Netflix: Werbeangebot kommt schneller als gedacht – Accountsharing soll noch dieses Jahr unterbunden werden

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Die letzten Quartalszahlen für Netflix waren dramatisch schlecht und Ron Heestings muss das Ruder dringend herumreißen. Die dort angedeuteten Veränderungen sollen dabei noch dieses Jahr umgesetzt werden, wie nun Quellen erfahren haben.

Werbefinanzierter Tarif soll noch dieses Jahr starten

Laut einem neuen Bericht der New York Times  plant Netflix, noch dieses Jahr einen werbefinanzierten Tarif einzuführen. Die renommierte Zeitung beruft sich dabei auf ein zugespieltes Memo eines Mitarbeiters, mit dessen Hilfe der Vorstand die Belegschaft schon einmal einstimmen will. Immerhin soll der Tarif unterhalb des Basis-Tarifs angeboten werden, welcher aktuell 7,99€ kostet.

Netlix-Preise für den US-Markt

Die Frage ist nur, wie Netflix den werbefinanzierten Tarif attraktiv genug gestaltet, um Kunden dafür zu gewinnen. Wenn dort HD-Qualität freigeschaltet wird, fühlen sich die Kunden mit dem Standard-Tarif auf den Schlips getreten und dieser muss wiederum angepasst werden. Das könnte dann direkten Einfluss auf die Premiumvariante haben. Oben ist die Grafik bewusst mit den US-Preisen eingefügt, denn die dort eingeführte Preiserhöhung steht hierzulande nämlich aus.

Account-Sharing soll unterbunden werden

Das Internet vergisst niemals – diese Binsenweisheit ist auch mir schon um die Ohren geflogen. Im Fall von Netflix gilt das aber umso mehr, wie dieser tweet zeigt:

Man könnte das so auffassen, dass Netflix explizit zum Teilen des Passworts aufgerufen hat. Was damals eine Marketingmaßnahme zur Steigerung des Bekanntheitsgrads war und darauf zielte, möglichst schnell viele neue Kunden zu gewinnen, ist heute nun einer der Gründe dafür, dass die Zahlen so schlecht aussehen. Anders gesagt, die Geister, die man rief, wird man nicht mehr los. Übrigens, völlig unklar ist aktuell noch, wie Netflix geteilte Passörter identifizieren und dagegen vorgehen möchte.

Dramatisch veränderter Wettbewerb

Was bei netflix aber immer noch nicht angekommen zu sein scheint, der Wettbewerb hat sich dramatisch verändert. War man damals de facto ein Monopolist, gibt es heute vor allem mit Disney+ und leichten Abstrichen Amazon Prime Video veritable Konkurrenz. Hinzu kommen noch Apple TV+, Paramount Plus und der Dienst von Time Warner. Netflix versuchte, hier mit immer aufwendigeren Produktionen, immer schnelleren Inhalte-Zyklen sowie regelmäßigen Preiserhöhungen den unaufhaltsamen Lauf der Dinge aufzuhalten.

Netflix ist nicht mehr wettbewerbsfähig

Fakt ist aber, Netflix ist schlicht nicht mehr attraktiv genug. Dies liegt vor allem an der Preisgestaltung. Man ist mit Abstand der teuerste Streamingservice, für 4k mit Dolby Atmos (oftmals nur in der originalen englischen Tonspur) und Dolby Vision muss man satte 17,99 Euro zahlen – Disney+ kostet mit den identischen Bedingungen mit 8,99 Euro gerade einmal die Hälfte. Hinzu kommen die Inhalte bzw. die fehlende Geduld. Gerade Serien setzt das Unternehmen immer schneller ab und man kann sich einfach nicht mehr einfinden. Und ob Filmproduktionen jenseits der 200 Millionen US-Dollar Finanzierungskosten sein müssen, steht auf einem anderen Blatt.

Was sagt Ihr zu den Plänen? Seid Ihr überhaupt noch bei Netflix? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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2 Kommentare zu „Netflix: Werbeangebot kommt schneller als gedacht – Accountsharing soll noch dieses Jahr unterbunden werden

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  1. Ich hab Netflix mal geliebt, und gerne abonniert und gerne das premium Abo bezahlt obwohl meine Internet Leitung das nie hergegeben hätte damals. Aber die Preise werden immer teurer und ich finde schon lange nicht mehr genau die Produktionen die ich gern geschaut habe. Dazu kommt noch, das viele Serien die mit total spannenden cliffhanger Enden dann einfach abgesetzt werden. Andere verflachen.. ich hab zwar theoretisch durch meine Freundin noch Netflix aber schaue es nicht.

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