Apple Music: Spatial Audio top, Lossless eher Flop

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Der iPhone-Konzern sprang mit Apple Music im Sommer 2015 erst relativ spät aus, nachdem man dazu beats mitsamt seinen Streamingdienst erwarb. Doch vergangenes Jahr stellte der Konzern diesen Markt komplett auf den Kopf, indem man die High-Res-Option Lossless kostenfrei einführte. Rund ein Dreivierteljahr später zieht der Konzern ein erstes Fazit.

Spatial Audio ist beliebt

Lossless ist bei Apple Music erst seit Ende Juni 2021 verfügbar, zeitgleich führte der Konzern auch Spatial Audio ein – so nennt der Konzern sein 3D-Format. Zum Start war dies aber nur für wenige tausend Musikstücke verfügbar. Während Apple sich diesbezüglich in Schweigen hüllt, geht Billboard davon aus, dass die Verfügbarkeit um den Faktor 7 gestiegen ist. Das hat zur Folge, dass Tracks mit Spatial Audio äußerst beliebt sind, wie Apple gegenüber Billboard bestätigte: Beispielsweise konnte Taylor Swift mit dem Track „Lover“ die Aufrufe um 50 Prozent steigern. Hierbei verglich Apple die Zuhörerzahlen acht Wochen vor und acht Wochen nach der Umstellung auf Spatial Audio. „Starboy“ von The Weeknd konnte immerhin noch 20% Steigerung vorweisen.

Beeindruckend ist, dass selbst deutlich ältere Stücke, die dafür aufwendig bearbeitet worden sind, davon profitieren. „Here Comes the Sun“ von den Beatles verzeichnet ebenfalls einen Anstieg um 50 Prozent – und 40 Prozent der Zuhörer spielten danach weitere Stücke der bekannten Band ab. Fairerweise muss man dazu sagen, dass in diesen Jahren die Aufnahmemöglichkeiten noch absolut analog waren.

Lossless ist kein Faktor

Während Spatial Audio also durchaus beliebt ist, sieht es bei Lossless gänzlich anders aus: Oliver Schusser, Leiter von Apple Music und der Beats-Sparte, sagte gegenüber Billboard, dass es sich bei Apple Lossless um ein Nischenprodukt handelt. Dabei kommt zum Tragen, dass die meisten Hörer kabellose Kopfhörer benutzen und hier, wie eine representative Umfrage ergab, meistens auf die verschiedenen Modelle der AirPods. Die setzen dabei auf Bluetooth und damit ist eine verlustfreie Übertragung kaum möglich. Erschwerend kommt hinzu, dass selbst bei kabelgebundenen Kopfhörer oftmals ein DAC vorausgesetzt wird, um die optimale Klangqualität zu erzielen.

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Hinzu kommt, dass Lossless in den Einstellungen aktiviert werden muss. Zusätzlich wird Lossless aktuell über AirPlay 2 leider nicht unterstützt. Auch dies dürfte ein Faktor sein.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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