Apple Maps deklariert die Krim als ukrainisches Staatsgebiet

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Der russische Angriffskrieg in der Ukraine hält nun seit gut anderthalb Wochen an, mit verheerenden Folgen für Mensch, Umwelt und Wirtschaft. Dabei sollten wir keinesfalls außer Acht lassen, dass der Konflikt zwischen den ehemaligen Brüdern im Geiste schon seit 2014 mächtig am Lodern ist. Damals besetzte Putin die geostrategisch wichtige Halbinsel Krim, mit der Putin einen Zugang zum Schwarzen Meer bekam und verstieß gegen völkerrechtlich bindenden Verträge. 2019 wies Apple Karten das Gebiet Russland zu und müsste sich Einiges an Kritik gefallen lassen. Nun die Rolle rückwärts

Krim gehört laut Apple Maps wieder zur Ukraine

Ruft man aktuell die Krim auf Apple Karten auf, weist die Kartenapplikation aus Cupertino dieses Territorium wieder der Ukraine zu – obwohl es nach wie vor von russischen Streitkräften besetzt wurde und zudem durch die Besetzung der Schlangeninsel keine direkte Versorgungslinie zum ukrainischen Festland verfügt. Die Schlangeninsel ist zudem für Rohstoffe von elementarer Bedeutung, da dort erhebliche Öl- und Gasvorkommen liegen.

Das gilt allerdings nur, wenn man außerhalb Russlands die Kriim in Apple Maps sucht. Führt man die Suche innerhalb Russlands aus, was nicht mehr so wirklich einfach ist, wird die Krim weiterhin als russisches Gebiet ausgewiesen.

Apple reagiert

Die Umstellung in Apple Maps bezüglich der Krim stellt derzeit aber nur die Speerspitze der Massnahmen dar. So hat Apple vor einigen Tagen den Verkauf von Hardware komplett eingestellt und eine Vielzahl von Diensten beschnitten. Unter anderem kann in Russland kein Apple Pay genutzt werden. Zusätzlich sind eine Menge an Apps, die russischen Staatsmedien zugeordnet werden, aus dem iOS App Store geflogen. Aktuell ist noch der iTunes Store, Apple Music, Apple TV+ sowie die iCloud in Russland erreichbar, doch der Konzern dürfte auch aufgrund des immensen Drucks aus der Politik hier den Finger auf dem Abschaltknopf haben

Tim Cook kündigt Spenden an

Der Konzern aus Cupertino wendet sich direkt an die Ukraine. Tim Cook versprach finanzielle Hilfen und ermunterte in einen internen Schreiben, was The Verge vorliegt, die Belegschaft zum Spenden. Man werde zudem jede Spende verdreifachen. Spendet ein Mitarbeiter 100 US-Dollar, legt der Konzern 200 US-Dollar obendrauf.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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