Darkroom als beliebte Fotobearbeitungs-App nun auch auf dem Mac verfügbar

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Erstmals auf der WWDC 2019 als NAchfolger von Projekt Marzipan konnte sich Catalyst unter macOS Catalina nicht so recht durchsetzen bzw. war für ENtwickler von iOS-Apps eher eine geringe Motivation zur Anpassung ihrer Apps. Mit macOS Big Sur und dem damit verbundenen Wechsel der CPU-Architektur kommt aber Bewegung in die Sache.

Darkroom gibt es jetzt auch für den Mac

Eine der ersten Apps, die den Schritt vom iPhone hin zum Mac dieses Jahr machen, ist die beliebte Fotobearbeitungssoftware Darkroom. Die zeählt unter iOS schon längst zu den etablierten Apps selbst bei Fotografen und schaffte es als einer der wenigen Apps, die Umstellung auf ein Abo transparent hinzubekommen.

Dazu glänzt sie nicht nur mit starken Werkzeugen sondern auch einer intuitiven und aufgeräumten Oberfläche, für die es dieses Jahr sogar einen Apple Design Award gab. Nun kommen auch Mac-User in den Genuss, sofern sie macOS Big Sur auf einem entsprechenden Intel-Mac bzw einen der neuen Mac-Modelle mit M1 haben. In einem Blogbeitrag erklärte Darkroom-Mitbegründer Majd Taby:

Mit diesem Update bietet Darkroom nun einen umfassenden, leistungsstarken Workflow für mobile Fotografen, von der Bearbeitung unterwegs bis zum Mac zu Hause. Alles wird aktualisiert, um die neue macOS Big Sur-Ästhetik mit nativen Komponenten wie der neuen durchscheinenden Seitenleiste und nativen Fenstersymbolleisten widerzuspiegeln. Wir haben auch alle Interaktionen für Maus-, Trackpad- und Tastatureingaben optimiert und dabei keine Details gescheut, damit sich Darkroom auf dem Mac wie zu Hause fühlt.

Viele Fotobearbeitungs-Apps auf dem Mac stammen aus einer vergangenen Zeit, in der Bilder in Ordnern auf Dateisystemen gespeichert sind und für deren Verwendung ein Handbuch erforderlich ist. Adobe nennt diese Version von Lightroom „Classic“. Mobile Fotografen verfügen jedoch über Bibliotheken, die in der Cloud leben und einen schnellen, effizienten und sicheren Zugriff auf ihre Fotos benötigen. Darkroom auf dem Mac verbindet die Leistungsfähigkeit klassischer Fotobearbeitungsanwendungen mit der Benutzerfreundlichkeit und dem Komfort der iCloud Photo Library.

Kann als direkter Angriff auf Adobe gesehen werden

Ein Großteil der Fotobearbeitung findet für immer mehr Fotografen heute tatsächlich schon „on thy fly“ – also unterwegs auf dem iPad – statt und wird im Büro lediglich noch gefinished. Darkroom setzt genau an der Schnittstelle an und hat große Chancen, dass die rechnung aufgeht.

Adobe hat zwar heute Photoshop auf das iPad, nach Jahren des Wartens, gebracht, jedoch fehlen der iPad-Version trotz mehr als einjähriger Testphase immer noch rudimentäre Funktionen der Desktop-Version.

Ab sofort verfügbar

Darkroom kann ab sofort im Mac App Store geladen und installiert werden, sofern auch shon macOS Big Sur vorhanden ist. Alle bisherigen Abonnenten haben vollen Zugriff auf alle Funktionen der macOS-Version, allen anderen steht dies über Darkroom+ mittels In-App-Abo zur Verfügung – die können dann auch auf die iPhone- und iPad-Version zugreifen

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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von Anders Noren.

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