Preiserhöhung bei Spotify geplant?

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Spotify gilt als Pionier im Bereich Musik-Streaming, ist Marktführer und kämpft trotzdem regelmäßig darum, seine Verluste so gering wie möglich zu halten. So überrascht es nicht, das CEO Daniel EK trotz erneut guter Quartalszahlen eine Preisanpassung im Premium-Tarif spricht.

Hohe Marktdynamik macht Preisanpassung unausweichlich

Gegenüber dem Fachmagazin Billboard gab der 1983 geborene Schwede zu Protokoll, dass die Dynamik und der Kurs des Unternehmens unausweichlich auf eine Zeit zusteuern, in der sich die aktuellen Preise nicht mehr halten lassen. Weder die 9,99 Euro im Monat für das reguläre Premium-Abo, noch die 14,99 Euro für das Familien-Abonnement.

Der Schwede lässt sich nicht in die Karten schauen, eine konkrete Angabe, wie hoch die Preisnanpassung ausfallen soll, blieb Daniel Ek schuldig doch erste Marktstudien in Schweden lassen eine ungefähre Richtung erahnen.

Satte 14% Aufschlag

Auf seibnem Heimatmarkt testete der Streaming.Dienst verschiedene Prsiserhöhungen, das Familienabo verteuerte sich sogar um 14%. Auch in den Nachbarländern Norwegen und Finnland hob man die Preise ebenfalls um 14% an – und die Preise wurden klaglos akzeptiert. Daraus folgert Ek, dass der Markt reif für solch einen Preisanstieg bei den monatlichen Abokosten sei

Die Frage des Mehrwertes

Zunächst einmal verfolgt Spotify damit die Taktik von Netflix: Möglichst schnell Marktführer werden, um im Anschluss die Preise Schritt für Schritt zu erhöhen. Dies ist aber ein mehr als gewagtes Spiel und zwar aus mehreren Gründen.

Erstens gibt es heute deutlich mehr Weetbwerb, dieser ist teils dramatisch günstiger. Allen voran ist hier Apple zu nenen, die zu allem Überfluss Apple Music demnächst mit Apple One noch einmal etwas günstiger anbieten werden.

Zweitens kann Spotify seine Inhalte nicht so klar und deutlich wie beispielsweise Netflix abgrenzen. Lediglich bei den Podcasts ist das möglich, weshalb gerade alle Anbieter wie wild versuchen, exklusive Podcasts von ausgewähöten Podcastern an ihre Plattform zu binden.

Der Punkt ist aber, 144 Millionen Premium-Abonnenten werden Spotify mit Sicherheit nicht für Podcacsts abooniert haben. Vielmehr stehen hier die Musik sowie die deutlich besseren Algorithmen für die Kuratierung von Playlists und Musikvorschlägen im Vordergrund – ein Umstand, denn Wettbewerber durchaus aufholen können.

Für mich ist die ENtscheidung ganz klar: Erhöht Spotify seine Kosten wirklich um 14%, wird Apple Music dann doch wieder eine mögliche Alternative. Was schade wäre, denn ich nutze Spotify seit Marktstart in Deutschland und würde mich eigentlich eher ungern davon trennen

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von Anders Noren.

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