iOS 16: Datenschutz-Funktionen sollen erheblich ausgeweitet werden

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Die aktuellen Betriebssysteme iOS 15, iPadOS 16 und macOS 12 Monterey hatten alle einen gemeinsamen Nenner und das war das Thema Datenschutz & Privatsphäre. Das ist erst einmal wenig überraschend, verfolgt Apple diese Themen seit einigen Jahren recht konsequent. Die aktuellen Funktionen sollen aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange darstellen, Apple plant eine erhebliche Ausweitung der Funktionen für die kommenden Betriebssysteme

iOS 16 soll ausgebaute Datenschutz-Funktionen bekommen

Einem neuen Bericht von Digiday plane Apple, das Tracking von Nutzerdaten in iOS 16 weiter einzudämmen. Mehrere Quellen hätten bestätigt, dass das Unternehmen einige einschlägige Funktionen präsentieren werde. Diese sollen sich vor allem mit iCloud Private Relay befassen. Den Quellen zufolge will Apple weitere Argumente dafür bieten, dass mehr Kunden den dafür notwendigen Service iCloud+ abschließen.  So erklärt Charles Manning, CEO des sich auf Mobile Analytics spezialisierten Unternehmens Kochava, dass Apple das Feature deutlich ausbauen wolle. 

Aktuell immer noch als Beta gekennzeichnet

in der Tat war und ist iCloud Private Relay immer noch ein sehr interessantes Feature, hat jedoch eine eklatante Schwachstelle: Apple scheint die Herausforderungen nicht korrekt abgeschätzt zu haben, weshalb diese Funktion nach wie vor nur als Beta verfügbar ist – obwohl die Testphase fast neun Monate andauerte. Und wir dürfen nicht vergessen, dass sich diese Funktion aktuell ausschließlich auf Safari und die Mobilfunkverbindung auswirkt. Apple hat dazu ein knackig-kurzes Video veröffentlicht, um die Vorgehensweise zu erklären:

Apple erklärt iCloud Private Relay.

Wer übrigens einen deutlich detaillierten Blick auf iCloud Private Relay werfen will, sollte sich diesen Artikel von mir anschauen

Soll auf Apps von Dritten ausgeweitet werden

So gehen die Quellen in dem zitierten Bericht davon aus, dass Apple diese Funktion auf weitere Apps von Dritten ausweiten will. Nutzer können so ihre IP-Adresse vor Apps verschleiern. Doch aus gutem Grund ist diese Funktion als Beta gekennzeichnet, da sie extrem fehleranfällig ist. Über die teils erheblichen Einschränkungen bei sogenannten Zero-Rating-Angeboten seitens der Mobilfunkbetreiber habe ich ja hier schon berichtet. Hinzu kommt, dass eine Webseiten mit aktiviertem Private Relay teils erhebliche Schwierigkeiten für den Anmelde- oder Bezahlvorgang aufweisen oder eine teils völlig andere Region anzeigen.

Anmerkung

Diese Funktion ist durchaus sinnvoll, aber ein zweischneidiges Schwert. Anstatt nun als gegenüberliegendes Extrem das Sammeln von Daten komplett zu unterbinden, sollten wir viel eher darauf hinarbeiten, genaue Rahmenbedingungen zu schaffen, wie diese erhobenen Daten verwaltet und verarbeitet werden dürfen. Denn ohne Datenerhebungen wird es nicht funktionieren: Wie soll ein kleines Start-up im Netz zielgerichtet Werbung schalten, um potenziell neue Kunden zu adressieren. Doch lassen wir das kurz außer Acht. Vielmehr sollte Apple darauf Wert legen, die Funktion in Safari erst einmal vollständig zum Laufen zu bringen, bevor man diese Funktion auf Apps von Dritten anbieten will

Was sagt Ihr dazu? Nutzt Ihr iCloud Private Relay eigentlich? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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