Apples AR-Brille geht mit Micro-OLED in die Testproduktion

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Mittlerweile wissen wir, warum Dan Ricchio den Posten gewechselt hat: Er soll den AR/VR-Plänen des Unternehmen Beine machen. Es scheint ganz so, als trüge das erste Früchte.

micro OLED ist eine neue Technologie

micro OLED ist eine fortschrittliche Form der bisherigen OLED-Technologie, die direkt auf die Chipwafern basiert und optimal für extrem kleine Display ist – das klingt geradezu nach einem Einsatz in der Augmented-Reality-Brille von Apple.

Wie Mikro-OLEDs umfasst auch das Mikro-LED-Projekt einige Chip-Herstellungstechnologien. Die Komponenten sind 100-mal kleiner als die, die in LED-Beleuchtungsprodukten verwendet werden, und sie benötigen keine Hintergrundbeleuchtungsmodule wie herkömmliche LEDs und LCDs, was bedeutet, dass das Display viel dünner sein kann. Mikro-LEDs bieten auch einen hohen Farbkontrast und können verwendet werden, um gekrümmte oder faltbare Bildschirme herzustellen, ähnlich wie OLED-Bildschirme.

Als Lieferant hat Apple sich dazu TSMC ausgesucht, wie Nikkei herausfand. Das man überhaupt an Informationen kam, grenzt angesichts der extremen Geheimhaltung an ein Wunder.

Extreme Geheimhaltung

Nikkei beruft sich dabei auf seine eigenen Quellen und beschreibt dabei insbesondere die Firmengebäude, in denen Apple zusammen mit einem Tochterunternehmen die Technologie entwickelt:

Apples Komplex im Longtan Science Park besteht aus mehreren unmarkierten weißen Gebäuden – außen befindet sich kein Firmenlogo oder keine Adresse, und nur ein sehr schwaches Apfelsymbol war in der Lobby zu sehen, sahen Nikkei-Reporter bei einem kürzlichen Besuch. Apple registrierte 2014 ein Unternehmen im Park und erweiterte es 2020. Der Komplex ist nur wenige Gehminuten von der fortschrittlichen Chipverpackungs- und Testanlage von TSMC entfernt, die sich im selben Wissenschaftspark befindet […]

Der kalifornische Technologieriese plant die Entwicklung von Mikro-OLED-Displays – eine radikal andere Art von Display, die direkt auf Chipwafern gebaut ist – mit dem ultimativen Ziel, die neue Technologie in seinen kommenden Augmented-Reality-Geräten zu verwenden, sagten Quellen.

Apple arbeitet mit seinem langjährigen Chiplieferanten TSMC zusammen, da Mikro-OLED-Displays nicht auf Glassubstraten wie den herkömmlichen LCD-Bildschirmen in Smartphones und Fernsehern oder OLED-Displays in High-End-Smartphones basieren. Stattdessen werden diese neuen Displays direkt auf Wafern – den Substraten, auf denen Halbleiter hergestellt werden – gebaut, was Displays ermöglicht, die viel dünner und kleiner sind und weniger Leistung verbrauchen, wodurch sie laut Quellen, die mit den Projekten vertraut sind, besser für den Einsatz in tragbaren AR-Geräten geeignet sind.

Apple Glasses in der Testphase

Der Bericht besagt, dass sich das Apple Glasses Display-Projekt „jetzt in der Testproduktionsphase“ befindet, um sicherzustellen, dass eventuelle Massenproduktionspläne realistisch sind. Es ist wichtig zu beachten, dass dies zwar ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg ist, aber immer noch eine frühe Phase des Projekts als Ganzes darstellt. Die Probeproduktion bezieht sich hier auf die Apple Glasses Displays und nicht auf die AR-Geräte selbst.

Es zeichnet sich also immer mehr ab, dass Apple zweigleisig fährt und sowohl ein VR- als auch ein AR-Headset auf den Markt bringen. Ersteres soll dabei helfen, den Massenmarkt für die AR-Glasses vorzubereiten. Wäre denn eine AR-Brille von Apple etwas für Euch? Oder ist AR für Euch immer noch nicht Massenmarkttauglich. Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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