iPhone 13 Pro Max: Mein Eindruck nach 3 Monaten

Optisch unterscheiden sich das iPhone 12 und das iPhone 13 Pro Max nur marginal – Die Farben wurden erneuert bzw. erweitert. Zusätzlich wurde die Notch 2021 noch verkleinert und die Hörermuschel praktischerweise an den Rand des Rahmes versetzt, und die Kameramodule dank der größeren Sensoren vergrößert. Die Verbesserungen liegen also im Detail und damit kommen wir zu meiner Einschätzung: Reichen diese aus, um mindestens 1249,00€ zu investieren

Das Display im Alltag – endlich 120 Hz!

Die Vorfreude, das iPhone 13 Pro Max mit 120 Hz endlich in den Händen zu halten, war riesig: Wer einmal 120 Hertz vor die Augen bekommt, der möchte nie mehr wieder auf 60 Hertz runterstufen. Den optischen Unterschied zwischen den beiden Bildwiederholraten merkt man anfangs deutlich und es macht Spaß. Sofern diverse Apps an die 120 Hertz angepasst sind, kann mobiles Gaming sehr angenehm sein und Freude bereiten. Auch soziale Medien wie Twitter und das scrollen durch Safari ist ein Gaumenschmaus.

Doch verwendet man diese adaptiven 120 Hertz mal im Alltag, dann dauert es nicht mehr lange bis dieses Top angepriesene Feature des neuen iPhone 13 Pro Max in den Hintergrund der Wahrnehmung gelangt. Klar, liest man ein E-Book werden dank dem adaptiven 120 Hertz ProMotion Display die Wiederholrate auf minimal 10 Hertz runtergeregelt – das spart Batterie und schützt vor dem Akkuverschleiß. Dennoch kann man über Apple Arcade bestimmte Games in 120 Herz zocken, was dem ein oder andern Spaß macht. Doch wie bei allem gewöhnen wir Menschen uns eben an Dinge, vor allem an die komfortablen Dinge. Und das ist schon der Clou. Der Hype um die 120 Hz vergingen bei mir bereits nach gut 3 Wochen täglicher Benutzung, denn ich nahm dieses Feature bei den alltäglichen Dingen nicht mehr wahr. Dennoch ist es eine Freude dieses Feature im iPhone 13 Pro Max erbaut zu haben.

Die Kameras: neue Sensoren, größeres Modul

Das iPhone 13 Pro Max hat erstmals nicht nur neue Sensoren sondern auch neue Module erhalten. Klar: Größere Sensoren=Größere Module. Doch das ist glücklicherweise nicht nur Apples Marketingtrick, sondern wahrlich eine Verbesserung. Erstmals hat man eine Linse verwendet, um Makroaufnahmen zu ermöglichen. Und diese Ergebnisse können sich eindeutig sehen lassen. Die Bilder sind enorm scharf, detailreich und wirken nicht künstlich verspielt.

Nun bekommt man zusätzlich auch den Nightmode auf alle drei Linsen, was vormals nur auf einer möglich war.

Noch ein Wort zur Makrolinse: Aktuell muss man sich auf den Autofokus verlassen. Damit geht ein sichtbares Umschalten einher, je näher man das iPhone an das Motiv hält. Ein Schalter zum manuellen An- und Abschalten wird es erst mit iOS 15.2 geben. Apple hätte gut daran getan, dies gleich bei Auslieferung des iPhone 13 Pro May dabei zu haben. Videos habe ich nicht so stark genutzt. Wer hier Wert darauf legt und das neue Dateiformat ProRes nutzen will, sollte sich das 13 Pro Max auf jeden Fall mit 256 Gb Speicher bestellen. Wieso, erkläre ich hier.

Dank größere Batterie alltagstauglicher

Passend zum 120 Hertz Display wurde auch das iPhone erstmals nach Jahren etwas breiter. Wenige Millimeter ist das iPhone 13 Pro Max nun dicker, daran versteckt sich allerdings auch ein größerer Akku, der mittlerweile wirklich hervorragend auf die Alltagsnutzung ausgelegt ist. E ist machbar, 10 Stunden am Stück zu lesen, surfen und auch YouTube oder anderes zu streamen. Diese Erfahrung durfte ich zumindest machen. Wer weniger am iPhone hängt, der kann auch gerne mal 1 1/2 bis 2 Tage damit verbringen, ohne an die Steckdose zu müssen. Hier konnte Apple nach dem iPhone 11 Pro max den zweiten großen Schritt nach vorne machen. Die Akkulaufzeit des 12 Pro Max lag minimal darunter. Allerdings führte Apple auch 2020 mit 5G einen neuen Mobilfunkstandard ein

Zubehör Kompatibilität

Wer ein MagSafe Duo Charger erworben hat, der kann auch problemlos das iPhone 13 Pro Max damit laden. Bei den anderen iPhone 13 ist dies komischerweise nicht mehr der Fall, da die Kameramodule ja gewachsen sind. Allerdings zwingt Apple einen nun erneut zur Kasse: Cases passen nun nicht mehr. Gleiches gilt auch für die Front, denn Face ID wurde ebenfalls verändert. Die Notch ist zwar in der Breite etwas schmaler, dafür in der Tiefe jedoch angewachsen. Wer sich zudem für das Leder Wallet entschieden hat, dürfte sich ebenfalls ärgern. Die Neuauflage lässt sich nun in das „Wo ist?“-Netzwerk integrieren.

-> iPhone 13 Pro Max kaufen

Mein Fazit

Ist das iPhone 13 Pro Max also das beste iPhone aller Zeiten? Ja und nein. Fangen wir mit dem Nein an. Die Makrolinse bekommt man beispielsweise mit Halide Mark II auch problemlos auf das iPhone 12 Pro Max – mit vergleichbaren Ergebnissen. Bleibt noch die Akkulaufzeit, die natürlich etwas besser ist. Als Highlight ist hier als das ProMotion-Display zu nennen, welches im Alltag enorme Vorteile mit sich bringt – wenn man den direkten Vorgänger daneben legt. Dennoch sind die Verbesserungen in Summe doch so überzeugend, dass ich den Wechsel auf das 13 Pro Max nicht bereut habe. Allerdings bin ich diesbezüglich auch ein Technik-Geek und ich mag es einfach, immer das Neueste in den Händen zu halten. Fairerweise muss ich allerdings auch sagen, dass das 12 Pro Max immer noch ein hervorragendes iPhone ist und guten Gewissens bis zur Keynote des iPhone 14 benutzt werden kann

Wie findet Ihr das 13 Pro Max? Gutes Upgrade oder eher enttäuschend? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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