Apple Silicon: A14T-Chip mitsamt eigener GPU erst in 2021 für den ARM-Mac?

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schon in wenigen Wochen dürften wir rund um den 17. November eine weitere keynote von Apple erleben, dort wird aller Voraussicht nach der erste ARM-Mac vorgestellt werden. Branchenkenner sind sich indes einig, dass Cupertino den Umstieg der Architektur zunächst bei den MacBook-Modellen beginnen wird, der iMac dürfte erst später folgen – zumal der 27″ iMac erst vor kurzem noch mal ein bemerkenswertes Uppade verpasst bekam.

Neben eigener CPU auch eine eigene GPU?

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird Apple für den kommenden Mobil-Mac auf ARM-Basis einen A14X-Chip verbauen, so zumindest stellt es sich einem Bericht der China Times da – die in den Zuliefererkreisen als äußerst gut vernetzt gilt.

In dem bericht wird aber auch ein weiterer Chip erwähnt, der auf den Namen A14T getauft werden soll und intern mit dem Codenamen „Mt. Jade“ bezeichnet worden ist. Spannend an diesem Chip ist zudem, dass Apple hierbei auf einen eigenen Grafikchips namens „Lifuka“ setzen soll. Besagter Grafikchip soll dabei nicht einfach nur eine Onboard-Lösung sein, sondern als eigenständige (dedizierte) Grafikkarte fungieren.

Beide Bauteile sollen ebenfalls von TSMC gefertigt sein, selbstredend im 5nm-Verfahren, was mit Hinblick auf die potenzielle Leistung spannend zu beobachten sein dürfte.

Noch keine Massenproduktion angelaufen

Der Bericht erwähnt auch einen konkreten Zeitstrahl, der sich im Übrigen mit der Analyse von Ming-Chi Kuo deckt. Da neben dem A14 Bionic für die aktuellen iPhone-Modelle auch der A14X in die Massenproduktion gegangen ist, dürfte ein neuer iMac mit besagtem A14T-Chip nicht vor Anfang 2021 erscheinen. TSMC hat derzeit schlicht nicht die Fertigungskapazitäten und Apple plant sowieso, erst die MacBook-Abureihen auf Apple Silicon umzustellen.

Es lohnt sich aber auf jeden Fall zu warten, denn bereits frühere Leaks legen nahe, dass der iMac mit ARM-Chip ein grundlegendes redesign erhalten werde. Schmalere Displayrahmen dürften nahezu gesetzt sein, dank der Neural Enginge im A14T steigt auch die Wahrscheinlichkeit von Face ID im kommenden iMac. So oder so, es bleibt speziell beim iMac spannend und 2021 könnte es das Jahr des All-in-One-Computer aus Cupertino werden.

Dritte Chipvariante für den Mac Pro/iMac Pro?

Frühere Einträge in den Entwicklerbuilds von macOS Big Sur legen allerdings nahe, dass Apple insgesamt für den Mac drei Prozessorlinien auflegen will. Mit dem A14X und dem A14T wären dem bericht zufolge zwei davon verplant, verbleibt die Frage nach dem dritten Derivat. Wo will Apple diese einsetzen.

Dem Portfolio zufolge gäbe es eigentlich nur eine logischs Schlussfolgerung: Apple bohrt die dritte Variante so dermaßen auf, um diese in einem Upgrade des Mac Pro (angesichts des Preises eher unwahrscheinlich) oder aber in der Neuauflage des iMac Pro zu verbauen. Letzteres ist deutlich wahrscheinlicher, da dieser mit der Neuauflage des imac 27″ so ein bisschen seine Darseinsberechtigung verloren hat.

Wo setzt Apple die dritte Variante ein? Was meint Ihr dazu? Würdet ihr Euch solch einen iMac direkt zum Marktstart kaufen? Schreibt mir Euer Feedback in die nachfolgenden Kommentare.

Macht´s gut und bis zum nächsten Mal hier auf dem appletechnikblog, Euer Patrick a.k.a. Meister des Apfels

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von Anders Noren.

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