„EU Voice“ und „EU Video“ als unabhängige Social-Media-Plattform gestartet

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Seitdem es Facebook, twitter und Co gibt, versucht die EU, eine europäische Alternative zu etablieren. Diese gingen bisher nie über Gedankenspiele hinaus. Die Übernahme von twitter durch Elon Musk, hier berichtet, bringt nun Bewegung in die Sache.

„EU Voice“ und „EU Video“

Die beiden sozialen Plattformen EU Voice und EU Video starten in die Pilotphase und wurden in der Verantwortlichkeit der europäischen Datenschutzbeauftrage gelauncht. Zum Anfang sollen hauptsächlich Organe, Einrichtungen, Ämter und Agenturen der Europäischen Union diese Plattformen nutzen, um mit den Bürgern zu kommunizieren. Kurze Videos, Podcasts, Bilder und kurze Videos sollen die Wahl der Kommunikation bilden. Interessant ist dabei, dass man hier auf bereits vorhandene Plattformen setzen will. Im fall von „EU Voice“ ist das Netzwerk Mastodon, welches seit der Übernahme von twitter besonders von deutschen Nutzern regen Zulauf erhält.

Beide Plattformen sollen kostenlos, quelloffen und werbefrei sein

Der Datenschutzbeauftragte betont, dass beide Social-Media-Portale Teil dezentralisierter, kostenloser und quelloffener sozialer Medienplattformen seien. Der EDSB will mit dem Start einen Beitrag zur europäischen Strategie für Daten und digitale Souveränität leisten und somit die europäische Unabhängigkeit in der digitalen Welt fördern. Beide Plattformen enthalten keine Werbung und entsprechen der Open-Source-Strategie der EU-Kommission.

Datenschutz ist (vordergründig) gewährt

Laut Datenschutzamt liegt die Priorität der Plattformen auf Datenschutz und dem Recht auf Privatsphäre. Da hier der Datenschutzbeauftrage der EU federführend ist, dürfte die Europäische Datenschutzgrundverordnung vollumfänglich gewährleistet sein. Also mit Blick auf den Datenschutz ist alles in Ordnung?! Mitnichten, wie ein genauerer Blick zeigt. Beide Plattformen nehmen sich in den AGB das recht heraus, im Zweifelsfall zu entscheiden, was beispielsweise unter Hassrede fällt. Hier gibt es keine offenen Bewertungskriterien. Und ganz grundsätzlich ist es eine sehr schlechte Idee, staatlichen Stellen als Betreiber einer Kommunikationsplattform zu betreiben. Alleine die Beispiele mit der Luca-App sollten Warnung genug sein. Hinzu kommen Bestrebungen vonseiten der EU, in Messengern Hintertüren einzubauen. Die sollen auch DMs auf twitter und Facebooke ntahletn. Wechselt man nun auf eines der beiden Netzwerke, ist dieses Bedrohungsszenario, dass private Nachrichten gelesen werden, schlicht zu groß.

Wie seht Ihr das? Seid Ihr schon gewechselt? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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