Die EU reicht offiziell Beschwerde wegen der NFC-Limitierung im iPhone bei Apple ein

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Die europäische Union mit der Europäischen Kommission versucht in den letzten Jahren, die Versäumnisse der vorangegangenen zwei Jahrzehnte aufzuholen – immer mit dem Argument der marktbeherrschenden Stellung. Besonders Apple scheint sich dabei zu einem Lieblingsziel entwickelt zu haben. Dieses Mal betrifft es nun nun indirekt Apple Pay, was sich bereits letzte Woche andeutete.

EU reicht Beschwerde bei Apple ein

Um Apple Pay geht es indirekt, wobei sich dies sicherlich nicht kjorrekt ist. Die Beschwerde bezieht sich ganz konkret auf den Umgang mit der NFC-Schnittstelle im iPhone. Die gibt der iPhone-Konzern nur für sein eigenen Bezahldienst Apple Pay frei, was laut Ansicht der EU den Wettbewerb einschränke:

Die zugestellte Beschwerde umfasse dabei mehrere Beschwerdepunkte, die im Kern aber darauf abzielen, dass Apple die NFC-Schnittstelle im iPhone unter Verschluss hält. Nach Auffassung der Europäischen Kommission ein Unding. Apple würde seine marktbeherrschende Position im Bereich der mobilen Geldbörsen für iOS-Geräte missbrauchen und keinen fairen Wettbewerb zulassen.

Ansicht zur Sicherheit sind sehr konträr

Apple argumentierte immer damit, dass eine Öffnung der NFC-Schnittstelle die architektonische Sicherheit von Apple Pay und damit dem kontaktlosen Bezahlen bedrohe. Laut Vestager seien hierfür nach eigener Untersuchung keine ausreichenden Beweise gefunden worden:

„Unsere Bedenken beziehen sich auf die Entscheidung von Apple, den Zugang zur NFC-Technologie zu Zahlungszwecken zu blockieren und sie ausschließlich für seine eigene mobile Brieftasche, Apple Pay, zu verwenden. Infolgedessen können Benutzer von Apple-Geräten nur mit der „Tap and Go“-Funktion mit Apple Pay bezahlen und nicht mit anderen Wallets. Dies liegt daran, dass konkurrierende Wallet-Entwickler Zugriff auf das NFC auf Apple-Geräten benötigen, um Apple-Benutzer zu erreichen. Die Entwicklung einer mobilen Zahlungsanwendung ist kostspielig. Investitionen können sich nur lohnen, wenn Entwickler sowohl Apple- als auch Android-Kunden erreichen können. Beweise in unserer Akte deuten darauf hin, dass einige Entwickler ihre Pläne nicht durchgeführt haben, da sie iPhone-Benutzer nicht erreichen konnten. Dieses Verhalten erstickte Innovationen und verhinderte den Wettbewerb auf dem Markt für mobile Geldbörsen. Infolgedessen haben die europäischen Verbraucher wenig Auswahl an mobilen Zahlungslösungen, wenn sie in Geschäften bezahlen.“

Margrethe Vestager

Ausgang ungewiss

Zunächst einmal handelt es sich hierbei um eine offizielle Beschwerde. Auf diese muss der iPhone-Konzern innerhalb einer festgelegten Frist reagieren und zu den Beschwerdepunkten dedizierte Antworten liefern. Dabei dürfte Cupertino gut beraten sein, die Strategie nicht mehr nur ausschließlich auf den Fokus Sicherheit zu lenken. Je nachdem, wie die Antwort ausfällt, entscheidet die Europäische Wettbewerbskommission dann, ob sie das Verfahren weiterverfolgt und Strafen ausspricht.

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