Apple macht Ernst: Cupertino entwickelt eigenen Sensor zur Diabetesmessung

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schon seit Langen halten sich die Gerüchte, wonach die Apple Watch Series 7 eine Möglichkeit zum Messen des Blutzuckerspiegels bekommen soll. Neue Patente, die Apple nun zugesprochen wurden, bestätigen die ambitionierten Pläne des iPhone-Herstellers.

Diverse Patente werden Apple zugesprochen

Im Zuge der Anstrengungen Apples, die Uhr mit weiteren Gesundheitsfunktionen auszustatten, wurden dem Unternehmen nun einige Patente zugesprochen. Einer davon ist ein digitaler Assistent, welcher auf dem iPhone als Gesundheits-Coach fungieren kann. Außerdem bekam Apple vom US Patent & Trademark Office nun vier weitere, damit im Zusammenhang stehende, Patente zugeschrochen.

Hochfrequenzsensor im Terahertz-Spektrum

Das wichtigste Patent beschreibt einen neuen Sensor, denn Apple eigens entwickelt hat. Diesse trägt den leichtgängigen Namen „Terahertz Spectroscopy and Imaging in Dynamic Environments with Performance Enhancements Using Ambient Sensor“ und beschreibt ein Hochfrequenzverfahren.

Laut Schutzschrift arbeitet das System mit elektromagnetischen Wellen im Terahertzbereich und unterscheidet sich somit fundamental von bisherigen Verfahren. Diese setzen aktuell auf ein optisches verfahren, was aber einige Mängel aufweist. Ein optisches System benötigt nicht nur transparente Gehäuseelemente, was für eine IP-Zertifzierung ein zusätzliches Hindernis ist, und verbraucht zudem vergleichsweise viel Energie.

Größter Nachteil soll damit ausgeglichen werden

Die spektroskopische Bestimmung des Blutzuckers mithilfe elektromagnetischer Wellen in nicht sichtbaren Spektrum weist der Schutzschrift zufolge diese Nachteile nicht auf. Durch die genutzten hohen Frequenzen ist die Reichweite des Sensors äußerst gering, was bei der Blutzuckerbestimmung durch die Haut durchaus erwünscht ist und zudem den Energiebedarf reduziert.

Der Hersteller kann so eine konstante Überwachung ermöglichen und beim Entdecken abnormaler Werte über die Apple Watch bzw. das iPhone eine Warnmeldung via Push-Notification ausgeben.

Über eine dauerhafte Überwachung könnte der Konzern zudem auch dafür Sorge tragen, dass für eine Bestimmung des Blutzuckerspiegels nicht zwingend die Haut durchstochen werden muss. Ob es auch für eine medizinisch korrekte Bestimmung reicht, muss die Zeit zeigen.

Laut dem Patentantrag könnte der Hersteller die Anwendungsszenarien noch ausweiten. Neben dem Glukosespiegel könnte das Verfahren zusätzlich verschiedene Hauterkrankungen identifizieren. Last but not least geht aus dem Patentantrag nicht hervor, in welchem Entwicklungsstadium sich der Sensor befindet.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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