NSO plant die Einstellung der Spionage-Software Pegasus

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Es gab dieses Jahr eine Vielzahl an negativen Schlagzeilen, auf die Apple sicherlich gerne verzichtet hätte. Eines der wiederkehrenden Themen war dabei die Spyware Pegasus der israelischen Firma NSO. Technisch sicherlich ein Meisterstück, gelang es der Software doch, auf das vergleichsweise sichere iOS einzudringen und persönliche Daten abzufangen, doch moralisch höchst verwerflich. Unter anderem gelang es dem saudischen Regime dank Einsetzen von Pegasus, den Regimekritiker Hashoggi in Istanbul in die Hände zu bekommen – mit leider traurigem Ausgang.

US-Handelsministerium setzt die NSO Group auf die schwarze Liste

Das US-Handelsministerium hat nun die NSO Group auf die sogenannte schwarze Liste gesetzt, kurz nachdem der iPhone-Konzern bekannt gab, gegen die NSO Group Klage einzureichen. Die NSO Group betonte stets, seine Technologien nur zur Unterstützung von Sicherheitsinteressen anzubieten, gleichzeitig wurde die Software vorrangig an Länder verkauft, die es mit Menschenrechten eben nicht ganz so genau nehmen. Zuletzt tauchte sogar ein Fall innerhalb der Europäischen Union auf, hier von mir berichtet. Da verwundert es nicht, dass das „Commerce Department“ sich von Beteuerungen der NSO Group nicht um den Finger wickeln lässt.

NSO Group erwägt Verkauf von Pegasus

Auf die schwarze Liste des US-Handelsministeriums zu gelangen, ist ein Sachverhalt, den man tunlichst vermeiden sollte. Deshalb erwägt die NSO Group nun ziemlich konkret, die Pegasus-Abteilung abzustoßen. Eine Schlüsselrolle sollen dabei zwei Fonds spielen, die nicht näher genannt sind. Diese sollen für den Kauf rund 200 Millionen US-Dollar investieren, um im Anschluss diese Abteilung komplett zu schließen. Es ist rein spekulativ, aber sicherlich dürften amerikanische Regierungsbehörden und /oder Apple zumindest im Hintergrund die Fäden mitziehen.

Mit dem Verkauf würde sich die NSO Group aus der Schusslinie bringen und könnte zudem dringend benötigtes Cash generieren. Anleihen in Höhe von rund 450 Millionen Dollar müssen abgelöst werden, da kommen die 200 Mio. US-Dollar für die Pegasus-Abteilung gerade recht. Einen Credit muss man der NSO Group allerdings geben: Es ist beileibe nicht das einzige Unternehmen, welches Spyware an Strafverfolgungsbehörden jeglicher Couleur verkauft – hier sei nur an Cellebrite und das FBI erinnert.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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