Missbrauchte Apple Fotos seiner Mitarbeiter bei der Entwickler von Face ID? Whisleblowerin erhebt schwere Vorwürfe

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Apple hat innerhalb kurzer Zeit die Art, wie das iPhone und iPad entsperrt wird, gleich zweimal entscheidend verändert: 2012 war es Touch ID und 2017 brachte man mit dem iPhone X Face ID auf den Markt. Bei beiden verfahren betonte und betont Apple, wie sicher und vor allem datenschutzkonform man agiert – schließlich sei Datenschutz ein Menschenrecht. Doch eine Whistleblowerin schildert hinter den Kulissen von gänzlich anderen Herangehensweisen.

Intern hat Datenschutz keine Relevanz

Apple betont in Person von Tim Cook regelmäßig, wie essenziell Datenschutz ist und wie man dieses Thema immer wieder in die Entwicklung neuer Produkte und Services berücksichtigt. Der letzte große Wurf ist die Anti Tracking Transparency, was alleine Facebook einen Milliardenverlust beschert. Die Vermutung liegt auf der Hand, dass Datenschutz auch intern bei Apple einen hohen Stellenwert genießt. Doch dem ist nicht so. Ganz im Gegenteil, Apple soll seine eigenen Werte konsequent missachten. Dieser Vorwurf wird von Ashley Gjovik geäußert, die sich mit Apple eine schmutzige juristische Auseinander liefert. Ihr zufolge soll Apple bei der Entwicklung von Face ID nicht nur die Daten von Mitarbeitern, sondern auch von deren Freunden, Verwandten und Familienmitgliedern genutzt haben – was möglicherweise rechtswidrig ist

Apple schöpfte Daten ab und gab dafür sogar eine Party

Gjovik erklärte unter anderem bei Spiegel Online, dass Apple bei der Entwicklung von Face ID massenhaft Fotos sammelte. Dafür gab es 2017 sogar eine Firmenparty, zu der via Mail eingeladen wurde. Gjovik wurde zu einer „Data Collection Social Hour“ eingeladen, bei der es Musik, Snacks und Getränke gab, jedoch nur für langjährige Festangestellte zugänglich. Mitarbeiter, die nur temporär angestellt oder empfindlich gegen Licht waren, wurden nicht eingeladen. Diese Kombination sorgte laut Gjovik nicht dafür, dass es ein angenehmes Event war. Gleiches gilt auch für die Freiwilligkeit.

Letztlich erwies sich die Party als Zusammenkunft auf einem Parkplatz, umgeben von schwarz verkleideten Stahlzäunen und überwacht von Security sowie Kameras und die Gäste hatten nur eine Aufgabe: So viele Selfies aus so vielen verschiedenen Winkeln wie möglich machen. Apple hatte dafür eine eigene App namens Glimmer entwickelt, mit der im Nachhinein betrachtet, die Algorithmen von Face ID trainiert wurden. Das ist an sich schon fragwürdig. Doch pikant und somit rechtlich relevant wird es durch die Aussage Gjoviks, dass der iPhone-Konzern ohne Wissen der Angestellten heimlich geschossene Bilder genutzt hat. Bilder, auf denen nicht nur die Angestellten zu sehen sind. Das könnte für Apple also noch ein unangenehmes Thema werden.

Bilder wurden in Massen gesammelt

Grund für diese Aussage ist die schiere Masse, die Apple gesammelt hat. Um möglichst viele Selfies zu bekommen, wurden an Angestellte konfigurierte iPhones mit der App Glimmer ausgeliefert. Apple belohnte dabei besonders fleißige Mitarbeiter mit virtuellen Orden, wenn sie 100 Selfies am Tag oder 2000 Selfies pro Monat von sich hochladen. Hier sind mit Sicherheit auch Personen erfasst worden, die weder dei Apple arbeiten oder den Bestimmungen zugestimmt haben.

Gjovik liefert sich juristische Schlacht mit Apple

Wie bereits erwähnt, liefert sich Gjovik eine heftige juristische Auseinandersetzung bezüglich ihrer Kündigung. In der Tat war bereits der Vorgang schon merkwürdig, wie hier berichtet. Gjovik kämpft aktuell vor dem US-Arbeitsschutzgremium NLRB gegen ihre Kündigung. Apple wiederum argumentiert mit der Verletzung einer Vertraulichkeitsverarbeitung durch die Whistleblowerin. Die Börsenaufsicht SEC interessiert sich für den Fall.

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Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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