Trotz „App Tracking Transparency“: Apps verkaufen dank Schwachstelle weiterhin massenhaft Standortdaten

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Die größte Neuerung von iOS 14 kam erst mit dem Update von iOS 14.5, hört auf den Namen „App Tracking Transparency“ und soll verhindern, dass Apps massenhaft Standort- und personenbezogene Daten sammeln und verkaufen. In der Praxis erweist sich das als zweischneidiges Schwert. Während kleinere Blogs und Webseiten seitdem mit massiv wegbrechenden Einnahmen aus Affiliate-Programmen und kaum existenter Werbung zu kämpfen haben, machen die Großen weiter wie bisher

Weiterhin werden Standortdaten in Massen gesammelt und verkauft

Ein heute veröffentlichter Bericht von The Markup wirft nun interessante Details auf die App Tracking Transparency und erklärt, dass Apps Standortdaten weiterhin in Massen sammeln und an Datenbroker weiterverkaufen. Das an sich ist schon ein Affront, doch bemerkenswert ist die Dreistigkeit, mit der Entwickler trotz eindeutiger Auflagen vorgehen. Allerdings macht Apple es den Entwicklern auch schlicht zu einfach.

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Lücke in der Formulierung in der Datenschutzrichtlinie

Gemeint ist dabei eine Formulierung in den Datenschutzrichtlinien. Apple, aber auch Google, setzt darauf, dass Entwickler bei der Angabe ehrlich und transparent bei den hinterlegten Etiketten im iOS App Store agieren. Die Formulierung betrifft aber nur das SDK, was früher eine beliebte Methode zum Sammeln von Daten war. Entwickler gehen aber nun dazu über, die Daten über ihre eigenen Server zu erheben, zu sammeln und anschließend an Datenbroker zu verkaufen. Die entsprechende Richtlinie von Apple verlangt, dass Apps offenlegen, welche Daten sie von Personen sammeln und wie sie verwendet werden können, und die Zustimmung der Benutzer einholen, bevor sie ihre Daten weitergeben. Es erfordert jedoch nicht, dass Apps genau offenlegen, an wen sie Daten verkaufen, und viele Apps geben einfach an, dass sie „Daten mit Partnern teilen“.

Für Apps zu lukrativ

Nun könne man sich die Frage stellen, wieso App-Entwickler dies tun und nicht ehrlich sind. Es ist schlicht das Geld, was verdient werden kann. Laut einem Pitch des Datenbroker Veraset können App-Entwickler zwischen 12.000 US-Dollar und 1 Million US-Dollar verdienen, wenn sie Standorten-Daten mittels „server-to“server“ sammeln und verkaufen. Dafür ist eine Implementierung in das SKD eben nicht notwendig. Deshalb riskieren App-Entwickler im Zweifelsfall auch den Ausschluss der App aus dem iOS App Store. Die bestätigte ein ehemaliger Mitarbeiter von X-NodeUm dem endgültig Herr zu werden, kann wohl nur der Gesetzgeber aktiv werden. Hierzu müssten bestehende Datenschutzgesetze ausgeweitet oder komplett neu verfasst werden.

Was sagt Ihr dazu? Wie kritisch seht Ihr das Sammeln von Daten? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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