arbeitet daran, die Umwelt zu schützen und das Wohlergehen der Millionen von Menschen zu schützen, die von unserer Lieferkette betroffen sind, vom Bergbau bis zu den Einrichtungen, in denen Produkte montiert werden. Wir sind fest entschlossen, unsere Fortschritte kontinuierlich zu bewerten und die Lektionen, die wir lernen, in alles, was wir tun, einzubauen.“

Stellungnahme von Apple

Auch die US-Regierung wurde um einen Kommentar gebeten, die Biden-Administration lehnte es jedoch ab, sich zu diesem Sachverhalt zu äußern. Apple hat eigentlich vergleichsweise hohe Standards und ist bei Verstößen rigoros und schmeißt Lieferanten kurzerhand aus den Lieferverträgen. Dennoch ist die Gefahr nach wie vor vorhanden, das Rohstoffe aus undurchsichtigen Quellen in der Produktion landen.

Was sagt Ihr dazu? Wie vertrauenswürdig findet Ihr Apple diesbezüglich? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels.

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