Spionagesoftware Pegasus: iPhone einer polnischen Staatsanwältin damit infiziert

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Es ist nicht so, dass Apple gerade arm an Baustellen ist und dennoch ist diese Meldung ganz speziell wichtig. Konkret geht es um die Spionage-Software Pegasus, die auch hier auf meinem Blog schon oft genug thematisiert wurde. Nun scheint es so, als wäre diese Software erstmals innerhalb der EU gegen einen inlädnischen Staatsbürger eingesetzt worden. Genauer gesagt, soll das iPhone einer polnischen Staatsanwältin kompromottiert worden sein, was aus diversen Gründen höchst problematisch ist

Erster bekannter Angriff auf einen EU-Brüger im eigenen Land

Bekannt wurde Pegasus durch den Mord des saudischen Regimes an Hashoggi, welcher im saudischen Konsulat in Istanbul von einem Killerkommando ermordet und zerstückelt wurde. Groß war der weltweite Aufschrei, vor allem auch hier in der EU. Das sei ein eklatanter verstoß gegen die Menschenrechte, und damit war wohlgemerkt nur das Ausspionieren des Handys mit der Software Pegasus gemeint. Die EU hat sich hier wieder einmal als moralischer Zeigefinger positioniert. Nun kommt heraus, dass mit Polen ein EU-Mitglied, welches seit geraumer Zeit allerdings heftigster Kritik ausgesetzt wurde, die Software gegen eine inländische Staatsbürgerin ebenfalls zum Einsatz bringt. Hierbei handelt es sich um eine polnische Staatsanwältin namens Eva Wrzosek, die von Apple darüber informiert wurede, dass Ihr iPhone mit der Software Pegasus infiziert wurde.

Staatsanwältin besonders im Fokus

Die Staatsanwältin ist dabei nicht zufällig Opfer geworden, sondern von den Sicherheitsbehörden gezielt ins Visier genommen worden. Frau Wrzosek strengte eine Untersuchung bezüglich der gescheiteren Präsidentschaftswahlen an, bei der Millionen von Steuergeldern für eine Briefwahl, die nie stattgefunden hat, verschwunden sind. Gleichzeit äußerte sich die Staatswanwältin seit Jahren kritisch gegen die Aushebelung der Verfassung sowie die Aushöhlung der Pressefreiheit. In einem tweet ging sie den polnischen Justizminister frontal an und verlangte Antworten

Bezüglich der Justizreformen, welche die polnische Regierung seit 2015 Stück für Stück umsetzt, bekam das land zuletzt empfindliche Sanktionen seitens der EU aufgebrummt. Für jeden Tag, an dem sich nichts ändert, muss Polen ein Zwangsgeld von einer Million Euro zahlen. Polen weigert sich beharrlich, sodass dieses Bußgeld durch den Einbehalt von Fördergeldern aus dem EU-Haushalt vollstreckt wird.

Wie positioniert sich die Europäische Union dagegen?

Die NSO Group erklärte, die Software nicht offiziell an Polen verkauft zu haben. Dennoch setzen ganz offensichtlich polnische Ermittlungsbehörden das Programm ein und unterlaufen somit direkt das Recht auf Privatsphäre und dem Datenschutz. Werte, welche die EU für sich proklamiert und an die man mit recht festhält. Und wenn Polen diese Software eingesetzt hat, dürfte es auch in anderen europäischen Ländern zum Einsatz gekommen sein, inklusive Deutschland. Zumindest Apple reagiert nun und wird die NSO-Group verklagen, hier von mir berichtet

Was sagt Ihr dazu? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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