Deal geplatzt?! – 400 Mio. waren MGM wohl zu wenig

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am Wochenende tauchte in Hollywood auf einmal das wilde Gerücht auf, wonach MGM aufgrund von argen finanziellen Nöten den neuen Bondstreifen „Keine Zeit zum Sterben“ auf dem Streamingmarkt versilbern will – der Kinostart wurde bekanntlich abermals verschoben, und zwar auf April 2021.

Absage erteilt

Auch wenn MGM gegenüber Variety dieses Gerücht vehement dementierte, befand man sich doch in ernsthaften Gesprächen mit verschiedenen Streaminganbieter. Aufgrund der ursprünglich geäußerten Preisvorstellung intensivierte letztendlich nur Apple die Gespräche, winkte aber recht schnell an.

Cupertino bot dem Vernehmen nach eine Summe zwischen 350 und 400 Millionen US-Dollar für den neuen Bond an, um sich das exklusive Vermarktungsrecht im Streaming zu sichern – wohlgemerkt, für ausschließlich ein Jahr!

MGM war das aber offenkundig zu wenig und das Filmstudio beharrte auf seinen Vorstellungen, erst ab einem Preis von 600 Mio. US-Dollar ernsthaft über eine Erstverwertung auf dem Streamingmarkt nachzudenken. Apple stiegt daraufhin aus den Verhandlungen aus, allerdings nicht ohne einen Hinweis auf den erst kürzlich gekauften Film Greyhound. Hierfür zahlte man Tom Hanks 70 Mio. US-Dollar inklusive dem Verwertungsrecht für die kommenden 10 Jahre

Wie geht es nun für „Keine Zeit zum Sterben“ weiter?

MGM als produzierendes Filmstudio als auch Daniel Craig als Hauptdarsteller äußerten sich dahingehend, dass man an einem Kinostart für den neuen Bond festhalten will. Das Kino sei für diese Art von Unterhaltung schließlich immer noch der beste Platz.

Diese Meinung könnte aber, je nach Vrelauf der weltweiten Corona-Pandemie, aber nochmal überdacht werden. Neben den Produktionskosten von geschätzt 250 Mio. US-Dollar investierte MGM alleine jetzt schon über 50 Millionen $ in das Marketing des Films – für den erneut verschobenen Start im kommenden April kommen da sicherlich noch ein paar Millionen obendrauf.

Wenn es ganz üblich läuft, könnte MGM in der Zwischenzeit schlicht das Geld ausgehen und dann dürften erneute Verhandlungen interessant werden, die Position des Filmstduios hätte sich dann dramatisch verschlechtert.

Was ist denn Eure Meinung dazu? Ist MGM zu gierig gewesen? Oder waren die kolportierten 400 Mio US-Dollar für ein Jahr tatsächlich zu wenig? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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