Neuer Bluetooth Codec ist fertiggestellt – rechtzeitig vor dem Marktstart der AirPods Pro 2?

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Es ist mittlerweile fast ein Running Gag: Apple Music verfügt zwar über Apple Lossless in High-Res, doch kein Kopfhörer aus dem Hause Cupertino kann das abspielen. Apple verweist auf die Unzulänglichkeiten aktueller Bluetooth-Codecs. Doch genau hier könnte mit Blick auf die AirPods Pro 2 Bewegung kommen.

Bluetooth LE Audio ist fertiggestellt

Bluetooth LE Audio wurde von der Bluetooth SIG vor einigen Jahren angekündigt und zu Anfang 2020 konkretisiert. Doch die Pandemie brachte den Zeitplan erheblich durcheinander. Doch der Standard wurde erst erst heute fertiggestellt, weshalb entsprechende Produkte mit dem neuen Codec frühestens rund um die IFA 2022 auf den Markt kommen dürften.

„Heute ist ein stolzer Tag für die Bluetooth SIG-Mitgliedsgemeinschaft. Unsere Mitglieder haben die vielen Herausforderungen überwunden, die ihnen in den letzten Jahren gestellt wurden, um das größte Spezifikationsentwicklungsprojekt in der Geschichte des Bluetooth SIG abzuschließen. LE Audio erweitert die Grenzen dessen, was für den drahtlosen Audiomarkt möglich ist.“

Mar Powell, CEO of Bluetooth SIG

LC3-Codes ist entscheidend

Besonderes Augenmerk verdient dabei der neue Codec, schlicht LC3-Codec. Dieser wird in der Lage sein, mit viel niedrigeren Bitraten die gleiche Audioqualität zu übertragen, wie es aktuell mit Bluetooth 5.2 möglich ist. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass man unter Beibehaltung der aktuellen Bitraten die übertragene Audioqualität deutlich steigern kann und damit kommen wir zu den AirPods Pro.

Das fehlende Puzzleteil für Apple Lossless in High-Res

Apple selbst sieht den höhewertigen Codec als das fehlende Puzzleteil an, um Apple Lossless in High-Res zu übertragen. Vor knapp drei Wochen wurde bekannt, dass Apple genau diesen LC3-Codec für die AirPods Max testet, darüber habe ich hier berichtet.

Gerade rechtzeitig für die AirPods Pro 2 fertiggestellt

Die Verzögerung zur Fertigstellung des neuen Codec scheint der Grund zu sein, warum Apple die AirPods Pro 2 immer noch nicht auf den markt brachte. Laut den Quellen, auf 9to5mac zurückgreifen kann, bestätigten, dass die neuen In-Ears von Apple, intern unter dem Codenamen B698 in der Entwicklung, eine neue Version des aktuellen H1-Chips bekommen, welcher wiederum besagten Codec verarbeiten kann. Da passt es, dass sich in der Beta von iOS 16 Hinweise zu dem LC3-Codec wiederfinden lassen

Weitere Vorteile durch den neuen Codec

Der neue Codec ermöglicht es Apple allerdings auch, die Latenz weiter zu reduzieren, gleichzeitig die Stabilität zu erhöhen. Das Wichtigste aber, Apple kann durch die deutlich gesteigerte Effizienz die Akkulaufzeit der AirPods Pro 2 verbessern. Mit rund 5 Stunden ist man hier mittlerweile ans untere Ende gerutscht.

Eine weitere Funktion des neuen Codec ist ein Feature namens Auracast: Damit sollen mehrere Audiogeräte mit einer einzigen Abspielquelle gekoppelt werden können. Und dann wäre da noch ein deutlich verbessertes Pairing für Hörgeräte. Bluetooth SIG erklärt zudem noch, dass der neue Standard auch mittels Firmwareupdate ausgerollt werden kann. Hier hängt es aber davon, welchen Bluetooth-Chip der Hersteller in seiner Hardware verbaut hat

Was sagt Ihr dazu? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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