Apple vor Schwierigkeiten: EU will festgeklebte Akkus in Smartphones, Tablets und Notebooks verbieten

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Ich wiederhole mich an dieser Stelle, am heutigen Montag ist alles möglich. Brady kehrt in die NFL zurück und das EU-Parlament hat heute eine neue Richtlinie verabschiedet, die mittelfristig vor allem Apple zu schaffen machen dürfte und die Preise für Endkunden signifikant erhöhen wird.

Festverklebte Akkus dürfen nicht mehr verbaut werden

Mit einer neuen Richtlinie möchte das EU-Parlament die Langlebigkeit von Geräten steigern und dürfte bei erfolgreicher Umsetzung Apple, Samsung, Microsoft und viele andere Hersteller vor extreme Schwierigkeiten stellen. Das EU-Parlament stimmte dafür, ein Verbot für festgeklebten Akkus auf den Weg zu bringen, das berichtet unter anderem die FAZ.

Das betrifft nicht nur iPhones, iPads oder MacBooks, auch Staubsaugerroboter, elektrische Zahnbürsten und sämtliche Kopfhörer sowie E-Bikes sollen dem Willen des EU-Parlaments davon betroffen sein. Das Verbot von fest verbauten Akkus soll den Austausch durch unabhängige Reparaturbetriebe ermöglichen und die Langlebigkeit der Geräte erhöhen. Schließlich ist oftmals die Akku dien Achillesferse der Geräte, nebst eingestelltem Softwaresupport.

Umweltbilanz soll dramatisch verbessert werden

Umweltpolitik ist in diesen Zeiten ziemlich schizophren und man schreckt auch nicht davor zurück, den aktuellen Konflikt in der Ukraine für seine politische Agenda zu missbrauchen:

„Putins Angriff auf die Ukraine fordert Europas Rohstoffversorgung heraus, umso dringender benötigen wir Substitution und Märkte für recycelte kritische Rohstoffe“

EU-Abgeordnete Henrike Hahn (Grüne).

Die Nutzer sollen sie mit handelsüblichen Werkzeugen austauschen können. Der Hersteller muss sicherstellen, dass es für die erwartete Lebensdauer eine Produkts Ersatzakkus gibt. Zudem sollen unabhängige Reparaturbetriebe den Austausch vornehmen dürfen, wenn sich ein Nutzer das selbst nicht zutraut. Das öffnet, nebenbei bemerkt, dem Missbrauch Tür und Tor. Die Hersteller müssen die Verbraucher informieren, wie hoch die Energie- und Leistungsfähigkeit von Batterien ist, und Angaben über die Haltbarkeit und Ladedauer machen. Das soll die Nutzer dazu bewegen, hochwertige, langlebige Batterien zu kaufen. Das senke die Emissionen, die bei der Produktion der Batterien anfielen, argumentiert das Parlament. Bis 2026 soll eine Recyclingquote von 90 Prozent für Blei, Kobalt, Lithium und Nickel erreicht werden, zugehörige Informationen sollen die Hersteller mittels QR-Code bereitstellen müssen.

In der Theorie ist das durchaus sinnvoll. Nehmen wir hier die AirPods Pro: Ist der Akku verschlissen, ist der Akkuaustausch so teuer, dass man sich für den Neukauf entscheidet. Andererseits sind die AirPods gerade deswegen so klein und kompakt, weil es einen festverbauten Akku gibt.

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Anstatt mit Augenmaß zu handeln und zu schauen, was technisch umsetzbar ist, prescht man wild vor und beschließt etwas, dessen Auswirkung man nicht abschätzen kann. Den Akku austauschen zu können, ist für ein iPhone, ein iPad und ein MacBook absolut sinnvoll und zu begrüßen. Doch warum soll ich den Akku einer 8 Jahre alten elektrischen Zahnbürste austauschen?

Spätestens ab 2024 soll die Richtlinie umgesetzt werden

Die neuen Regelungen könnten ab dem 1. Januar 2023 gelten, allerdings muss vorher noch der Ministerrat seine Zustimmung geben. Mit der Angelegenheit vertraute Personen sehen das aber als reine Formalität. Dementsprechend spricht man hinter den Kulissen davon, dass Hersteller sich auf die Umsetzung der Richtlinie ab 2024 vorbereiten sollen. Im Fall von Apple bedeutet dies, dass sich der Akku spätestens im iPhone 16 austauschen lassen müsste. Gleiches gilt dann auch für das iPad. Stand heute dürfte das nur mit dickeren Geräten vonstatten gehen, da man wieder mechanische Verbindungen braucht.

Was sagt Ihr dazu? Ist das EU-Parlament über das Ziel hinausgeschossen? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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