MacBook mit M1 geöffnet: Überraschend unspektakulär

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Keine zwei Tage nach Auslieferung der ersten Mac-Modelle mit M1 gibt e snicht nur zuahlreiche Benchmarks im Netz zu finden, auch der erste Teardown ist nun verfügbar. Verantwortlich dafür sind wieder einmal die Kollegen von iFixit, die hier ein MacBook Pro 13″ sowie das MacBook Air auseinander genommen haben.

Wenige Änderungen im Vergleich zu einem Intel-MacBook

Beim Vergleich der beiden Geräte wird klar, wie wenig Apple die beiden MacBook-Modelle mit M1 im Gegensatz zum Gerät mit Intel-Chipsatz geändert hat. Beispielsweise sind der Akku und der Ventilator die exakt gleichen Bauteile.

Der größten Unterschied zwischen den beiden Systemen zeigt sich erwartungsgemäß beim Blick auf das Kühlsystem. Das MacBook Air kommt jetzt komplett ohne Ventilator aus und setzt auf passive Kühlung mittels eines großen, flachen Kühlkörpers.

Beim MacBook Pro ist dieser Kühlkörper dicker und wird laut unseren Informationen durch eine zusätzliche Graphitfolie und einen weiteren, kleineren Kühlkörper unterstützt.

Diese Kombination soll dafür sorgen, dass der im MacBook Pro mit M1-Prozessor vorhandene Ventilator auch bei hoher Last mit vergleichsweise geringen Drehzahlen auskommt.

T2-Chip nicht mehr separat

Eine zweite große Veränderung ist die Art und Weise, wie Apple den Sicherheitschip T2 verbaut. Dank der eigenen Prozessoren muss Cupertino diesen nicht mehr separat im MacBook verbauen und kann ihn nun direkt auf dem M1 integrieren – dieser ist ja als SoC konzipiert.

Außerdem stellte iFixit fest, dass der M1 genauso wie sein Bruder, der A14 Bionic in den aktuellen iPhone-Modellen, im 5nm-Verfahren gefertigt ist. Das spart Platz und Energie, was ein wesentlicher Grund für die langen Akkulaufzeiten des MacBook Air und des MacBook Pro 13″ sind.

M1 in allen Modellen gleich

Was bereits im Vorfeld glasklar war, bestätigte der Teardown von iFixit noch einmal. Cupertino setzt in allen Geräten mit M1 exakt den gleichen Chip ein. Bei den günstigeren Modellen ist lediglich ein Kern deaktiviert, was mittels „Binning“ passiert. Das ist eine Vorauswahl, die während der Produktion bereits weniger leistungsfähige Prozessoren aussortiert und die Apple dann entsprechend verwerten kann. Dies spart Ressourcen und hält die Produktionskosten niedrig – wodurch das MacBook Air in der kleinen Aussattung für knapp 1100€ am Markt verkauft werden kann

Keine Upgrades

Mit den neuen Mac-Modellen auf Basisi des Apple Silicon scheint Apple viel richtig zu machen, es gilt jedoch einen negativen Punkt zu erwähnen. Das sind die quasi nicht vorhandenen Upgrademöglichkeiten. Da auch der RAM direkt im SoC integriert ist, sollte man im Vorfeld sehr genau abwägen wie man den Mac nutzen will und dies bei der Bestellung entsprechend berücksichtigen.

Wer von Euch hat sich denn schon ein neues macBook mit M1 gegönnt? Warum habt Ihr euch für das Air oder das MacBook Pro entschieden ? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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von Anders Noren.

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