Freude nur von kurzer Dauer: Apple blockiert nun Sideloading von iOS-Apps

Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Beitrag auf meinem Blog,

Mit der Umstellung auf ARM, dessen erstes Ergebnis der M1 ist, begann ein komplett neues Zeitalter auf dem Mac – mit wenigen Einschränkungen und freudigen Überraschungen. Mit einer ist aber nun Schluss

Apple unterbindet Sideloading von iOS-Apps

Aufgrund der Architektur war von vornherein klar, dass sich für iOS programmierte Apps auch auf den neuen Mac-Modellen mitsamt M1 nutzen lassen. Pfiffige Anwender nutzten dies gleich aus und konnten so unter anderem LumaFusion auf dem Mac nutzen.

Es gab aber auch Entwickler, die eine Benutzung der iOS-App auf einem Mac von vornherein aufgeschlossen hatten. Dazu zählte beispielsweise auch Instagram, die bis heute nicht mal eine speziell an das iPad angepasste Variante der iOS-App bereitstellen.

Über Umwege kamen versierte Anwender jedoch trotzdem zum Ziel und zwar bis jetzt. Denn mit der Public Beta von macOS 11.1 Big Sur unterbindet Cupertino diesen Trick nun.

Zusatzsoftware war notwendig – nun gesperrt

Um solche Apps wie Instagram auf einem Mac mit M1 ausführen zu können, benötige man ein zusätzliches Tool wie beispielsweise Imazing. Damit konnte man entsprechende Apps auf den Mac installieren und ausführen, vorausgesetzt die IPA-Datei liegt vor.

Mit der Einführung der Public Beta von macOS Big Sur 11.2 unterbindet Cupertino dieses Vorgehen nun aktiv. Die Umstellung nahm das Unternehmen dabei serverseitig vor weshalb auch das Sideloading unter macOS 11.1 nicht mehr möglich ist

Wer nun trotzdem einen Download probiert, bekommt folgende Fehlermeldung ausgespuckt:

„Diese Anwendung kann nicht installiert werden, da der Entwickler nicht beabsichtigt hat, dass sie auf dieser Plattform läuft“

Entwickler sind Schuld

Dabei möchte ich explizit erwähnen, dass Apple dieser Möglichkeit zwar unterbindet, die Entwickler aber die Triebfeder dahinter sind.

Dank der ARM-Plattform im Mac laufen besagte iOS-Apps eben auch nativ ohne irgendeine Kompilierung.

Die Gründe dafür sind unterschiedlich, ein zusätzlicher Entwickleraufwand ist hier kein gültiges Argument.

Denn dank Catalyst muss die App nur noch ein einziges Mal programmiert werden und in einer Art Checkbox, kann man auswählen, für welche Endgeräte die App kompiliert werden soll.

Die Erklärung ist natürlich grob vereinfacht, sorgt aber dafür, dass der Zeit und Geld für die Entwicklung und Programmierung einer App nur einmal investiert werden müssen.

Erschwerend kommt hinzu, dass Entwickler explizit der Nutzung auf einem Mac mit M1 widersprechen müssen, was ein sogenanntes Op-Out ist.

Das ist von Netflix, Gmail oder eben auch Instagram also eine bewusste Entscheidung, eine wirklich schlüssige Erklärung habe ich dazu bisher nicht gefunden.

Betrifft Euch die Umstellung? Oder ist Euch das schlicht egal? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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von Anders Noren.

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