Apple legt gegen Millionenzahlung Klage seiner Angestellten bei

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Apple hat sein Image über die Jahre sorgsam und sorgfältig aufgebaut, dieses bekommt aber immer mehr Risse. Jüngste Höhepunkte waren die Regelungen rund um das Home office sowie der Umgang mit interner Politik zu den Themen sexueller Belästigung und Equal Pay. Doch der Umgang mit den Angestellten bekam schon weit vor 2015 ernsthafte Risse

Taschenkontrollen der Angestellten

Dies betraf zunächst einmal die Mitarbeiter im Verkauf in den jeweiligen Apple Stores, übrigens auch in Deutschland, der Apple Store in Hannover war auf jeden Fall betroffen, die nach Schichtende ihre Taschen kontrollieren lassen mussten. Dies ist zwar ein Generalverdacht und somit für das Vertrauensverhältnis, aber irgendwie noch nachvollziehbar. Doch diese Kontrollen dauerten, je nach Anzahl der Mitarbeiter gut und gerne mal über 45 Minuten, welche die Angestellten nicht bezahlt bekamen oder sich als Überstunden notieren durften.

Apple behauptete, dass die Durchsuchungen notwendig seien, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter keine Produkte stehlen. Insbesondere ergab die Klage, dass Tim Cook sich der Richtlinie weitgehend nicht bewusst war, und als sich zwei Mitarbeiter direkt bei Cook über das Problem beschwerten, leitete er die E-Mail an seine HR-Führungskräfte weiter und fragte: „Ist das wahr?“

Klage nun beigelegt

Dies ließen sich Angestellte in den USA irgendwann nicht mehr gefallen und reichten schlussendlich Klage gegen das Unternehmen ein. Dies war bereits 2015 der Fall, doch ein kalifornischer Richter wies diese zunächst ab. Die Kläger legten Widerspruch vor dem neunten Berufungsgericht ein. Dieses bat dann den Obersten Gerichtshof der USA, die Sachlage zu klären. Im Februar 2020 entschied dieser dann, dass Apple die Wartezeit der Taschenkontrolle als Arbeitszeit anzuerkennen und dementsprechend den Lohn über die Dauer der Wartezeit zu zahlen habe. Jetzt hat Apple, wie Bloomberg berichtetezugestimmt, 29,9 Millionen Dollar an Mitarbeiter in seinen Geschäften zu zahlen, in denen diese Richtlinie in Kalifornien in Kraft war. Die Vereinbarung zwischen Apple und den Klägern muss jetzt vom Obersten Gerichtshof genehmigt werden.

Laut Courthouse News umfasst die Klasse in der Klage 12.000 derzeitige und ehemalige Apple Store-Mitarbeiter in Kalifornien. Umgerechnet auf die Schadensumme ergibt das einen Maximalbetrag von etwa 1.200 US-Dollar pro Mitarbeiter. Grundsätzlich ist es für mich befremdlich, dass Apple bei seinen Quartalszahlen solch ein Geschäftsgebahren überhaupt notwendig hat. Gewiss, Mitarbeiterdiebstähle sind im Einzelhandel ein ernstes Problem, andererseits werden die Mitarbeiter dort auch schon lange nicht mehr gut bezahlt. Eine moderate Anpassung der Löhne sowie mehr Wertschätzung sollte dieses Problem lösen können

Was sagt Ihr dazu? Hat Apple solch ein Verhalten gegenüber seinen Angestellten nötig? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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