iOS 16 verfügt über Entwicklermodus – kündigt sich alternativer App Store an?

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Kaum zu glauben, aber wahr: Das allererste iPhone im Jahr 2007 konnte nur mit den vorinstallierten Anwendungen genutzt werden. Erst mit der Nachfolgegeneration gab es einen App Store, welcher dann mit der dritten Auflage, dem 3GS, intensiv beworben wurde – „Es gibt eine App dafür“, so lautete der Werbeslogan. Wie dem auch sei, der App Store war die einzige Möglichkeit, Anwendungen auf dem iPhone zu installieren. Diese Situation gerät immer mehr ins Wanken, Regulierungsbehörden in den USA und hierzulande wollen dem vermeintlichen Monopol ein Ende setzen. Mit iOS 16 scheint Apple hier aber vorweg greifen zu wollen.

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Beta von iOS 16 beinhaltet Entwicklermodus

Wer Apps für das iPhone entwicklen will, muss bisher einer klaren Vorgabe folgen: Man muss sich als Entwickler registrieren, die 99 Euro Jahresgebühr bezahlen und kann dann mittels Xcode seine Apps auf sein iPhone zum testen übertragen – über Testflight können auch Kunden am Test teilnehmen. Künftig stellt Apple ein weiteres Verfahren bereit, welches sich aller Wahrscheinlichkeit nach von jedermann nutzen lässt. Hierfür führt das kalifornische Unternehmen in iOS 16, iPadOS 16 und watchOS 9 einen speziellen Entwicklermodus ein.

Entwicklermodus in iOS 16

In den anlässlich der World Wide Developers Conference veröffentlichten Entwickler-Betas der drei Betriebssysteme ist die Funktion bereits enthalten.

Apple will Nutzer vor schädlichen Apps schützen

Laut der eigenen Dokumentation, die Apple auf seiner Developer-Webseite bereitstellt, soll diese Funktion Nutzer davor schützen, schädliche Apps zu installieren.  Wenn Apps mithilfe von Xcode oder via Apple Configurator installiert werden sollen, muss künftig der Entwicklermodus aktiviert sein. Ist das nicht der Fall, verweigern iOS 16, iPadOS 16 und watchOS 9 den Vorgang. Apps, die mittels Testflight verteilt werden, sind indes nicht betroffen.

Kündigt sich damit ein alternativer App Store an?

Testflight und Xcode sind bewährte Werkzeuge, zumal Xcode als Cloud-Lösung auch ein Testen der App auf einem iPad erlaubt bzw. auf dem iPad daran gearbeitet werden kann. Da stellt sich also die Frage, was Apple damit bezweckt. Hier lässt eine Information hellhörig werden:  Das Unternehmen verweist ausdrücklich auf die Installation von .ipa-Dateien. Dieses Format kommt bei Apps zum Einsatz, welche außerhalb des App Store angeboten werden, also zum Beispiel hausinterne Anwendungen großer Unternehmen. 

Die Aktivierung des Features erfordert dabei mehrere Schritte, unter anderem einen Neustart des Geräts sowie eine Vielzahl an Warnhinweisen, die bestätigt werden müssen, dass man auf eigene Rechnung handelt. Ein solches Verfahren eignet sich naturgemäß sehr gut dafür, auf die Risiken einer App-Installation aus „unsicheren Quellen“ aufmerksam zu machen. Deshalb gehe ich davon aus, dass dies eine vorbereitende Maßnahme für einen alternativen App Store ist. Apple will damit wohl den Regulierungsbehörden zuvorkommen und deutlich strengere Auflagen verhindern.

Was sagt Ihr dazu? braucht Ihr Apps abseits des iOS App Stores? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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