Dreist: Sitzheizung bei BMW nur noch im Abo

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Ich musste mich kurz kneifen und auf den Kalender schauen: Nein es ist nicht der 1. April. Dies könnte man jedoch denken, wenn man sich die neuen Leistungen von BMW hinsichtlich Ausstattung und Zubehör anschaut. Seit dieser Woche werden nämlich bestimmte Funktionen nur noch im Abo bzw. Dauerschuldverhältnis angeboten – was an sich einfach absurd ist.

Lenkrad- und Sitzheizung nur noch gegen monatliche Zahlungen

Bei BMW kann man seine Lenkrad- oder Sitzheizung jetzt im Abo buchen. Dieser neue „Service“ seit gestern verfügbar. Die Lenkradheizung gibt es nun für 10e pro Monat, die Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer kostet monatlich 17€. Wer sich nun verschaukelt fühlt, einen ähnlichen Ansatz verfolgte der Münchener Automobilbauer bereits mit CarPlay. Nach heftigsten Protesten ruderte der Konzern zurück, die grundlegende Idee dahinter hat BMW augenscheinlich nie zu den Akten gelegt. Immerhin gibt es die Möglichkeit, die beiden Features zum Einmalpreis von 385€ dauerhaft zu aktivieren.

Eigenwillige Argumentation

Laut BMW führe man diese Optionen aber nur zum Vorteil des Kunden ein. So verbaue man die notwendige Hardware nun in jedem Fahrzeug und gehe somit in Vorleistung – man trage also ein höheres Risiko. BMW-Fahrer finden die neuen Buchungsoptionen im ConnectedDrive Store des Herstellers. Nach Anmeldung werden alle für das Fahrzeug verfügbare Optionen angezeigt und nach Bezahlung als OTA-Update auf das Fahrzeug geladen.

Gefährliche Entwicklung

Laut BMW will man seinen Kunden die maximale Flexibilität anbieten und Sorge tragen, dass jedes Auto individuell angepasst werden kann. Es steigere außerdem den Wiederverkaufswert, weil sich so nachträglich Funktionen aktivieren lassen, die man als Vorbesitzer nicht als notwendig erachtet hatte. In diese Kerbe schlägt das „IconicSounds Sport“-Paket an, welches je nach Fahrsituation die entsprechende Soundkulisse im Innenraum bietet.

Die von BMW angebotenen Abo-Optionen umfassen verschiedenste Bereiche rund um das Fahrzeug und dessen Innenleben. So gibt es mit dem BMW Drive Recorder beispielsweise eine Dashcam-Funktion für 20 Euro im Monat beziehungsweise 240 Euro pauschal, der Fernlichtassistent kostet die Hälfte. Genau das ist das Gefährliche, Hersteller könnten versucht sein, immer mehr solcher Pakete in ein Abo zu zwingen. Gleichzeitig dürfte das Auto jedoch nicht günstiger werden. Der Kunde hat nur einmal Geld.

Was sagt Ihr dazu? Wie findet Ihr diese Entwicklung, dass immer mehr Hersteller auf ein Dauerschuldverhältnis setzen?

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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