Der Apple M1: Das Air überflügelt das MacBook Pro 16″

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monatelang war nach der WWDC und der Ankündigung, den Mac auf ARM umstellen zu wollen, über die Leistungsfähigkeit der Chips gerätselt worden. Auf dem Event vor zwei Tagen lies Apple dann etwas die Hosen runter, doch die nun aufgetauchten Benchmarks bestätigen die Aussagen nicht nur, sie scheinen sie auch zu übertreffen.

Der M1 – schlägt nicht nur den Intel i9 aus dem MBP 16″

Das der Apple Silicon mit der Bezeichnung M1 ein großes Potenzial hat, lag auf der Hand. Schon seit Jahren entwickelt das Unternehmen auf ARM-Basis die Chips für iPhone und iPad selbst. Doch diese Ergebnisse hatte ich nicht erwartet.

Wie der erste Benchmark zeigt, schafft das neue MacBook Air mit dem Apple-Chip eine Single-Core-Bewertung von 1.687, während der Multi-Core-Test mit 7.433 ausfällt. Dies sind mehr als beachtliche Werte. Vergleicht man sie mit dem 16″ MacBook Pro mit Intels i9-Prozessor, dann dürfte viele Nutzer aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.Das größte MacBook Pro schafft im Single-Core-Test nur 1.096 und der Multi-Core-Benchmark fällt mit 6.879 ebenfalls geringer aus als beim neuen MacBook Air mit M1-Chip. Für rund ein Drittel des Preises bekommt man damit sogar noch deutlich mehr Leistung. 

Sogar mehr Leistungs als der aktuelle Mac Pro

Als wäre das nicht schon beeindruckend genug, lässt der M1 sogar den Mac Pro hinter sich. Der Fairness halber sei erwähnt, dass hierbei die CPU aus der Einstiegskonfiguration verglichen wurde, doch selbst die lässt der M1 7.989 Punkten im Multi-Core-Test knapp hinter sich.

Was hierbei wirklich beeindruckend ist, die Daten des M1 stammen allesamt aus dem neuen MacBook Air – dieses verfügt bekanntlich über keinen Lüfter und wird von Apple passiv gekühlt. Das ist insifern wichtig, da mit absoluter Sicherheit die Taktrate stark begrenzt sein dürfte.

Aussichten auf die Zukunft

Für Intel und selbst für AMD sind das aboslut vernichtende Benchmarks und dürften die beiden Chip-Hersteller mittelfristig in arge Existenznöte bringen. Zumal Apple mit dem M1, als ersten Chip überhaupt, das absolute Potenzial noch nicht im Ansatz entfesselt haben dürfte.

Einen deutlich stärkeren Vorgeschmack wird da mit Sicherheit das MacBook Pro 13″ abgeben können, hier setzt Apple nämlich einen Lüfter ein und sorgt so für aktive Kühlung. Cupertino kann somit ohne Weiteres die maximale Taktfrequenz anheben, die Benchmarks dürften durch die Decke gehen.

Wenn ich CEO von Intel oder AMD wäre, ich hätte absolute Angst und würde mein gesamtes Entwicklerteam 24/7 bei 52 Wochen im Jahr schuften lassen – die anderen Computerhersteller werden die Entwicklung mit Argusaugen verfolgen

Wer noch nicht hyped ist, dem ist danna uch nicht mehr zu helfen. Ich bin es auf jeden Fall und kann die ersten Reviews kaum erwarten. Leider ist mein Budget derzeit etwas begrenzt, sodass ich noch nicht weiß, ob ein Air zum Test bei mir Einzug halten kann. Wie schaut es da bei Euch aus?

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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von Anders Noren.

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