Der Streit zwischen Epic und Apple geht weiter

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Nachdem vor knapp über einem halben Jahr, im August 2020 Epic Games sich gegen die App Store Richtlinien gestellt haben, und darauf hin von Apple aus dem App Store ausgeschlossen wurden, hat Epic noch weiterer Klagen eingereicht, diesmal aber nicht in den USA sondern in Australien.

Doch worum genau geht es eigentlich?

Der Grund warum Epic Games sich mit Apple  streitet, ist dass sie nicht mehr die sogenannte „Apple tax“ zahlen wollen. Diese ist eine Kommission in Höhe von 30% die Apple bei jeder Transaktion für Käufe über den iOS App Store aufruft. Dazu gehören Apps die man im App Store kauft, als auch In-App Käufe sowie Abo-Modelle die in einer App enthalten sind. Nun wollte Epic diese 30% allerdings nicht mehr abgeben, und hat kurzer Hand entschieden ihr eigenes Bezahlsystem in die App Fortnite zu implementieren. Dies gefiel Apple allerdings gar nicht, woraufhin Fortnite nach kurzen Verhandlungen das externe Bezahlystem weiter auszubauen versuchte und deshalb aus dem App Store flog. Kurz darauf folgte dann der bekannte Rechtsstreit. Dasselbe Problem hat auch Google mit dem Playstore, allerdings ist die Lage hier etwas entspannter da sich auf Android auch Drittanbieter Stores wie Epics eigener herunterladen lassen und der Suchmaschinengigant hier nicht zu streng vorgeht.

Was gibt‘s Neues?

Epic hat nun auch eine neue Klage in Australien eingereicht. Davor hatten sie dies nur in den USA getan. Diese neue Klage kann man vermutlich auf die auf die Aussage von Richterin Yvonne Gonzalez Rogers, Epics Taktik wäre nicht ehrlich, selbst unter diesen Umständen zurückführen, aber wahrscheinlich auch aus dem Grund dass sie nicht auf ein Verfahren ihre ganze Hoffnung setzen wollen. Die Klage wäre laut Epic auf die Gründe basiert, Apples Handeln wäre Wettbewerbswidrig und ihre „unkontrollierte Marktmacht“ könnte „erhebliche Schäden“ für Australische Kunden bedeuten.

Tim Cook musste lange aussagen

Nachdem Apples Anwälte erst (erfolglos) forderten, dem Apple Chef eine persönliche Aussage im Fall vollständig zu ersparen, scheiterte auch ein zweiter Versuch, die Aussagezeit auf maximal vier Stunden zu begrenzen. Der amtierende Richter, Thomas S. Hixon, setzte die Anhörung des Apple-Chefs auf sieben Stunden fest.

Zur Begründung erklärte Hixon, dass es im Verfahren um das App Store-Regelwerk, niemand besseren als den CEO gäbe, der darüber aussagen könne, wie Apple die Wettbewerbssituation einschätzen würde. Zudem seien die im App Store gültigen Richtlinien letztlich eine Frage der Unternehmensmeinung und könnten durch den Chef am besten beurteilt werden.

Apple und Epic hatten sich im vergangenen Sommer einen öffentlichen Schlagabtausch geliefert in dessen Zentrum die Pflichtnutzung des App Stores durch Drittentwickler und die damit einhergehende Umsatzbeteiligung Apples stand. Epic würde seine Spiele gerne auch direkt an den Endverbraucher, ohne den Umweg über Apples Software-Kaufhaus verkaufen und so die Pflicht-Abgaben von 30% der erwirtschafteten Umsätze an Apple umgehen.

Was haltet ihr eigentlich von diesem Fall? Auf welcher Seite steht Ihr? Schreibt mir Eure Meinung in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels – heute von Kurt geschrieben

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