Übernahme von Beats wäre fast gescheitert – kurzes Video kostete Dr. Dre 200 Millionen US-Dollar

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Die nach wie vor teuerste und zugleich spektakulärste Übernahme geschah im Jahr 2014: Der iPhone-Konzern kaufte damals den Kopfhörerhersteller Beats by Dr. Dre mitsamt dem gleichnamigen Streamingdienst für rund 3 Milliarden US-Dollar auf – es hätten aber noch 200 Mio. US-Dollar mehr sein können. Dies wurde nun durch das neue Enthüllungsbuch „Wie Apple seine Seele verlor“ von Tripp Mickle bekannt.

Der Streamingservice war interessant

Obwohl Beats by Dr. Dre eine wirklich werberelevante Marke in der gewünschten Zielgruppe war, standen die Kopfhörer nicht so sehr im Fokus. Dies nahm Apple natürlich gerne mit, keine Frage. Doch damals wurde die Frage in den Raum gestellt, warum Apple als Begründer von iTunes und der damit eingeläuteten Revolution, wie man Musik kauft, keinen Streamingservice habe und stattdessen Spotify das Feld überlasse. Viel eher war man am Streamingservice Beats Music interessiert, welcher im Nachgang fast vollständig in Apple Music implementiert wurde.

Übernahme stand auf der Kippe

Apple ist stets auf Geheimhaltung bedacht und sorgt bei den Verträge, welche die Übernahme regeln, für entsprechend restriktive Klauseln. Dementsprechend war Cupertino nicht gerade begeistert, als die Übernahme im Vorfeld de facto bestätigt wurde – und das ausgerechnet von Dr. Dre. Dieser trat in einem Video des Schauspielers Tyreese Gibson auf und wurde von ihm als Hip-Hop-Milliardär bezeichnet. Dr. Dre bestätigte dies indirekt, mit den Worten, es sei nun Zeit, die Forbes-Liste zu aktualsieren – ein neuer Milliardär sei in der Stadt.

-> After Steve: How Apple Became a Trillion Dollar Company and Lost Its Soul

Apple senkte den Preis um 200 Mio. US-Dollar

In der Tat stand der DSeal auf wackligen Füßen und wäre unter Steve Jobs definitiv gestorben. Cook hingegen lud Jimmy Irvoine und Dr. Dre nach Cupertino in einen Konferenzraum ein und erklärte, dass sich an seiner Überzeugung, die Marke Beats zu kaufen, nichts geändert habe. Er sei jedoch enttäuscht, dass der Deal im Vorfeld durchsickerte und nicht geheim blieb. Dieds passierte jedoch nicht ohne Hintergedanken, denn Cook wies das Anwaltsteam von Apple an, den Kaufpreis um gut 200 Mio. US-Dollar zu kürzen, was ein sehr subtiler Seitenhieb auf Dr. Dre war. Dadurch verringerte sich der Erlös von Dr. Dre auf unter eine Milliarde US-Dollar und der Rapper war somit kein Hip-Hop-Milliardär. Ein ziemlich fieser Seitenhieb. Die Börse dachte übrigens zunächst, dass es an der relativ geringen Anzahl der Abonnenten von Beats Music lag

Was sagt Ihr dazu?n Hat sich die Übernahme rentiert? Wie zufrieden seid Ihr mit Apple Music? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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