Halide zeigt, wie groß der Unterschied der Kamera im iPhone 12 Pro Max wirklich ist

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bereits mit dem iPhone 6 und dem iPhone 6 Plus stattet der iPhone-Konzern das größere iPhone mit einer besseren Kamera aus. War es dort zunächst nur ein IOS, war der Unterschied erstmals mit dem iPhone 7 Plus und der zusätzlichen Tele-Linse wirklich sichtbar. Auch dieses Jahr geht Apple den gleichen Weg, wenngleich das Ganze beim iPhone 12 Pro Max nicht mehr so ohne Weiteres zu unterscheiden ist. Nun äußern sich aber die Macher der App Halide und zeigen auf, wie dramatisch groß der Unterschied zugunsten des 12 Pro Max wirklich ist

Der größere Sensor macht den großen Unterschied

Im hauseigenen Blog nimmt Entwickler Sebastiaan de With nun asufürhlich Stellung dazu und erklärt, welchen immensen Impact der größere Sensor auf die Bildqualität hat.

Im Gegensatz zu den Vorjahresmodellen unterscheidet sich die iPhone 12 Pro Max-Kamera von der Kamera des normalen iPhone 12 Pro auch aufseiten der Hardware. Benutzer des diesjährigen Pro Max-Modells finden einen 47% größeren 1: 1,6-Breitsensor, eine Sensorverschiebungsstabilisierung, eine 87% höhere ISO und ein neues Teleobjektiv mit einer Länge von 65 mm und einem 2,5-fachen optischen Zoom vor – hier noch einmal die Vorteile aufgelistet:

  • Ein 47% größerer Sensor
  • Ein schnelleres ƒ / 1.6 Objektiv
  • Ein brandneues Stabilisierungssystem für die Sensorverschiebung bei schlechten Lichtverhältnissen
  • Die ISO-Empfindlichkeit ist um 87% höher
  • Ein neues Teleobjektiv mit einer neuen Länge von 65 mm (Vollbildäquivalent)

Apple hätte dem Sensor einfach mehr Pixel hinzufügen können, aber stattdessen hat das Unternehmen etwas anderes getan. Der Kamerasensor des iPhone 12 Pro Max verfügt über größere Einzelpixel, die als „Fotoseiten“ bezeichnet werden. 

Bildquelle: Halide

Eine größere Fotoseite bedeutet, dass mehr Licht eingefangen werden kann, was zu Bildern mit weniger Rauschen und mehr Definition führt.

Mehrwert wird bei schwierigen Lichtbedingungen besonders deutlich

Sebsatiaan de With merkt dabei an, dass der Unterschied bei Tagesaufnahmen zwischen dem 12 Pro und dem 12 Pro Max nicht direkt erkenntlich sind, das Pro Max aber bei Dämmerung oder schwierigen Lichtbedingungen seine Vorteile auf ganzer Linie ausspiele:

Die meisten Menschen, die den dramatischen Unterschied nicht sehen, fotografieren bei Tageslicht mit einem schnellen ƒ / 1.6-Objektiv. Darüber hinaus kombiniert die intelligente Bildverarbeitung von Apple mehrere Aufnahmen miteinander, was es schwieriger macht, in die Hardware zu schauen.

Anbei einmal Vergleichsbilder aus dem Blog von Halide, wo dies besonders gut deutlich wird. Ergänzend muss dazu aber gesagt werden, dass diese im RAW-Format aufgenommen wurden sind und die Unterschiede nur dort so gravierend auftreten.

Die Stabilisierung des Sensors ist der entscheidende Fortschritt

Optische Bildstabilisierung ist nun im iPhone nichts Neues mehr, jedoch war bisher immer nur das Objektiv entsprechend stabilisiert. Im iPhone 12 Pro Max hingegen habe Cupertino den kompletten Sensor, der feiner und leichter als ein komplettes Objektiv ist mittels feiner Magneten stabilisiert. Dadurch kann er sich schneller bewegen und so die Handbewegungen gezielter ausgleichen:

Software kann den natürlichen Handtremor nie vollständig herausrechnen. Der Nachtmodus auf dem iPhone umgeht dies, indem er eine Menge Fotos macht und nur diejenigen wegwirft, die zu wackelig geworden sind. Jetzt sehen wir, wie das iPhone 12 Pro Max seinen kleineren Geschwistern iPhone 12 mini, 12 und 12 Pro weit voraus ist:

Apples Kamerasoftware arbeitet nicht ideal

Außerdem merken die Entwickler von halide kritisch an, dass die hauseigene Kamera-Ap von iOS mit den neuen Möglichkeiten des Sensors nicht gut umzugehen weiß. So stellten die Entwickler immer wieder fest, dass Details wie Lichter bei den Aufnahmen des iPhone 12 Pro Max sehr schnell einen verwaschenen Touch bekämen:

Wehrmutstropfen bleibt aber

Halide merkt aber auch an, dass das iPhone 12 Pro Max gegenüber dem normalen iPhone 12 Pro einen Nachteil habe. Der Hersteller habe zwar die Leistung des Teleobjektivs steigern können, jedoch dafür eine kleinere Blende im Vergleich zum iPhone 12 Pro verbauen müssen. Dies bedeutet bei schlechten Lichtverhältnissen eine schlechtere Performance als beim kleineren Pro-Modell und im Zweifelsfall bei solchen Aufnahmen ein stärkeres Bildrauschen.

Wer also Wert auf die beste Kamera im iPhone legt und zudem bei schwierigen Lichtverhältnissen bestmögliche Ergebnisse erzielen will, sollte ganz eindeutig das iPhone 12 Pro Max nehmen, so die Entwickler

Wie schaut es bei Euch aus. Für welches iPhone habt Ihr euch entschieden. Schreibt mir Eure Meinung in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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von Anders Noren.

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